Olive One: HD-Audioplayer mit Touchscreen, Aluminium und Glas
Olive One - Abspieler für HD-Audio und auch Musikvideos (Bild: Olive Media)

Olive One HD-Audioplayer mit Touchscreen, Aluminium und Glas

Der Olive One ist ein HD-Audio-fähiger Multi-Room-Musikabspieler, der vor allem durch seinen integrierten großen Touchscreen auffällt. Finanziert wird die Fertigstellung durch eine Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo.

Anzeige

Das von Deutschen gegründete US-Unternehmen Olive Media, bestehend aus ehemaligen Formac-Managern, macht mit einem neuen Netzwerk-Audioplayer auf sich aufmerksam. Der Olive One hebt sich durch sein rundes flaches Design, ein Gehäuse aus Aluminium und Glas sowie den in der Oberseite sitzenden Touchscreen von der Masse der Konkurrenten ab.

Für guten Stereosound sollen unter anderem zwei HD-Verstärker, ein 24-Bit-/192-kHz-DSP und ein Burr-Brown-DAC mit 32 Bit/384k Hz sowie 112 dB Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) sorgen. Es lassen sich über analoge Ausgänge zwei handelsübliche Lautsprecher anschließen, alternativ können unter den Olive One passende Lautsprechermodule (Olive One Box) angesteckt werden.

Über den kapazitiven 7-Zoll-Touchscreen - oder über Smartphones, Tablets und Miracast-fähige Fernseher - soll die eigene Musiksammlung bequem und übersichtlich zur Verfügung stehen. Die Software, One Music OS genannt, soll die persönlichen Hörpräferenzen des Nutzers lernen, an soziale Netzwerke angebunden sein und durch ihre Offenheit anderen ermöglichen, mit ihren Diensten an den Player anzudocken.

Auch Musikvideos

Musik kann aus dem Heimnetzwerk, aus dem Internet, von einem Smartphone und von einer optionalen internen 2,5-Zoll-Festplatte wiedergegeben werden. Das gilt auch für HD-Audiodateien. Wer mit dem Olive One Internetradiosender hört, kann das Programm anhalten und später weiterhören - eine sonst eher von Videorekordern bekannte Funktion namens Timeshifting. Außerdem lassen sich Musikvideos wiedergeben, auf dem internen Display wie auch auf einem per Miracast angebundenen Fernseher.

  • Olive One (Bild: Olive Media)
  • Olive One (Bild: Olive Media)
  • Olive One (Bild: Olive Media)
  • Olive One (Bild: Olive Media)
  • Olive One (Bild: Olive Media)
  • Olive One (Bild: Olive Media)
Olive One (Bild: Olive Media)

Das flache runde Gehäuse hat einen Durchmesser von 22,9 cm, es ist 4,1 cm hoch und wiegt ohne Festplatte 2,7 kg. Im Standby-Modus soll die Leistungsaufnahme auf 0,5 Watt sinken. Vernetzen kann sich der Olive One über WLAN 802.11a/b/g/n sowie Bluetooth 4.0.

Olive One für jedes Zimmer

Interessant: Olive will mit dem One auch Konkurrenten wie Sonos und Raumfeld by Teufel angehen. Dabei soll durch eine eigene Multi-Room-Unterstützung gepunktet werden, bei der sich Musik auch zur Echovermeidung synchronisiert auf in der ganzen Wohnung verteilten One-Geräten abspielen lässt. Auf der Herstellerwebsite wird damit allerdings noch nicht groß geworben.

Einer der beiden Gründer, Robert Altmann, sagte Golem.de dazu: "Sonos ist ein exzellentes Multi-Room-Gerät und wir werden hart daran arbeiten, das genauso gut oder besser zu machen." Olive One sieht er dabei auch durch das Aluminium-Glas-Design, den Touchscreen und die HD-Audiounterstützung im Vorteil.

Ungewöhnlich ist allerdings, dass die Fertigstellung des Olive One über Gerätevorbestellungen auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo finanziert werden soll - um kostengünstiger, schneller und mit mehr Features starten zu können. Preislich geht es dabei ohne Festplatte ab 379 US-Dollar zuzüglich Versandkosten los, die betragen nach Europa 40 US-Dollar. Zusätzlich muss noch Zoll eingerechnet werden. Der Olive One hat damit ein vergleichbares Preisniveau wie die Multi-Room-Komponenten von Sonos und Raumfeld by Teufel. Die Auslieferung ist für den 13. Juli 2013 geplant.


F4yt 19. Dez 2012

Die Antwort kommt evtl. etwas spät: Der Speicherverbrauch von FLAC hängt auch davon ab...

sskora 13. Dez 2012

stimmt - jeder mensch bekommt zur geburt direkt eine musik anlage von gott geschenkt, die...

ETTIP 13. Dez 2012

Seh ich genauso!

F4yt 13. Dez 2012

Oder auch 60KG Vodoo-Spielerei SCNR ;)

F4yt 13. Dez 2012

Und abgesehen davon, hat so eine Firma, die mit "High-End" Produkten wirbt, das...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software-Entwickler/in für IT-Lösungen im Bereich Vernetztes Fahrzeug / Telematiksysteme
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München
  2. Systemadministrator (m/w) Windows
    KDO Personaldienste, Oldenburg
  3. Senior Manager CRM (m/w)
    Kontron AG, Augsburg
  4. Software-Entwickler Java / JavaScript (m/w)
    TONBELLER AG, Bensheim

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Software Development Kit

    Linux-Support und geringere Latenz für Oculus Rift

  2. Big Brother Awards

    Österreich prämiert die EU Kommission und Facebook

  3. iFixit

    Touch-ID-Sensor im iPad mini 3 mit Klebstoff befestigt

  4. Illegales Streaming

    Razzien gegen Betreiber von Kinox.to

  5. Android 4.4.2

    Kitkat-Update für Motorola Razr HD wird verteilt

  6. Galaxy Note 4

    4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat

  7. Archos 50 Diamond

    LTE-Smartphone mit Full-HD-Display für 200 Euro

  8. Test Dreamfall Chapters Book One

    Neue Episode von The Longest Journey

  9. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  10. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Ubuntu 14.10: Zum Geburtstag kaum Neues
Ubuntu 14.10
Zum Geburtstag kaum Neues
  1. Thomas Voß "Mir ist in zwei Jahren relevanter als Wayland"
  2. Ubuntu Unity 8 soll Standard in 16.04 werden
  3. Ubuntu Unity-Lockscreen-Bug kann Passwort verraten

Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

    •  / 
    Zum Artikel