Ganz so altmodisch wird Olympus' Digitalmonokel nicht aussehen.
Ganz so altmodisch wird Olympus' Digitalmonokel nicht aussehen. (Bild: Rudolphe Courtier/CC BY-SA 2.0)

Olympus Monokel als Kamerasucher ahmt Google Glass nach

Eine Mischung aus Google Glasses und einer Digitalkamera verfolgt Olympus mit seinem digitalen Monokel, das als elektronischer Sucher für Kameras dient. Die Technik hat Olympus patentiert.

Anzeige

Der japanische Kamerahersteller Olympus hat in den USA ein Patent zugesprochen bekommen, bei dem der elektronische Sucher einer Digitalkamera als Brille ausgeführt ist. Sie ist im Normalbetrieb durchsichtig - doch wenn die Kamera in die Nähe des Okulars geführt wird, zeigt das Digitalmonokel das Sucherbild. Dazu muss einerseits erkannt werden, dass sich die Kamera in der Nähe der Brille befindet und andererseits muss das Livebild drahtlos übertragen werden.

  • Olympus-Patent 8,325,263 (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Olympus-Patent 8,325,263 (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Olympus-Patent 8,325,263 (Bild: US-Patent- und Markenamt)
Olympus-Patent 8,325,263 (Bild: US-Patent- und Markenamt)

Die Idee hinter diesem Konstrukt ist bestechend einfach: Die Kamera selbst kann dadurch erheblich kleiner gebaut werden, weil sowohl das Display als auch der eingebaute Sucher überflüssig werden. Ob es für den Fotografen allerdings angenehmer ist, eine Digitalbrille tragen zu müssen, ist fraglich.

Die Technik könnte weiter entwickelt sein als es die Patentschrift 8,325,263 vermuten lässt. Im Sommer 2012 hatte Olympus Japan einen Brillenprototyp vorgestellt, der vor einem Auge ein halbtransparentes Bild erscheinen lässt. Die Auflösung ist allerdings sehr gering. Eine Kamera fehlt im Gegensatz zu Google Glasses. Sie wäre wie im Patentantrag beschrieben auch gar kein Teil der Brille.

Die Olympus-Brille MEG4.0 kann ein Bild einblenden, das mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln allerdings recht grob wirken dürfte. Die MEG4.0 soll mit einer Akkuladung bis zu 2 Stunden funktionieren und kommuniziert über Bluetooth mit ihrer Bildquelle. Wann die Olympus MEG4.0 auf den Markt kommen soll und was sie kosten wird, gab der Hersteller bislang nicht bekannt.

Die Google-Brille ist mit Mikrodisplay, Kamera und Kommunikationstechnik ausgestattet und ebenfalls noch nicht marktreif. Ein ausgewählter Kreis von Entwicklern konnte sie für 1.500 US-Dollar vorbestellen und soll die Prototypen Anfang 2013 erhalten.


demon driver 17. Jan 2013

Das war "Mad-Eye" Moody, ja, der hatte auch sowas Ähnliches!

Kommentieren




Anzeige

  1. Senior IT-Project Manager/in Business Intelligence
    Daimler AG, Stuttgart
  2. Programmierer (m/w)
    PfalzKom, Gesellschaft für Telekommunikation mbH, Ludwigshafen
  3. Senior-Softwareentwickler (m/w)
    KfW Bankengruppe, Berlin
  4. Webdesigner / -entwickler (m/w)
    PROJECT PI Immobilien AG, Nürnberg

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. GTA V BIS 01.02. MIT VORBESTELLER-BONUS: Grand Theft Auto V [PC Download] mit Vorbesteller-Bonus bis 01.02.
    59,00€ (Vorbesteller-Preisgarantie) USK 18 - Release 24.03.
  2. Little Big Planet 3 - Extras Edition (PS4)
    49,97€
  3. GÜNSTIGER: The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited
    15,48€ (ab dem 17. März kostenlos ohne Abo spielbar!)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. FCC

    Erst 25 MBit/s sind in den USA jetzt ein Breitbandanschluss

  2. DVB-T2/HEVC

    Nur ein Betreiber will Antennen-TV in HD aufbauen

  3. Place Tips

    Facebook wird zum Stadtführer

  4. Massenüberwachung

    BND speichert 220 Millionen Telefondaten - jeden Tag

  5. Techland

    Dying Light in Deutschland

  6. Instant Messenger

    Der Whatsapp-Webclient ist noch nicht ganz ausgereift

  7. Autoeinbruch

    BMW Connecteddrive gehackt

  8. Satelliten

    Das Internet hebt ab

  9. Jugendschutz

    Jugendmedienschutz fordert Filter für Facebook und Youtube

  10. Solid Energy

    Neuer Akku schafft doppelte Energiedichte



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Testplattform für Grafikkarten: Des Golems Zauberwürfel
Testplattform für Grafikkarten
Des Golems Zauberwürfel
  1. Maxwell-Grafikkarte Nvidia korrigiert die Spezifikationen der Geforce GTX 970
  2. Geforce GTX 960 Nvidias neue Grafikkarte ist eine halbe GTX 980
  3. Bis 4 GHz Takt Samsung verdoppelt Grafikspeicher-Kapazität

Grim Fandango im Test: Neues Leben für untotes Abenteuer
Grim Fandango im Test
Neues Leben für untotes Abenteuer
  1. Vorschau 2015 Von Hexern, Fledermausmännern und VR-Brillen
  2. Spielejahr 2014 Gronkh, GTA 5 und #Gamergate
  3. Day of the Tentacle (1993) Zurück in die Zukunft, Vergangenheit und Gegenwart

Fehlender Cache verursacht Ruckler: Nvidias beschnittene Geforce GTX 970 stottert messbar
Fehlender Cache verursacht Ruckler
Nvidias beschnittene Geforce GTX 970 stottert messbar
  1. King Of The Hill AMDs 300-Watt-Grafikkarte nutzt High Bandwidth Memory
  2. Partikelsimulation Nvidias Flex rührt das Müsli an
  3. Grafiktreiber im Test AMD wagt mit Catalyst Omega Neuanfang samt Downsampling

    •  / 
    Zum Artikel