Anzeige
Near-Eye Light Field Displays
Near-Eye Light Field Displays (Bild: Nvidia)

Nvidia Oculus-Rift-Konkurrent mit Lichtfeld-Technologie

Sie ist kleiner und leichter als die Oculus Rift, außerdem ermöglicht sie zumindest prinzipiell natürliches Eye-Tracking: Nvidia hat den Prototyp einer Virtual-Reality-Brille präsentiert, die mit Lichtfeld-Technologie arbeitet.

Anzeige

Im Rahmen der Siggraph hat Nvidia vor einigen Tagen den Prototyp eines neuartigen Head Mounted Displays vorgeführt. Einer der Vorteile: Die VR-Brille soll deutlich kleiner und leichter sein als Oculus Rift. Die Near-Eye Light Field Displays, wie Nvidia das Gesamtsystem derzeit nennt, verwenden zwei sehr kleine Displays statt einen vergleichsweise großen Bildschirm wie Oculus Rift, was für eine deutliche Gewichtsreduktion sorgen soll - für Spieler, die lange in virtuelle Welten eintauchen möchten, ist das ein großer Vorteil.

Laut Nvidia ließe sich das Gewicht noch weiter verringern, wenn die Elektronik zur Ansteuerung der Displays nicht wie bei dem Prototyp im Brillengestell angebracht ist, sondern die Daten per Kabel zur Verfügung gestellt werden. Allerdings scheint das Gerät derzeit noch kein Headtracking zu unterstützen, also das Verfolgen von Kopfbewegungen. Dies ist eine der großen Stärken von Oculus Rift, deren Entwickler auf eigene Systeme für diese Funktion zurückgreifen können.

Laut Nvidia verwendet der Prototyp eine Displaytechnologie, die stark der von Lichtfeldkamers ähnelt, etwa der Lytro. Lichtfeldkameras nehmen die Farbe, Intensität und Richtung des einfallenden Lichts auf, während herkömmliche Kameras die Richtungsinformation nicht festhalten können. Vor dem eigentlichen Bildsensor sitzen dafür zahlreiche Mikrolinsen.

Die Displays des Nvidia-Prototyps verfügen über eine Auflösung von jeweils 1.280 x 720 Pixeln. Bauartbedingt stehen davon aber nur 146 x 78 Pixel pro Lichtfeld-Ausschnitt zur Verfügung. Zumindest prinzipiell dürfte die Displaytechnologie trotzdem herkömmlichen Systemen überlegen sein, weil vor allem der Umgang mit der Tiefenschärfe für das Auge wesentlich natürlicher ist. Außerdem können Fehlsichtigkeiten einfach per Software korrigiert werden - bei Oculus Rift müssen Spieler eigentlich eine Brille oder Kontaktlinsen tragen, auch wenn das in der Praxis dann doch irgendwie auch ohne sehr gut geht.

Ob Nvidia aus dem Prototyp seines Near-Eye Light Field Displays irgendwann ein Produkt machen möchte, ist derzeit nicht bekannt. Oculus Rift will im Laufe des Jahres 2014 eine Endkundenversion seiner VR-Brille anbieten, die eine deutlich höhere Auflösung als das bereits jetzt verfügbare Entwicklermodell bietet.


WhyLee 01. Aug 2013

"Die PI half lediglich dabei..." Auf die Formatentscheidung zwischen HDDVD und Bluray...

Yeeeeeeeeha 31. Jul 2013

Du verstehst nicht, was ich meine: Die Rift benutzt ein ganz normales Display und macht...

Ach 31. Jul 2013

Wenn überhaupt, dann kann ja derzeit nur Nvidia zur Konkurrenz aufsteigen. Dazu bedarf es...

Natchil 30. Jul 2013

Aber irgendwie ist dieses Ding doch nichts anderes als diese Brillen die wir schon haben...

Hotohori 30. Jul 2013

Ne, die leben direkt in der Matrix. ;)

Kommentieren



Anzeige

  1. Software-Entwickler/in MES (Manufacturing Execution Systems)
    Robert Bosch GmbH, Crailsheim
  2. Scrum Master Application Integration (m/w)
    Media-Saturn IT-Services GmbH, Ingolstadt
  3. Junior PLM Development Ingenieur (m/w)
    MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Großraum Stuttgart
  4. Department Manager Applikationsentwicklung Emission (m/w)
    AVL List GmbH, Graz (Österreich)

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. NEU: 6 Monate Netflix in Ultra HD geschenkt
    beim Kauf eines UHD-TVs von LG
  2. Microsoft Surface Pro Type Cover
    112,49€ statt 149,99€
  3. EVGA GeForce GTX 970 SSC ACX 2.0+
    339,00€ statt 384,90€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Daybreak Game Company

    Zombiespiel H1Z1 wird aufgeteilt

  2. Twitter

    Neue Sortierung der Timeline kommt

  3. Error 53

    Unautorisierte Ersatzteile sperren iPhone

  4. Escape Dynamics

    Firma für mikrowellenbetriebene Raumschiffe ist bankrott

  5. Deutsche Bahn

    Wlan für alle ICE-Fahrgäste möglicherweise erst 2017

  6. Die Woche im Video

    Raider heißt jetzt Twix ...

  7. Alpenföhn

    Der Olymp soll 340 Watt an Leistung abführen

  8. Eurocom X9E

    Monster-Notebook nutzt Diamant- und Flüssigmetallpaste

  9. Willkürliche Festsetzung

    Schwedische Regierung spottet über Assange

  10. IoT statt Smartphones

    Mozilla gibt Firefox OS schneller auf als erwartet



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Asus Strix Soar im Test: Wenn die Soundkarte vom Pixelbeschleuniger bespielt wird
Asus Strix Soar im Test
Wenn die Soundkarte vom Pixelbeschleuniger bespielt wird
  1. Geforce GT 710 Nvidias Einsteigerkarte soll APUs überflüssig machen
  2. Theremin Geistermusik mit dem Arduino
  3. Musikdienst Sonos soll ab Mitte Dezember Apple Music streamen können

Xcom 2 im Test: Strategie wie vom anderen Stern
Xcom 2 im Test
Strategie wie vom anderen Stern
  1. Vorschau Spielejahr 2016 Cowboys und Cyberspace
  2. Xcom 2 angespielt Mit Strategie die Menschheit retten

Verschlüsselung: Nach Truecrypt kommt Veracrypt
Verschlüsselung
Nach Truecrypt kommt Veracrypt

  1. Re: Wer sich der Apple-Diktatur unterwirft ist...

    tschundeee | 00:11

  2. Re: Ach, Mozilla...

    jjfx | 00:07

  3. Re: Linuxport?

    eXXogene | 00:03

  4. Re: Haben will! xD

    ArcherV | 06.02. 23:51

  5. Re: Wie einst webOS

    jjfx | 06.02. 23:51


  1. 14:45

  2. 13:25

  3. 12:43

  4. 11:52

  5. 11:28

  6. 09:01

  7. 21:49

  8. 16:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel