Anzeige
Oculus Rift, zweite Entwicklerversion
Oculus Rift, zweite Entwicklerversion (Bild: Oculus VR)

Oculus Rift - 2. Entwicklerversion: Weniger Übelkeit bei 75 Hertz

Eine höhere Auflösung sowie Positionserkennung im Raum sind die wichtigsten neuen Funktionen der zweiten Entwicklerversion von Oculus Rift, die jetzt vorbestellbar ist. Golem.de hat sie ausprobiert.

Anzeige

Ein kleiner Schwertkämpfer springt auf das linke Knie, der andere auf das rechte. Dort liefern sich die etwa 30 cm großen Bonsai-Ritter mit klirrenden Schwertern eine Mini-Schlacht, bis einer verliert und in einem Funkenfeuer verglüht. Natürlich ist die Szene nicht echt: In Wirklichkeit sitzen wir auf einem Stuhl, haben ein Gamepad in der Hand und die neue Version des Oculus Rift auf dem Kopf. Mit der von Epic Games auf Basis der Unreal Engine 4 programmierten Demo zeigt das Unternehmen Oculus VR, dass mit seinem Headset auch Multiplayer-Games funktionieren.

Die wichtigste neue Information zu Oculus Rift ist allerdings, dass sowohl Entwickler als auch interessierte Spieler die zweite, technisch grundlegend verbesserte Version des Head Mounted Displays ab sofort vorbestellen können. Das Development Kit 2 (DK2) verfügt über ein OLED-Display mit einer Auflösung von insgesamt 1.920 x 1.080 Pixeln (erste Version: 1.280 x 800 Pixel) bei einer Bildwiederholrate von wahlweise 60, 72 oder 75 Hz und deutlich besserem Kontrast als der Vorgänger und ähnelt damit der "Crystal Cove".

Die Auslieferung soll weltweit im Juli 2014 erfolgen, der Preis liegt bei 350 US-Dollar. Technische Voraussetzung ist ein möglichst leistungsfähiger PC. Weitere Spezifikationen nennt das Unternehmen Oculus VR nicht, als Anschlüsse genügen HDMI 1.4b und USB 2.0. Das DK2 ist ab sofort für 350 US-Dollar zuzüglich Steuern und Versand (rund 360 Euro) vorbestellbar.

  • Zweite Entwicklerversion der Oculus Rift (Bilder: Oculus VR)
  • Zweite Entwicklerversion der Oculus Rift (Bilder: Oculus VR)
  • Zweite Entwicklerversion der Oculus Rift (Bilder: Oculus VR)
  • Zweite Entwicklerversion der Oculus Rift (Bilder: Oculus VR)
  • Zweite Entwicklerversion der Oculus Rift (Bilder: Oculus VR)
Zweite Entwicklerversion der Oculus Rift (Bilder: Oculus VR)

Außer der wesentlich feineren Auflösung verfügt das rund 440 Gramm schwere Oculus Rift über ein System, mit dem die Position der Brille und damit die des Spielers im Raum erfasst wird. Wir können den Blick wie in der Wirklichkeit durch simple Kopfbewegungen schweifen lassen. Wir sehen die Funktion sogar bei anderen Spielern im virtuellen Raum: etwa, wenn sich unser Gegner in der Schwertkämpfer-Demo bewegt. Dann dreht auch sein virtuelles Abbild rechts von uns auf einem Stuhl den Kopf. Der echte Mensch sitzt ganz woanders, tatsächlich sehen können wir ihn nicht, nur eben sein Abbild im Spiel. Beide Körper unterhalb des Halses sind übrigens fest modelliert, was dem Gesamteindruck allerdings kaum einen Abbruch tut. Beim Blick nach unten sehen wir sogar ein Gamepad in unseren virtuellen Händen, die wir natürlich nicht bewegen können.

Die räumliche Erfassung funktioniert mithilfe von 40 Infrarotdioden, die in das Gehäuse des neuen Oculus Rift integriert sind und deren Daten von einer kleinen Kamera erfasst und verarbeitet werden. Wir können uns in einer anderen Demo nach vorn beugen und aus der Vogelperspektive genau beobachten, wie kleine Goblins durch ein Mini-Felslabyrinth marschieren, und dann nahtlos nach oben an die Decke der schick animierten Grotte blicken. Das Ganze funktioniert extrem flüssig, der Gesamteindruck ist trotz durchaus erkennbarer Pixel erstaunlich - die Welt um uns herum blenden wir nach wenigen Minuten weitgehend aus, wozu auch das Head-Tracking mit 1.000 Hz beiträgt.

