Proteste bei NSN im Januar 2012
Proteste bei NSN im Januar 2012 (Bild: Christof Stache/AFP/Getty Images)

NSN Schließung von Nokia Siemens Networks in München verhindert

Nach wochenlangen Protesten wird Nokia Siemens Networks in München vorerst nun doch nicht geschlossen. "Diese Strategie haben wir durchkreuzt", sagte Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern.

Anzeige

Nokia Siemens Networks (NSN) schließt seinen Münchner Standort doch nicht. Von den dortigen rund 3.600 Arbeitsplätzen bleiben 2.000 erhalten, teilte die IG Metall Bayern mit. Doch 1.600 Beschäftigte des Telekommunikationsausrüsters verlieren ihren Arbeitsplatz - sie werden nur übergangsweise für zwei Jahre, mit Zahlung einer Abfindung, in einer Transfergesellschaft beschäftigt oder sollen in Altersteilzeit gehen.

Die Schließungs- und Entlassungspläne des NSN-Managements hatten in München und an anderen Niederlassungen über sieben Wochen lang beinahe täglich vielfältige Proteste ausgelöst. Nokia Siemens Networks wollte ursprünglich in Deutschland 2.900 bis 3.000 Stellen abbauen, den Standort München schließen und 1.600 Menschen an andere Standorte versetzen. "Diese Strategie haben wir durchkreuzt", sagte Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern. Siemens solle sich aktiv an der Vermittlung von nicht weiter Beschäftigten beteiligen, erklärte Wechsler.

Der Abbau ist Teil der im November 2011 verkündeten Streichung von weltweit 17.000 Stellen. Aktuell beschäftigt das Unternehmen in Deutschland rund 9.100 Menschen, weltweit hat der Ausrüster 74.000 Mitarbeiter. Bestehen bleiben sollen die Standorte Berlin, Bonn, Bruchsal, Düsseldorf und Ulm.

An den Plänen für die Streichung von 3.000 Arbeitsplätzen in Deutschland habe sich nichts geändert, betonte das Unternehmen. Eine Standort- und Beschäftigungssicherung für München ist auf drei Jahre befristet. "Voraussetzung für diese Lösung ist, dass eine überwiegende Mehrheit der betroffenen Mitarbeiter tatsächlich in die Transfergesellschaft wechselt", sagte Herbert Merz, Aufsichtsratschef von Nokia Siemens Networks Deutschland. Der Standort St.-Martin-Straße mit derzeit 3.600 Mitarbeitern werde wie geplant geschlossen, betonte Merz.


__destruct() 25. Mär 2012

Das predigst du nun schon sehr lange und für jeden Tag, an dem ich mir etwas auf golem.de...

omo 25. Mär 2012

In den höchst erfolgreichen global playern gibts gar keine Unternehmer. Zudem stammt...

Kommentieren




Anzeige

  1. IT-Systemingenieur (m/w) Schwerpunkt Virtualisierungslösungen
    gkv informatik, Schwäbisch Gmünd
  2. Entwicklungsingenieur/-in Diagnoseumfeld von Motorsteuergeräten
    Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen
  3. SW-Entwickler (m/w)
    Robert Bosch Car Multimedia GmbH, Hildesheim
  4. Softwareentwickler Steuergeräte (m/w)
    GIGATRONIK Ingolstadt GmbH, Ingolstadt

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. NUR 333 EURO: Xbox One Konsole für Prime-Kunden günstiger
  2. Little Big Planet 3 - Extras Edition (PS4)
    49,97€
  3. Far Cry 3 (100% uncut) Digital Deluxe Edition Download
    9,97€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Verzögerte Android-Entwicklung

    X-Plane 10 Mobile vorerst nur für iPhone und iPad

  2. International Space Station

    Nasa schickt 3D-Druckauftrag ins All

  3. Malware in Staples-Kette

    Über 100 Filialen für Kreditkartenbetrug manipuliert

  4. Day of the Tentacle (1993)

    Zurück in die Zukunft, Vergangenheit und Gegenwart

  5. ODST

    Gratis-Kampagne für Halo Collection wegen Bugs

  6. Medienbericht

    Axel Springer will T-Online.de übernehmen

  7. Directory Authorities

    Tor-Projekt befürchtet baldigen Angriff auf seine Systeme

  8. Zeitserver

    Sicherheitslücken in NTP

  9. Core M-5Y10 im Test

    Kleiner Core M fast wie ein Großer

  10. Guardians of Peace

    Sony-Hack wird zum Politikum



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Stacked Memory: Lecker, Stapelchips!
Stacked Memory
Lecker, Stapelchips!

Netzverschlüsselung: Mythen über HTTPS
Netzverschlüsselung
Mythen über HTTPS
  1. Websicherheit Chrome will vor HTTP-Verbindungen warnen
  2. SSLv3 Kaspersky-Software hebelt Schutz vor Poodle-Lücke aus
  3. TLS-Verschlüsselung Poodle kann auch TLS betreffen

Jahresrückblick: Was 2014 bei Golem.de los war
Jahresrückblick
Was 2014 bei Golem.de los war
  1. In eigener Sache Golem.de sucht (Junior) Concepter/-in für Onlinewerbung
  2. In eigener Sache Golem.de offline und unplugged
  3. In eigener Sache Golem.de sucht Videoredakteur/-in

    •  / 
    Zum Artikel