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Alcatel-Lucent 7330 ISAM ARAM-D
Alcatel-Lucent 7330 ISAM ARAM-D (Bild: Alcatel-Lucent)

Ohne FTTH: 24 Millionen Telekom-Haushalte kriegen 100 MBit/s

Alcatel-Lucent 7330 ISAM ARAM-D
Alcatel-Lucent 7330 ISAM ARAM-D (Bild: Alcatel-Lucent)

Die Telekom hat erklärt, wie viele Haushalte 100 MBit/s mit VDSL2-Vectoring, Bonding und Phantom Mode über die Kupferdoppelader erhalten sollen. Aber dafür müssen die Regulierungsbestimmungen geändert werden, weil Entbündeln der TAL am Kabelverzweiger technisch nicht mehr möglich wäre.

Die Deutsche Telekom wird wie berichtet ihr Netz ausbauen, um 100 MBit/s auch ohne Glasfaser bis zum Endkunden zu erreichen. "Es ist unser Ziel, in den nächsten vier Jahren etwa 24 Millionen Haushalte superschnell anzuschließen", sagte Telekom-Chef René Obermann dem Nachrichtenmagazin Focus.

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Bei dem VDSL-Angebot der Telekom erfolgt das letzte Stück der Übertragungsstrecke zum Kunden über Kupferleitung mit bisher maximal 50 MBit/s.

Ein Verfahren von Alcatel-Lucent ermöglicht eine Datenübertragungsrate von 100 MBit/s, auch wenn das Glasfaserkabel nicht bis zum Endkunden reicht. Thomas-Joachim Schroeder, Leiter Fachvertrieb Fixed Access bei Alcatel-Lucent, sagte Golem.de im August 2012: "Über die VDSL2-Technologie lassen sich auf den bestehenden Kupferkabeln, die die letzten Meter überwinden, Bandbreiten von bis zu 40 MBit/s erzielen. Einen weiteren Geschwindigkeitsschub bringen VDSL2-Vectoring und VDSL2-Bonding. Mit VDSL2, Bonding und Phantom Mode werden über die Kupferdoppelader für den Endteilnehmer heute schon Übertragungsgeschwindigkeiten von weit über 100 MBit/s erreicht." Nach früheren Berechnungen der Telekom könnte eine Investition von 5 bis 6 Milliarden Euro dafür ausreichen. Um ein Glasfasernetz in ganz Deutschland zu verlegen, seien "Investitionskosten von bis zu 80 Milliarden Euro" nötig.

Damit wäre das Entbündeln der Teilnehmeranschlussleitung (TAL) am Kabelverzweiger technisch aber nicht mehr möglich.

Obermann verlangt deshalb eine Änderung der Regulierungsbestimmungen, die bisher für den Wettbewerb galten. Die Telekom will dafür in Kürze einen Antrag bei der Bundesnetzagentur stellen. Laut Focus-Informationen werden Konkurrenten künftig für eine Mietleitung statt 10 Euro etwa 20 Euro im Monat bezahlen müssen.


eye home zur Startseite
hachre 23. Nov 2012

Ja genau noch mehr 'Regulationen' braucht das Land.

Ben Dover 21. Nov 2012

Sowohl Telekom als auch andere Anbieter haben schon Glasfaser bis zum Keller vom kunden...

Ben Dover 21. Nov 2012

Alice sowie andere Anbieter halten sich nicht an die vorgegeben Werte, die drehen...

muh3 19. Nov 2012

Ansichtssache. Lieber warte ich auf einen Download/Upload als das die meiste Zeit die...

jaykay2342 19. Nov 2012

Stabilität muss man natürlich auch durch Regulierung gewährleisten. Wenn es mal schwankt...


VDSL-News.de / 18. Nov 2012



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