Ganz nebenbei helfe die Positionierung noch, ein anderes Problem zu lösen, sagt Oculus-VR-Chef Palmer Luckey im Gespräch mit Golem.de: Nun, da auch kleinere Bewegungen des Kopfes ihre Entsprechung in der virtuellen Welt finden, sei das Problem des Schwindels und der Übelkeit - von dem bislang auch wir betroffen waren - bei Gebrauch des Oculus Rift nahezu nicht mehr zu spüren. Offenbar, so Luckey, hätten gerade kleinere Bewegungen stärker als lange vermutet dazu beigetragen.


eye home zur Startseite
weltraumkuh 25. Mär 2014

also ich weiss nicht so recht - Facebook halte ich nicht für die richtige Firma für...

genab.de 24. Mär 2014

aber es sind auch keine Löcher auf de rabdeckung, wo diese raus läuchten können. unter...

Anonymer Nutzer 21. Mär 2014

Ja man merkt es schon das Head Positioning fehlt. Gerade wenn man einige Runde auf der...

Damenschuh 21. Mär 2014

Europa != EU

wmayer 21. Mär 2014

Ich würd gern die neue Version mal testen. Im Prinzip kannst ja deinen großen Fernseher...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  3. über Robert Half Technology, Frankfurt
  4. Bosch Software Innovations GmbH, Waiblingen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 444,90€
  2. 349,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Bruno Kahl

    Neuer BND-Chef soll den Dienst reformieren

  2. Onlinehandel

    Amazon sperrt Konten angeblich nur in seltenen Fällen

  3. The Assembly angespielt

    Verschwörung im Labor

  4. Kreditkarten

    Number26 wird Betrug mit Standortdaten verhindern

  5. Dobrindt

    1,3 Milliarden Euro mehr für Breitbandausbau in Deutschland

  6. Mini ITX OC

    Gigabyte bringt eine 17 cm kurze Geforce GTX 1070

  7. Autonomes Fahren

    Teslas Autopilot war an tödlichem Unfall beteiligt

  8. Tolino Page

    Günstiger Kindle-Konkurrent hat eine bessere Ausstattung

  9. Nexus

    Erste Nougat-Smartphones sollen von HTC kommen

  10. Hafen

    Die Schauerleute von heute sind riesig und automatisch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Star Wars Lego im Test: Das Erwachen der Lustigkeit
Star Wars Lego im Test
Das Erwachen der Lustigkeit
  1. Mixed Reality Lucasfilm und Magic Leap bringen Star Wars ins Wohnzimmer
  2. Playstation Kriegsgott statt neuer Konsolenhardware
  3. Trials on Tatooine Wie Lucasfilm Star Wars in die Virtual Reality gebracht hat

Axon 7 im Hands on: Oneplus bekommt starke Konkurrenz
Axon 7 im Hands on
Oneplus bekommt starke Konkurrenz
  1. Axon 7 ZTEs Topsmartphone kommt für 450 Euro nach Deutschland

Bargeld nervt: Startups und Kryptowährungen mischen die Finanzbranche auf
Bargeld nervt
Startups und Kryptowährungen mischen die Finanzbranche auf
  1. BND-Gesetzreform Voller Zugriff auf die Kabel der Telekom
  2. Faster Googles Seekabel ist fertig
  3. Onlinehandel Amazon droht nach vier Rücksendungen mit Kontensperrung

  1. Re: Glasfaser in unterversorgten Gebieten

    FunnyGuy | 16:57

  2. Jetzt erst bekannt gegeben?

    uselessdm | 16:54

  3. Re: Stuhl auf den Stromverbrauch!

    DAUVersteher | 16:53

  4. Tesla spielt mit den Leben von Menschen

    Kondom | 16:50

  5. Re: Extrem tragisch, jedoch nicht die Schuld des...

    Emulex | 16:49


  1. 17:04

  2. 16:53

  3. 16:22

  4. 14:58

  5. 14:33

  6. 14:22

  7. 13:56

  8. 13:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel