LGs gekrümmte OLED-Fernseher auf der CES 2013
LGs gekrümmte OLED-Fernseher auf der CES 2013 (Bild: Joe Klamar/AFP/Getty Images)

OLED Gekrümmte Fernseher von Samsung und LG

Eine Art Panoramaeffekt sollen sie erzielen, die Fernseher von Samsung und LG, deren Oberfläche nicht plan, sondern gekrümmt ist. Das ist aufgrund der OLED-Technik überhaupt erst möglich geworden.

Anzeige

Samsung und LG stellen auf der CES 2013 in Las Vegas Fernseher vor, die mit einer gekrümmten Oberfläche dem Zuschauer ein Panoramaerlebnis bieten sollen. Samsungs und LGs OLED-Fernseher sind jeweils 55 Zoll groß.

  • LGs gekrümmte OLED-Fernseher auf der CES 2013 (Bild: Joe Klamar/AFP/Getty Images)
LGs gekrümmte OLED-Fernseher auf der CES 2013 (Bild: Joe Klamar/AFP/Getty Images)

Beide Unternehmen setzen auf OLEDs, bei denen es praktisch keine winkelabhängige Betrachtungsrichtungen gibt. Bei LCDs hingegen ändern sich Farbdarstellung und Helligkeit mehr oder minder stark, wenn die Oberflächen von den Seiten betrachtet werden.

LG betonte, dass der EA9800 3D-fähig ist und stereoskopische Bilder darstellen kann. Außerdem kommt bei diesem OLED-Panel die WRGB-Technik zum Einsatz. Die Farben werden dabei nicht nur mit Rot, Grün und Blau gebildet. Das W steht für White und bezieht sich auf Subpixel, die weißes Licht abstrahlen. Dadurch soll ein besserer Bildeindruck entstehen.

Grundsätzlich sind gekrümmte Oberflächen bei der Darstellung von Filmen nicht unüblich. Die IMAX-Dome-Kinos setzen gar auf eine halbkugelartige Leinwand.

Einen Preis oder ein Erscheinungsdatum für die gekrümmten Fernseher haben weder LG noch Samsung bislang mitgeteilt.

Außer Samsung hat auch Panasonic ein großes OLED entwickelt und stellt es auf der CES vor. Es hat allerdings eine plane Oberfläche und dafür eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln bei einer Bildschirmdiagonale von 56 Zoll. Auch Sony hat einen der ersten 4K-OLED-Fernseher gebaut. Der Prototyp mit 56-Zoll-Diagonale wird ebenfalls auf der Messe ausgestellt. Das große Geheimnis ist allerdings bei allen Herstellern der Preis der Displays, die noch im Prototypenstadium sind.


Maceo 13. Jan 2013

Ich vermute, daß der weiße Pixel eine gewisse Grundhelligkeit erzeugt, damit die drei RGB...

Neuro-Chef 11. Jan 2013

Danke, dir auch. Und schönes Wochenende ;-)

MDeavy 10. Jan 2013

Ist das wirklich so sinnvoll? Wenn man bedenkt das die OLEDS ne Halbwertszeit von gerade...

Raistlin 10. Jan 2013

nicht nur das überlegmal das sind eigentlich 2 * 24" Bildschirme aber mit 4k hätte ich...

ad (Golem.de) 10. Jan 2013

;) Im Ernst. Danke für den Hinweis.

Kommentieren



Anzeige

  1. Database Manager (m/w)
    TUI Cruises GmbH, Hamburg
  2. Anwendungsentwickler/-in Schwerpunkt Java-Programmierung
    VPV Versicherungen, Stuttgart
  3. Web Developer (m/w)
    Spitta Verlag GmbH & Co. KG, Balingen
  4. Datenbankentwickler (m/w) Microsoft SQL Server
    PTV Planung Transport Verkehr AG, Karlsruhe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Spieldesign

    Kampf statt Chaos

  2. Techland

    Last-Gen-Konsolen zu schwach für Dying Light

  3. Passport im Test

    Blackberry beweist Format

  4. Streaming

    Sky als Online-Abo mit Live-TV und Einzelabruf

  5. Band

    Microsofts Wearable hört und fühlt

  6. Quartalszahlen

    Samsungs Gewinn bricht wegen Preiskampf bei Smartphones ein

  7. Greg Kroah-Hartman

    Kdbus wird zur Aufnahme in Linux vorgeschlagen

  8. Grafikkarte

    AMD kontert Nvidias Maxwell mit 8-GByte-Radeons

  9. Filmpiraterie

    US-Kinos und MPAA verbieten Google Glass

  10. Stumbler

    Herumstolpern für Mozillas Geolokationsdienst



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Moore's Law: Totgesagte schrumpfen länger
Moore's Law
Totgesagte schrumpfen länger

Samsung Galaxy Note 4 im Test: Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
Samsung Galaxy Note 4 im Test
Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
  1. Galaxy Note 4 4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat
  2. Samsung Galaxy Note 4 wird teurer und kommt früher
  3. Gapgate Spalt im Samsung Galaxy Note 4 ist gewollt

iPad Air 2 im Test: Toll, aber kein Muss
iPad Air 2 im Test
Toll, aber kein Muss
  1. Tablet Apple verdient am iPad Air 2 weniger als am Vorgänger
  2. iFixit iPad Air 2 - wehe, wenn es kaputtgeht
  3. iPad Air 2 Benchmark Apples A8X überrascht mit drei Prozessor-Kernen

    •  / 
    Zum Artikel