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Offline-Symbol (Bild: mikecogh/flickr/CC BY-SA 2.0)

Offline Startups, die 2013 gescheitert sind

Tolle Idee, aber erfolglos: Nicht alle Internet-Startups können sich behaupten. 2013 mussten viele neu gegründete Unternehmen schließen, darunter der Fotodienst Cardagram und Hipaway, eine Plattform zur Buchung von Hotels.

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Nicht alle Startups sind erfolgreich. Leider sind auch in den ersten neun Monaten dieses Jahr wieder etliche deutsche Startups und Onlineprojekte für immer verschwunden. Zuletzt machten unter anderem der Berliner Fotodienst 7moments, das noch junge Hotel-Startup Hipaway und Mydryclean.de, ein Lieferdienst für Textilreinigungen, dicht.

Zur Erinnerung: 2012 schlossen unter anderem die bekannte Shirtlabel-Community A better tomorrow, der mit viel Erwartungen gestartete Lebensmittelshop Supermarkt.de und der Reservierungsdienst Gourmeo.

7moments

Anfang Dezember 2012 schloss 7Moments, das vor knapp zwei Jahren startete. "Unser Ziel war ein Dienst, mit dem man persönliche Erinnerungen in einer geschützten Umgebung sammeln und teilen kann", schrieben die Macher im Unternehmensblog. Da die Zahl der Nutzer aber unter den Erwartungen geblieben sei, sei es den Berlinern nicht weiter möglich, 7Moments wirtschaftlich zu betreiben.

Archify

Das von Max Kossatz und Gerald Bäck gegründete Archify, ehemals Egoarchive, stellt an diesem Mittwoch, dem 30. Oktober 2013, seinen Betrieb ein. Archify positionierte sich als "intelligente Suchmaschine, die alles auffindbar machte, was Nutzer beim Surfen oder in den Social Networks angeschaut haben". Die Archify-Macher wollen stattdessen die Suchmaschine Blippex vorantreiben.

Betandsleep

Betandsleep musste ebenfalls aufgeben. Das Hamburger Startup, das zwischen reiselustigen Personen und Hotels der gehobeneren Klasse vermittelte, stellte seinen Geschäftsbetrieb ein. "Wir sind natürlich sehr traurig und enttäuscht, dass wir es nicht geschafft haben, unser Startup zum Erfolg zu führen", sagte Alexander Penk, Geschäftsführer von Betandsleep in einem Interview mit dem Seedmatch-Blog.

Buddybeers

Mit Buddy Beers konnte man netten Leuten auch dann ein echtes Bier ausgeben, wenn sie Hunderte Kilometer weit weg waren. Nun sind die Tage der lustigen Schnaps- beziehungsweise Bieridee gezählt - Anfang Mai stellte Buddy Beers, das von Travis J. Todd, Min-Sung Sean Kim und Benedikt Bingler erdacht wurde, seinen Betrieb ein. "This doesn't mean Buddy Beers is dead. Far from it! We are continuing to explore some awesome new opportunities for you to enjoy beer with your friends around the world. In order to do this, though, it's easier for us to just push the reset button on the current apps", teilte das Startup in seinem Blog mit.

Cardagram

Mit Cardagram kopierte Rocket Internet im vergangenen Sommer Postagram. Inzwischen wird das Projekt, das eines der ersten Rocket-App-Projekte war, nicht mehr weiterbetrieben: Die Social-Media-Kanäle des Startups, das unter anderem in Deutschland, Frankreich und Großbritannien unterwegs war, sind verwaist, die Webseiten nicht zu erreichen.

Chic Chick Club

Ende. Aus. Vorbei. Alle Rettungsversuche beim Chic Chick Club waren im März vergebens, das Berliner Startup aus dem Hause Team Europe wird komplett geschlossen. Auf der Website verkündete das Unternehmen: "Der Berliner E-Commerce Shop ChicChickClub stellt Marke und eigenständigen Geschäftsbetrieb ein. Das 2012 online gegangene Startup, das monatlich persönlich auf den Stil der Kundinnen abgestimmte Schuhkollektionen anbietet, geht in Justfab auf". Das US-Unternehmen Justfab, 2010 gegründet, startete in Deutschland im Sommer 2012.

Cleap

Das Startup Appclouds stellt sein mobiles Zahlungssystem Cleap ein. "Es ist wirklich sehr bedauerlich, dass wir aufgrund fehlender finanzieller Mittel das Projekt einstellen müssen. Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bereits gewonnenen Partnern, Unterstützern, Freunden und Kollegen bedanken, die sich über einen Zeitraum von über elf Monaten tatkräftig engagiert und willensstark am Projekt beteiligt haben", sagt Torben Simon Meier, Geschäftsführer von Appclouds. Zuletzt hatte das Appclouds-Team noch versucht, das Aus mit Hilfe der Gründerszene zu verhindern. Appclouds soll nun umstrukturiert werden und künftig andere Unternehmen beraten.

Clevertake

Das Berliner Startup Clevertake verschwand völlig sang- und klanglos aus dem Internet. "Die Gesellschaft ist aufgrund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens gemäß § 60 Abs. 1 Nr. 4 GmbHG aufgelöst", heißt es im Handelsregister. Clevertake positionierte sich als "Online-Marktplatz für günstige Angebote". Das Berliner Startup baute darauf, dass Unternehmen ihre preisreduzierten Waren, Dienstleistungen und Gutscheine selbst bei Clevertake eintrugen. Den Preis, die Konditionen und die maximale Anzahl der Verkäufe konnten die Einsteller dabei selbst festlegen. So sollte Clevertake auch für Unternehmen interessant sein, die nicht bereit sind, eine Provision von 50 Prozent zu zahlen. Clevertake verlangte 20 Prozent Provision.

Dealstar 

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Dopeusk18 05. Nov 2013

Selbst Facebook war mal ein Startup und dort hatte die NSA noch keine Schnittstelle...

Phreeze 04. Nov 2013

ich sags mal anders: die meisten Gründer haben überhaupt keinen Plan, wie realistisch...

Phreeze 04. Nov 2013

Full ack. Konnte bei einigen Stammtischideen auch nur den Kopf schütteln. Das beste war...

metalheim 31. Okt 2013

Ohne Frage, aber genau so gut schaffen es immer mal wieder Startups in die Profitable...

NickM 31. Okt 2013

Ich würde mich auch über eine Zusammenfassung neuer Startups freuen ;) Darüber wird in...



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