Das 7-Zoll-Tablet Tegra Note von Nvidia.
Das 7-Zoll-Tablet Tegra Note von Nvidia. (Bild: Nvidia)

Nvidia Tegra Note Schnelles 7-Zoll-Tablet mit Android 4.3

Nvidia hat das Tegra Note vorgestellt, das erste Tablet mit dem namensgebenden Tegra-4-SoC. Das 7-Zoll-Gerät mit IPS-Display soll rund 200 US-Dollar kosten, auch in Europa erhältlich sein und zehn Stunden durchhalten. Neben optimierten Spielen hebt Nvidia vor allem die Kamera sowie den digitalen Stylus hervor.

Anzeige

Wie erwartet hat Nvidia mit dem Tegra Note ein 7-Zoll-Referenztablet angekündigt. Das Gerät ist im Unterschied zur 300 US-Dollar teuren Shield-Spielekonsole auch für den europäischen Markt gedacht, hierfür übernehmen Nvidias Partner wie Zotac den Vertrieb des Tablets - als Preis sind 200 US-Dollar respektive Euro angesetzt, wenn das Gerät im Oktober 2013 in den Handel kommen soll. Im gleichen Zeitraum soll Apple angeblich das iPad Mini 2 vorstellen.

Das Tegra Note verwendet den Tegra-4-SoC, der fünf Cortex-A15-Kerne nutzt, wovon einer als stromsparende Recheneinheit dediziert für Hintergrundanwendungen genutzt wird. Hinzu kommen 72 Shader, wodurch der Tegra 4 der derzeit schnellste ARM-basierte SoC ist. Wenig überraschend soll sich das Tegra Note daher auch gut für angepasste Android-Spiele eignen, die Stereolautsprecher sollen denen des Shields ähneln. Dank Bluetooth kann das Tegra Note als Controller für die Spielekonsole dienen. Das Betriebssystem hat Nvidia nur wenig modifiziert, es kommt das aktuelle Android 4.3 alias Jelly Bean in seiner quasi Reinform zum Einsatz - das ermöglicht schnelle Anpassungen. Das Gerät soll eine Akkulaufzeit von 10 Stunden bei der HD-Filmwiedergabe ermöglichen, per Halterung steht das Tegra Note auf Wunsch in mehreren Positionen.

Die Kamera auf der Displayseite löst mit 640 x 480 Pixeln auf, die rückwärtige Kamera hingegen mit 5 Megapixeln, also 2.560 x 1.920 Pixeln. Bilder legt das Tegra Note auf dem internen Speicher mit 16 GByte Fassungsvermögen ab. Zudem gibt es einen Steckplatz für Micro-SD-Karten, die maximal 32 GByte groß sein dürfen. Höchstwahrscheinlich wird App2SD unterstützt, um Android-Apps wie beim Shield auf die Speicherkarte zu verschieben. Die Größe des Arbeitsspeichers gibt Nvidia selbst nicht an, laut unseren Informationen sind es 2 GByte. Das 7-Zoll-IPS-Panel hingegen bietet vergleichsweise magere 1.280 x 800 Bildpunkte. Zudem verfügt das Tablet über einen Micro-HDMI-Ausgang, zur Größe und zum Gewicht macht Nvidia keine Angaben. Das WLAN funkt wahrscheinlich mit 2,4 GHz nach 802.11n-Standard, so wie das Shield auch. Zu 3G oder LTE macht Nvidia keine Angabe.


ms (Golem.de) 20. Sep 2013

Ich habe den Artikel erweitert, zu 3G oder LTE macht NV keine Angabe - eine Anfrage zu...

peterkleibert 19. Sep 2013

Ich würd auch sagen. Mit RT für 300 EUR top. Aber RT Tablets sind immer noch wesentlich...

Tzven 19. Sep 2013

Ja, man sagt doch deswegen auch "Flächenmarkt", weil alles von 49,95¤ bis 799,95¤, in der...

Kommentieren



Anzeige

  1. SAP - HR Key User (m/w)
    Porsche Holding Salzburg über NP Neumann & Partners, Salzburg (Österreich)
  2. Informatiker (m/w)
    Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
  3. Produktmanager SEO (m/w)
    Computec Media GmbH, Fürth
  4. Fachbereichsleiter Bildungsförderung (m/w)
    Datenzentrale Baden-Württemberg, Stuttgart

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. Metal Gear Solid V: The Phantom Pain PS4
    69,99€ - Release 01.09.
  2. Wolfenstein: The Old Blood
    19,99€ (Release 08.05.)
  3. Bloodborne [PlayStation 4]
    59,00€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Phase One iXU 180

    80 Megapixel für die Drohnenfotografie

  2. Metashop

    Zalando will innerhalb von 30 Minuten liefern

  3. Mathias Döpfner

    Axel-Springer-Chef wird Vodafone-Aufsichtsrat

  4. Goodgame Studios

    Wachstum mit der umsatzstärksten App aus Deutschland

  5. Volvo Lifepaint

    Reflektorfarbe aus der Dose schützt Radfahrer

  6. Projekt-Hosting

    Tagelanger DDoS-Angriff auf Github

  7. Samsung

    Galaxy S4 bekommt Lollipop

  8. Deutsche Bahn

    WLAN im Nahverkehr in einigen Jahren

  9. Lords of the Fallen

    Partner wirft Deck 13 "mangelhafte Ausführung" vor

  10. Galaxy S6 Edge im Test

    Keine ganz runde Sache



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Raspberry Pi 2: Die Feierabend-Maschine
Raspberry Pi 2
Die Feierabend-Maschine
  1. GCHQ Bastelnde Spione bauen Raspberry-Pi-Cluster
  2. Raspberry Pi 2 Fotografieren nur ohne Blitz
  3. Internet der Dinge Windows 10 läuft kostenlos auf dem Raspberry Pi 2

Gnome 3.16 angesehen: "Tod der Nachrichtenleiste"
Gnome 3.16 angesehen
"Tod der Nachrichtenleiste"
  1. Server-Technik Gnome erstellt App-Sandboxes
  2. Display-Server Volle Wayland-Unterstützung für Gnome noch dieses Jahr
  3. Linux Gnome-Werkzeug soll für bessere Akkulaufzeiten sorgen

Openstack: Viele brauchen es, keiner versteht es - wir erklären es
Openstack
Viele brauchen es, keiner versteht es - wir erklären es
  1. Cebit 2015 Das Open Source Forum debattiert über Limux

  1. Re: Ich freue mich schon darauf, das Zeug in der...

    flurreh | 00:57

  2. Re: Zulassung? Bitte auch Artikeltitel ändern!

    plutoniumsulfat | 00:53

  3. Re: Da werden sich Einbrecher freuen

    NukeOperator | 00:46

  4. Re: Vor ganz China blocken?

    narea | 00:42

  5. Re: Zalando soll bitte einfach nur pleite gehen

    Koto | 00:14


  1. 22:59

  2. 19:05

  3. 16:54

  4. 16:22

  5. 14:50

  6. 13:48

  7. 12:59

  8. 12:48


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel