Oculus Rift: Developer Kits der VR-Brille vorbestellbar
Oculus Rift Golem beim Ausprobieren eines HMD-Prototyps (Bild: Daniel Pook/Golem.de)

Oculus Rift Developer Kits der VR-Brille vorbestellbar

Die Entwicklerversion der VR-Brille Oculus Rift kann nun auch regulär vorbestellt werden. Zuvor war eine Vorbestellung nur über Kickstarter möglich.

Anzeige

Wie zu erwarten, will Oculus weiteren Entwicklern den Zugang zum Oculus Rift Developer Kit ermöglichen. Über die Webseite oculusvr.com/preorder kann die Vorabversion des Head-Mounted-Display (HMD) vorbestellt werden - für 300 US-Dollar innerhalb der USA und 345 US-Dollar bei Lieferung etwa nach Europa.

Wer die Kickstarter-Kampagne verpasst hat, zahlt also nur beim internationalen Versand 15 US-Dollar mehr. Das auf Oculus Rift angepasste Spiel Doom 3 BFG liegt allerdings, anders als bei Kickstarter, nicht automatisch bei - nur bei den ersten 1.000 regulären Vorbestellern.

Der größte Vorteil der Unterstützer von Rifts Kickstarter-Kampagne: Sie erhalten ihr Oculus Rift Developer Kit nebst SDK bereits ab Dezember 2012. Wer regulär vorbestellt, muss sich hingegen noch bis zum Januar 2013 gedulden. Die Auslieferung soll erst beginnen, wenn auch alle rund 7.500 Kickstarter-Vorbestellungen verschickt wurden.

Das Oculus-Team war in den vergangenen Wochen eher ruhig; zwar sollen mittlerweile alle über Kickstarter eingegangenen Anfragen beantwortet sein, doch große Ankündigungen gab es nicht. Für die Entwicklergemeinde soll sich das aber in den nächsten Wochen ändern, Rift stellte einige spannende Neuigkeiten in Aussicht. Rift arbeitet derzeit weiterhin am Rift-SDK und sucht weitere Mitarbeiter vor allem in der Softwareentwicklung. Spiele müssen speziell für die Hardware angepasst werden, so dass für Oculus viel vom SDK und der Unterstützung durch 3D-Engine- und Spieleentwickler abhängt.

Die primär für Spiele gedachte Oculus Rift setzt anders als etwa Zeiss' bereits erhältliche 3D-Videobrille nicht auf zwei winzige Displays, sondern auf ein großes Display. Das zeigt durch optische Linsen zwei getrennte Bilder für die Augen, so, dass beim Blick in virtuelle Welten das gesamte Gesichtsfeld ausgefüllt wird. In Verbindung mit dem integrierten Headtracker ist es dann möglich, sich frei in einem angepassten Spiel umzusehen.

Eine in fast allen Belangen - und nicht nur bei der Auflösung - verbesserte Version der Oculus Rift ist für Ende 2013 zu erwarten.


Kommentieren



Anzeige

  1. Projektleiter Software Standardisierung (m/w) Schwerpunkt Fördertechnik
    Dürr Systems GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. Teamleiter Java Softwareentwicklung (m/w)
    über HRM CONSULTING GmbH, Berlin
  3. Java-Anwendungsentwickler / -innen
    Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  4. Manager (m/w) Softwareentwicklung
    WTS Group AG Steuerberatungsgesellschaft, Erlangen (Raum Nürnberg)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Tor-Router

    Invizbox will besser sein als die Anonabox

  2. Moore's Law

    Totgesagte schrumpfen länger

  3. Agents of Storm

    Free-to-Play-Strategie von den Max-Payne-Machern

  4. Sipgate

    Dienste nach DDoS-Angriff wiederhergestellt

  5. Rockstar Games

    GTA San Andreas erscheint neu für die Xbox 360

  6. G3 Screen

    LGs erstes Smartphone mit eigenem Nuclun-Prozessor

  7. Apple Watch

    Apples Saphirglas-Hersteller stellt Produktion ein

  8. LG G Watch R

    Runde Smartwatch von LG kommt nach Deutschland

  9. Systemanforderungen

    Ohne 200-Euro-Grafikkarte läuft Assassin's Creed Unity nicht

  10. App Rooms

    Facebook macht die Foren mobil



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Getac S400-S3 Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung
  2. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  3. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

    •  / 
    Zum Artikel