Nvidia: Pläne für Legacy-Treiber aktualisiert
Nvidia zweigt den 304-Treiber in die Legacy-Reihe ab. (Bild: Screenshot Golem.de)

Nvidia Pläne für Legacy-Treiber aktualisiert

Nvidia hat eine Liste der Chipsätze seiner Grafikkarten und Mainboards veröffentlicht, die mit dem nächsten Legacy-Treiber unterstützt werden. Dieser Treiber wird nur noch bis 2017 gepflegt.

Anzeige

Die aktuelle Treiberserie 304.* wird die letzte sein, die die Chipsätze NV4x und G7x für Hauptplatinen und Grafikkarten unterstützt. Danach wird der 304-Treiber als Legacy-Treiber eingestuft, soll aber bis 2017 gepflegt werden. Nvidia hat eine Liste der betroffenen Grafik- und Mainboard-Chipsätze veröffentlicht. Betroffen sind unter anderem Grafikkarten der 68xx- und 79xx-Serie sowie einige Chipsätze aus der Go- und FX-Reihe. Die Liste enthält auch sämtliche PCI-IDs der GPUs.

Mit der Einstufung als Legacy-Treiber wird Nvidia in der 304-Treiberserie nur noch kritische Fehler beheben. Die Legacy-Treiber werden laut Nvidia jedoch auch an neue Versionen des Grafikservers X.org und des Linux-Kernels angepasst. Die Anpassungen will Nvidia bis 2017 nachreichen.

Vier Legacy-Treiber

Damit gibt es insgesamt vier Legacy-Treiber. Dazu gehören die Serien 173.14, 96.43 und 71.86. Für den ältesten der Treiber mit der Versionsnummer 71.86 gibt es bereits keine Updates mehr. Der Treiber 96.43 erhielt noch Updates für die Unterstützung des Xservers X.org 1.12, der Anfang März 2012 veröffentlicht wurde. Es sind die letzten Aktualisierungen, heißt es in dem Knowledgebase-Eintrag dazu.

Der Legacy-Treiber 173.14 erhält noch Anpassungen für den Linux-Kernel und X.org bis Ende 2013.

Besitzer älterer Grafikkarten können jedoch auf den freien Treiber aus dem Nouveau-Projekt zurückgreifen. Dieser unterstützt auch Nvidia-Chipsätze auf älteren Grafikkarten und ist inzwischen eine Standardkomponente des Linux-Kernels. Selbst Nvidia empfiehlt dessen Einsatz. Er entstand durch Reverse-Engineering.


Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Mitarbeiter (m/w)
    SRH Dienstleistungen GmbH, Heidelberg
  2. Anwendungsentwickler (m/w)
    SIZ GmbH, Bonn
  3. Softwareentwickler Linux/C++ (m/w)
    init AG, Karlsruhe
  4. GET ONE Senior Test Coordinator Business Partner (m/w)
    Daimler AG, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. LG

    Update soll Abschalt-Bug beim G3 beseitigen

  2. Square Enix

    Final Fantasy 14 zwei Wochen kostenlos

  3. Google und Linaro

    Android-Fork für Modulsmartphone Ara

  4. Wachstumsmarkt

    Amazon investiert 2 Milliarden US-Dollar

  5. Orbit

    Runtastic präsentiert neuen Fitness-Tracker

  6. Accelerated Processing Unit

    Drei 65-Watt-Kaveri im Handel erhältlich

  7. F1 2014

    New-Gen-Konsolen fahren hinterher

  8. Vectoring

    Telekom wird 100-MBit/s-VDSL anfangs für 35 Euro anbieten

  9. Mtgox

    Polizei ermittelt wegen Diebstahls

  10. Google

    64-Bit-Chrome für Windows in Betaphase



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Oneplus One im Test: Unerreichbar gut
Oneplus One im Test
Unerreichbar gut
  1. Oneplus One Eigenes ROM mit Stock Android 4.4.4 vorgestellt
  2. Oneplus One-Update macht verkürzte Akkulaufzeit rückgängig
  3. Oneplus One könnte ab dem dritten Quartal vorbestellbar sein

Überwachungssoftware: Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
Überwachungssoftware
Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
  1. Ex-CIA-Deutschlandchef Wir konnten Schröder leider nicht abhören
  2. Überwachung NSA-Ausschuss erwägt Einsatz mechanischer Schreibmaschinen
  3. Kontrollausschuss Die Angst der Abgeordneten, abgehört zu werden

Smartphone-Hersteller Xiaomi: Wie Apple, nur anders
Smartphone-Hersteller Xiaomi
Wie Apple, nur anders
  1. Smartphone-Markt wächst Samsung verkauft weniger Smartphones
  2. Flir One Wärmebildkamera fürs iPhone lieferbar
  3. Per Smartphone Paypal ermöglicht Bezahlen in Restaurants landesweit

    •  / 
    Zum Artikel