Omnivision OV2724 Winziger Full-HD-Sensor für Videochats mit Smartphones

Omnivision hat mit dem OV2724 ein CMOS-Sensormodul für Videoaufnahmen in 1080p60 vorgestellt, das in Kameramodule mit 5 x 5 mm Grundfläche und 3,5 mm Bautiefe passt und so auch noch in kleinste Geräte als Frontkamera eingebaut werden kann.

Anzeige

Videokonferenzen in Full-HD soll der kleine 1/6-Zoll-CMOS-Sensor OV2724 von Omnivision ermöglichen, der für den Einbau als Frontkamera in Smartphones und Tablets gedacht ist. Der Sensor passt in Kameramodule mit einer Grundfläche von 25 Quadratmillimetern und einer Höhe von 3,5 mm. Der OV2724 kann 1080p-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen.

  • OV2724 von Omnivision (Bild: Omnivision)
OV2724 von Omnivision (Bild: Omnivision)

Die einzelnen Bildpunkte des rückwärtig belichteten Sensors sind nur 1,34 Mikrometer groß. Anders als bisherige CMOS-Sensoren nutzt die neue Technik rückwärtige Belichtung, englisch "Backside Illumination" (BSI) genannt. Dabei liegen die Schaltkreise hinter der lichtempfindlichen Schicht und nicht wie bei herkömmlichen CMOS-Sensoren davor. Der Sensor soll dadurch lichtempfindlicher und rauschärmer sein als herkömmliche CMOS-Typen.

Der Sensor soll trotz seines Formats bei besonders dunklen oder besonders hellen Bildmotiven gute Ergebnisse erzielen und ein geringes Rauschverhalten aufweisen. Das Vorgängermodell Omnivision OV2722 war noch mit Pixeln in 1,4 Mikrometern Größe ausgestattet und konnte 1080p nur mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen.

Derzeit findet die Bemusterung des OV2724 bei den Smartphone- und Tabletherstellern statt. Die Serienproduktion des Omnivision OV2724 soll im dritten Quartal 2013 beginnen. Wann erste Geräte mit dem neuen Sensor auf den Markt kommen sollen, ist noch nicht bekannt.


Poison Nuke 03. Mai 2013

zudem fragt man sich, wie kann man mit so kleinen Gehäusen überhaupt Bilder machen. Ich...

Poison Nuke 03. Mai 2013

weil es unüblich ist, dass alle beide einen DSL Anschluss haben. Das ist ja selbst bei...

Kommentieren



Anzeige

  1. Junior Process Consultant MES (m/w)
    Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Oberursel
  2. Anwendungsbetreuer / Administrator (m/w) für Medizinische Informationssysteme
    Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg
  3. Entwic­kler Con­trol­ling­sys­teme (m/w)
    Bitburger Braugruppe GmbH, Bitburg
  4. IT-Projektmanager (m/w) Systemgestaltung im Arbeitsgebiet Fahrzeugeinplanung / Programmplanung
    Daimler AG, Sindelfingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. IBM Power8

    Mit 96 Threads pro Sockel gegen Intels Übermacht

  2. Printoo

    Arduino kannste jetzt knicken

  3. Cloud-Dienste

    Streem verspricht unbegrenzten Speicherplatz

  4. Streaming

    HBO-Serien für US-Kunden von Amazon Prime

  5. Theo de Raadt

    OpenSSL ist nicht reparierbar

  6. Xplore XC6 DMSR

    Blendend hell und hart im Nehmen

  7. Programmiersprache

    Go 1.3 kommt für Solaris, Plan 9 und NaCL

  8. Arin

    IPv4-Adressen in Nordamerika nähern sich dem Ende

  9. Flappy 48

    Zahlen statt Vögel

  10. Port 32764

    Netgear will angebliche Router-Lücke schließen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Grafikkarte Radeon R9 295X2 für 1.500 Euro verfügbar
  2. Grafiktreiber von AMD Catalyst 14.4 nicht nur für 295X2 öffentlich verfügbar
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

Windows 8.1 Update 1 im Test: Ein lohnenswertes Miniupdate
Windows 8.1 Update 1 im Test
Ein lohnenswertes Miniupdate

Microsoft geht wieder einen Schritt zurück in die Zukunft. Mit dem Update 1 baut der Konzern erneut Funktionen ein, die vor allem für Mausschubser gedacht sind. Wir haben uns das Miniupdate für Windows 8.1 pünktlich zur Veröffentlichung angesehen.

  1. Microsoft Installationsprobleme beim Windows 8.1 Update 1
  2. Windows 8.1 Update 1 Wieder mehr minimieren und schließen
  3. Microsoft Windows 8.1 Update 1 vorab verfügbar

Digitalkamera: Panono macht Panoramen im Flug
Digitalkamera
Panono macht Panoramen im Flug

Wenn Jonas Pfeil ein Panorama aufnimmt, stellt er nicht Kamera, Stativ und Panoramakopf auf, sondern wirft einen Ball in die Höhe. Um das Panorama anschließend zu betrachten, hantiert er mit einem Tablet. Der Berliner hat Golem.de seine Entwicklung erklärt.

  1. Lytro Illum Neue Lichtfeldkamera für Profis
  2. Nachfolger von Google Glass Google patentiert Kontaktlinsen mit Kameras
  3. Pentax 645Z Mittelformatkamera mit 51 Megapixeln und ISO 204.800

    •  / 
    Zum Artikel