Abo
  • Services:
Anzeige
Oculus Rift, Stand Anfang 2014
Oculus Rift, Stand Anfang 2014 (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Oculus VR: "Wir haben nicht so viele Morddrohungen erwartet"

Oculus Rift, Stand Anfang 2014
Oculus Rift, Stand Anfang 2014 (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Nach der Übernahme durch Facebook müssen sich die Macher hinter Oculus Rift viel Kritik aus der Community gefallen lassen. Cheftechniker John Carmack geht auf einige der Punkte ein.

Anzeige

"Wir haben kurzfristig mit negativen Reaktionen gerechnet, aber nicht so viele Morddrohungen und beleidigende Anrufe sogar bei unseren Familien", schreibt Palmer Luckey, einer der Chefs und Gründer von Oculus VR, auf Reddit.com nach der Übernahme seiner Firma durch Facebook für rund zwei Milliarden US-Dollar.

Neben aggressiven Äußerungen auch in Foren gibt es mittlerweile tatsächlich viel substanzielle Kritik auch und gerade von Fans der VR-Brille. Auf der offiziellen Kickstarter-Seite hatten insbesondere direkt nach Bekanntgabe der Akquisition viele Unterstützer ihren Anteil an den 2,44 Millionen US-Dollar zurückgefordert.

Viele Nutzer schreiben, dass Facebook als Nicht-Spiele-Anbieter wohl kaum zu Oculus Rift passe, und machen sich Gedanken wegen möglicher Werbeeinblendungen in den künftigen virtuellen Welten. Inzwischen ist der Ton dort sogar wieder etwas gemäßigter geworden, einige Unterstützter haben sich sogar positiv geäußert. "Wir wollen, dass Virtual Reality richtig groß wird, und das Geld und der Hype rund um den Verkauf werden das sicherstellen", so ein Kommentator.

Carmack hat Mark Zuckerberg die Technologie erklärt

In einer längeren Antwort an einen US-Blogger hat sich auch John Carmack zu Wort gemeldet. Der frühere Chefprogrammierer und Mitgründer von id Software arbeitet inzwischen als Chief Technical Director bei Oculus Rift. Auch Carmack räumt ein, dass ihm andere Firmen als Facebook einfallen würden, mit denen es "mehr offensichtliche Synergien" geben würde. Allerdings "habe ich Gründe zu glauben, dass sie das große Ganze ähnlich sehen wie ich, und dass sie eine starke Kraft dabei sein werden, es umzusetzen".

Carmack selbst habe im Vorfeld nichts von der Übernahme gewusst. "Ich habe einen Nachmittag lang mit Mark Zuckerberg über die Technologie gesprochen, und in der nächsten Woche höre ich dann, dass sie Oculus gekauft haben", schreibt er. Carmack selbst habe sonst keinerlei Bezug zu Facebook.

Auf den Wunsch von Nutzern, dass sich Oculus VR ähnlich wie Valve einfach selbstständig hätte weiterentwickeln sollen, geht er ausführlich ein. Valve habe mit Steam eine Art von Produkt gehabt, das von großen Konzernen nicht ganz ernst genommen worden sei, weswegen sie ihre Nische für sich gehabt hätten.

Bei Virtual Reality ist das nach Auffassung von Carmack grundlegend anders. VR als Erfahrung sei zu überwältigend, und "bei Kontakt werde man zum Konvertierten", sprich zum Anhänger der Technologie, was zu schnell wirklich große Firmen auf den Plan rufe - was mittlerweile mit Sony und Project Morpheus ja tatsächlich geschehen ist.

Neuer Chefforscher Michael Abrash

Carmack hat übrigens seit einigen Tagen einen ehemaligen Kollegen wieder an seiner Seite. Michael Abrash, der lange Jahre bei id Software gearbeitet hat und dann bei Valve unter anderem für Virtual Reality zuständig war, ist ab sofort neuer Chief Scientist bei Oculus VR. Dort soll er sich unter anderem um Grundlagenforschung kümmern. "Die Ressourcen und die langfristige Unterstützung von Facebook geben Oculus die Möglichkeit, einige der großen Herausforderungen von VR zu lösen - und einige sind tatsächlich sehr groß", so Abrash.

Eher unerwartet hat sich übrigens noch ein weiterer Branchenprominenter zu Wort gemeldet: Cliff Bleszinski, ehemals Chefdesigner bei Epic Games, hat sich in seinem Blog zu der Angelegenheit geäußert, ebenso wie Markus Persson (der seinen Stopp der Minecraft-Version für Oculus Rift nachträglich per Blog ausführlicher erklärt hat). Bleszinski schreibt nun zu Persson, der "Minecraft-Rückzug lässt dich wie ein trotziges Kind aussehen, das seinen Ball nimmt und nach Hause geht."


eye home zur Startseite
McFlori 09. Apr 2014

Notch ist einer, von denen, die es geschaft haben. Bill Gates hat sein Betriebsystem...

Viociph 04. Apr 2014

es ist fastinierend wie ignorant die menschen sind. es ist faszinierend wie dumm die...

Hotohori 01. Apr 2014

Eben, mein "WTF?!?!?" Gefühl ist auch recht schnell verschwunden, wenn man den Schock...

Hotohori 01. Apr 2014

Klar, so kann man das natürlich auch nennen und es wäre schön wenn das so funktionieren...

triplekiller 01. Apr 2014

BTW: Ich fange an mit flattr. Wenn du willst, kannst du dich dort anmelden und ich flattr...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. GIS Gesellschaft für InformationsSysteme AG, Hannover oder Hamburg
  2. ABUS Security-Center GmbH & Co. KG, Affing
  3. R+V Allgemeine Versicherung AG, Wiesbaden
  4. ERGO Direkt Versicherungen, Nürnberg


Anzeige
Top-Angebote
  1. 49,97€
  2. 110,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Smartphonesteuerung

    Archos stellt Quadrocopter für 100 Euro vor

  2. Modulares Smartphone

    Lenovo bringt Moto Z mit Moto Z Play nach Deutschland

  3. Yoga Book

    Lenovos Convertible hat eine Tastatur und doch nicht

  4. Huawei Connect 2016

    Telekom will weltweit zu den größten Cloudanbietern gehören

  5. 20 Jahre Schutzfrist

    EU-Kommission plant das maximale Leistungsschutzrecht

  6. CCP Games

    Eve Online wird ein bisschen kostenlos

  7. Gear S3 im Hands on

    Samsungs neue runde Smartwatch soll drei Tage lang laufen

  8. Geleakte Zugangsdaten

    Der Dropbox-Hack im Jahr 2012 ist wirklich passiert

  9. Forerunner 35

    Garmin zeigt Schnickschnack-freie Sportuhr

  10. Nahverkehr

    Hamburg und Berlin kaufen gemeinsam saubere Busse



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016: Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016
Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
  1. Huawei Matebook im Test Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
  2. iPad Pro Case Razer zeigt flache mechanische Switches
  3. Thinkpwn Lenovo warnt vor mysteriöser Bios-Schwachstelle

Asus PG248Q im Test: 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
Asus PG248Q im Test
180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
  1. Raspberry Pi 3 Booten über USB oder per Ethernet
  2. Autonomes Fahren Mercedes stoppt Werbespot wegen überzogener Versprechen
  3. Radeon RX 480 Dank DX12 und Vulkan reicht auch eine Mittelklasse-CPU

Radeon RX 470 im Test: Die 1080p-Karte für High statt Ultra
Radeon RX 470 im Test
Die 1080p-Karte für High statt Ultra
  1. Radeon RX 460 AMDs kleinste Polaris-Karte braucht mehr Speicher
  2. Polaris-Grafikkarten Neuer Treiber steigert Bildrate in Tomb Raider
  3. Polaris-Grafikkarten AMD stellt Radeon RX 470 und RX 460 vor

  1. Bitte ein Update für das X1 Carbon

    gaelic | 07:23

  2. Essen selbst kochen, die Heimstatt reinigen,.... hat

    DY | 07:22

  3. Re: Kein Problem; google umschifft das locker

    eXXogene | 07:19

  4. Grüße an die Kinderwelt

    DY | 07:18

  5. weitere Modulideen

    jones1024 | 07:18


  1. 07:12

  2. 22:19

  3. 20:31

  4. 19:10

  5. 18:55

  6. 18:16

  7. 18:00

  8. 17:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel