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Voller PC-Hardware - der Labortisch von Golem.de
Voller PC-Hardware - der Labortisch von Golem.de (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Alte Konsolen und neue Herausforderungen

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Golem.de: Können neue Engines dafür sorgen, dass die Fähigkeiten von Gaming-PCs besser genutzt werden?

Lars Weinand: Lange wurden Spiele hauptsächlich für Konsolen entwickelt und die PC-Version bot nur höhere Auflösungen und Kantenglättung. Das ist aber nicht mehr zeitgemäß. Der Markt verändert sich und eine Spiele-Engine muss es ermöglichen, ein Spiel für Smartphones und Tablets, über Konsolen bis hin zum PC zu entwickeln. Eine gute Engine bedient alle Segmente optimal, wie es etwa bei der Unreal Engine 4 der Fall ist. Nvidia arbeitet dabei eng mit Spieleentwicklern zusammen, damit alle PC-Titel auch in Zukunft optimal auf Geforce laufen und die Technologien optimal ausnutzen. Wir arbeiten auch ständig an neuen Technologien wie 3D Vision, PhysX und TXAA, um PC-Gaming noch besser zu machen.

Golem.de: PCs haben inzwischen einige Gigabyte Haupt- und Grafikspeicher, Konsolen nur einige Hundert Megabyte. Ist das ein Grund für den Unterschied in der Bildqualität?

Lars Weinand: Die aktuelle Konsolengeneration ist schon sehr alt. Da fehlt es an vielen Dingen, um mit den Fortschritten in den 3D-Spiele-Engines und Technologien mitzuhalten. Es scheitert schon daran, moderne Spiele in Full-HD mit Kantenglättung darzustellen. Und selbst wenn, dann fehlt der Speicher, um hochaufgelöste Texturen darzustellen. Die größte Konkurrenz für Konsolen ist jedoch nicht der PC, sondern Tablets und Smartphones. Tegra 3 bietet heute schon eine Grafikqualität, wie sie die erste Konsolengeneration abgeliefert hat. Wir haben eine sehr selbstbewusste Roadmap für unsere Mobilprozessoren und die nächste Generation wird all das noch einen Schritt weiterbringen. Man nehme ein Tegra-Tablet, schließe es an den Fernseher an und dazu ein Gamepad via Bluetooth... was fehlt da noch im Vergleich zu einer klassischen Spielkonsole?

Golem.de: Viele Spieler bezeichnen Chris Roberts und sein Projekt Star Citizen als den möglichen "Retter des PC-Gaming". Sind das überzogene Erwartungshaltungen oder realistische Einschätzungen?

Lars Weinand: Wenn man sich die Absatzzahlen von PC-Titeln anschaut, dann muss PC-Gaming nicht mehr gerettet werden. Der PC ist längst auf Augenhöhe mit den Konsolen - und das, obwohl sich das Marketing rund um diese Spiele meist nur um die Konsolen dreht. Persönlich hoffe ich sehr, dass Space Citizen großartig wird. Ich habe Spiele der Wing-Commander- und Freespace-Serie geliebt. Ein Erfolg ist es schon jetzt, wie die erreichten Crowd-Funding-Ergebnisse zeigen. Bei Nvidia sehen wir dem Spiel mit Freude entgegen.

 Nvidia: "PC-Gaming muss nicht gerettet werden"

itandy 24. Jun 2013

für einen PC, der den selben Inhalt wie die xbox360 hat wirst du nie im leben 199¤ zahlen...

Cinemati 23. Nov 2012

80? Dachte 95% laut Ubisoft. Dann werfe ich *WürfelRoll* 120% in den Raum hah!

Cohaagen 23. Nov 2012

Natürlich ist der Anteil relevant! Ob die Umsätze von untereinander inkompatiblen...

beaver 23. Nov 2012

Stimmt. Nichtmal dieses "aber man kann doch keine Maus und Tastatur auf dem schoss haben...

Nephtys 22. Nov 2012

Gute Frage... das werden nur die Manager von SE genau wissen, aber ich nehme mal an...

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