Die Tesla K20 als GPGPU-Karte nicht nur für Supercomputer
Die Tesla K20 als GPGPU-Karte nicht nur für Supercomputer (Bild: Nvidia)

Nvidia Tesla K20 und K20X mit Kepler-GPU und bis zu 2.688 Kernen

Nicht nur eine, sondern gleich zwei GPUs der Serie GK110 stellt Nvidia für Rechenanwendungen vor. Bis zu 2.688 sogenannte Cuda-Cores besitzen die GPUs, die unter anderem den Supercomputer Titan antreiben.

Anzeige

Auf der Supercomputer-Konferenz SC12 in Salt Lake City hat Nvidia seine Beschleunigerkarten Tesla K20 und K20X vorgestellt. Beide basieren auf der bereits ausführlich vorgestellten GPU GK110, Codename Kepler. Die beiden Karten sind für Rechenanwendungen in Servern gedacht und besitzen daher keine Bildschirmausgänge und Kühler - für die Belüftung hat das Host-System zu sorgen.

  •  
  • Diese Firmen wollen die Tesla-Karten anbieten (Bilder: Nvidia)
  •  
  •  
  •  
  •  
  • Daten von K20 und K20X (Tabelle: Nvidia)
  • Die Tesla K20
  • Dreimal so schnell wie Fermi (Bilder: Nvidia)
  • 15 Prozent effizienter als Fermi
Daten von K20 und K20X (Tabelle: Nvidia)

Vor allem die K20X ist dabei eine Überraschung, hatte Nvidia doch bisher nur von der K20 als einziger Karte mit der GPU GK110 gesprochen. Im Gegensatz zur K20 mit 2.496 Rechenwerken besitzt die K20X gleich 2.688 Einheiten. Anders ausgedrückt: Da je 192 der kleinen Kerne in einem SMX-Modul zusammengefasst sind, kann Nvidia bei der K20X immerhin 14 SMX freischalten, bei der K20 sind es nur 13.

Insgesamt besteht ein voll funktionstüchtiger GK110 aus 15 SMX-Einheiten und 2.880 Rechenwerken. Dass Nvidia nun neben der bereits bekannten Karte K20 mit 13 SMX auch die K20 mit 14 SMX vorstellt, kann als Antwort auf immer wieder auftauchende Spekulationen gewertet werden. Den Gerüchten zufolge soll die Produktion der 28-Nanometer-GPU bei TSMC sehr schwierig und die Ausbeute gering sein.

Dass der GK110 mit 7,1 Milliarden Transistoren der komplexeste Chip der Welt ist, hat Nvidia bereits bestätigt - nicht angegeben werden seine Größe und der Takt. Nach unbestätigten Angaben läuft die GPU mit 705 MHz, das Die soll rund 540 Quadratmillimeter groß sein.

Offiziell sind dagegen die Werte für die Leistungsaufnahme. Nvidia gibt für die K20 nur 225 Watt an, die K20X benötigt 235 Watt. Das sei durchaus noch im Rahmen dessen, was Serverracks für eine PCI-Express-Karte bewältigten könnten, erklärte Nvidias Tesla-Chef Sumit Gupta bei Vorstellung der Geräte in einer Telefonkonferenz. Intels Xeon Phi und AMDs Firepro S10000 sollen über 300 Watt benötigen, was in Standard-Racks für Probleme sorgt, meint Nvidia.

235 Watt für knapp 4 Teraflops 

xxaxxbxxcxx 12. Nov 2012

also wenn dann bitte VGA, DVI, HDMI oder DisplayPort. Such dir was aus. und ausserdem...

Kommentieren



Anzeige

  1. PreSales Storage Consultant Service Provider (m/w)
    NetApp Deutschland GmbH, München, Stuttgart oder Hamburg
  2. Informatiker (m/w)
    Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
  3. Product Owner (m/w)
    TeamViewer GmbH, Göppingen
  4. Spezialistin / Spezialist E-Government und Online-Services
    VBL, Karlsruhe

 

Detailsuche


Blu-ray-Angebote
  1. 2 TV-Serien auf Blu-ray für 30 EUR
    (u. a. Arrow, Person of Interest, Boardwalk Empire, Falling Skies, Shameless)
  2. Schindlers Liste - 20th Anniversary Edition [Blu-ray] [Limited Edition]
    9,99€
  3. NUR NOCH HEUTE: 4 Blu-rays für 30 EUR
    (u. a. Das erstaunliche Leben des Walter Mitty, 96 Hours, Hänsel und Gretel: Hexenjäger u. R.E.D...

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Freie Bürosoftware

    Libreoffice liegt im Rennen gegen Openoffice weit vorne

  2. Smartwatch

    Pebble sammelt über 20 Millionen US-Dollar

  3. Manfrotto

    Winziges LED-Dauerlicht für Filmer und Fotografen

  4. Test Woolfe

    Rotkäppchen schwingt die Axt

  5. Palinopsia Bug

    Das Gedächtnis der Grafikkarte auslesen

  6. Die Woche im Video

    Galaxy S6 gegen One (M9), selbstbremsende Autos und Bastelei

  7. Xbox One

    Firmware-Update bringt Sprachnachrichten auf die Konsole

  8. Elektromobilitätsgesetz

    Bundesrat gibt Elektroautos mehr Freiheiten

  9. 2160p60

    Youtube startet fordernde 60-fps-Videos in scharfem 4K

  10. Nuclide

    Facebook stellt quelloffene IDE vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Galaxy S6 im Test: Lebe wohl, Kunststoff!
Galaxy S6 im Test
Lebe wohl, Kunststoff!
  1. Galaxy S6 Active Samsungs wasserdichtes Topsmartphone
  2. Galaxy S6 und S6 Edge Samsung meldet 20 Millionen Vorbestellungen
  3. Galaxy S6 und S6 Edge im Hands on Rund, schnell, teuer

Banana Pi M2 angesehen: Noch kein Raspberry-Pi-Killer
Banana Pi M2 angesehen
Noch kein Raspberry-Pi-Killer
  1. MIPS Creator CI20 angetestet Die Platine zum Pausemachen
  2. Raspberry Pi 2 ausprobiert Schnell rechnen, langsam speichern

HTC One (M9) im Test: Endlich eine gute Kamera
HTC One (M9) im Test
Endlich eine gute Kamera
  1. Lollipop Erstes HTC-One-Smartphone erhält kein Android 5.1

  1. Re: OLED minderwertig

    RedRose | 01:53

  2. Re: "begann man dann damit, den Code aufzuräumen"

    bremse | 01:44

  3. Re: Hack n Slay. Ähnliche Games pls

    tsukabaru | 01:38

  4. Re: Quantitaet anstelle von Qualitaet

    Nephtys | 01:37

  5. Re: Zwang von 60fps nervt mich

    Seitan-Sushi-Fan | 01:35


  1. 17:19

  2. 15:57

  3. 15:45

  4. 15:03

  5. 10:55

  6. 09:02

  7. 17:09

  8. 15:52


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel