Abo
  • Services:
Anzeige
Edward Snowden geht mit einer Deutschlandreise ein unkalkulierbares Risiko ein.
Edward Snowden geht mit einer Deutschlandreise ein unkalkulierbares Risiko ein. (Bild: Europarat/Screenshot Golem.de)

NSA-Ausschuss: Deutschlandreise wäre für Snowden hochriskant

Eine Reise von Edward Snowden nach Deutschland wäre für ihn ein unkalkulierbares Risiko, heißt es in einem Bericht des Spiegel. Erst im Mai 2014 soll entschieden werden, ob Snowden vor den deutschen NSA-Untersuchungsausschuss geladen wird.

Anzeige

Diplomatische Kreise in Berlin empfehlen Edward Snowden, es sich zweimal zu überlegen, ob er eine Reise von Moskau nach Deutschland unternimmt, um vor dem deutschen NSA-Untersuchungsausschuss auszusagen, berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Die Zeugenbefragung stelle für den US-Whistleblower ein unkalkulierbares Risiko dar, heißt es weiter.

Snowden bliebe nur kurz in Deutschland

Falls Snowden wie von der Opposition gefordert als Zeuge vor dem NSA-Untersuchungsausschuss aussagen werde, werde die deutsche Bundesregierung für einen möglichst kurzen Aufenthalt sorgen, erklärte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Stephan Mayer. Denn an sich müsste Deutschland nach Auffassung von Mayer einem rechtlich einwandfreien Auslieferungsersuchen der USA stattgeben und Snowden an die US-Regierung ausliefern, wenn er in Deutschland eintrifft.

Snowden-Befragung auch außerhalb der Bundesrepublik denkbar

Vor wenigen Tagen hatte die Ausschussmehrheit von Union und SPD im NSA-Untersuchungsausschuss entschieden, erst im Mai 2014 darüber zu befinden, ob Edward Snowden als Zeuge geladen wird. Diesen Schritt verteidigte der neue Vorsitzende des Ausschusses, Patrick Sensburg (CDU), da zunächst geklärt werden müsse, ob Snowden "etwas Relevantes" zu sagen habe. Erst danach solle entschieden werden, wie die Befragung ablaufen werde. Dabei betonte Sensburg, dass eine Befragung nicht zwingend in Deutschland stattfinden müsse.

Erst im Mai 2014 über eine Snowden-Befragung zu entscheiden, stieß auf scharfe Kritik der Opposition. Das stellvertretende Ausschussmitglied Hans-Christian Ströbele (Grüne) erklärte, die große Koalition habe "ihre übergroße Mehrheit mit einem Vertagungsantrag missbraucht, um die Zeugenladung Snowdens vom Tisch zu wischen". Wahrscheinlich sei dies nur geschehen, damit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei ihrem geplanten Besuch bei US-Präsident Barack Obama Anfang Mai 2014 nicht damit konfrontiert werde, "dass der deutsche Bundestag es wagt, die NSA-Affäre auch mit dem Zeugen Snowden aufzuklären".


eye home zur Startseite
p12 17. Apr 2014

Es macht keinen Sinn, einen Heuchler gegen einen anderen Heuchler auszutauschen...

Youssarian 15. Apr 2014

Ich halte ihn für zu schlau, es nicht zu tun. Auf welche Art, weiß ich natürlich nicht.

spiderbit 14. Apr 2014

Wieso würdest du es nicht anders machen? Will nicht sagen das es geschickt gemacht ist...

Anonymer Nutzer 14. Apr 2014

Sollte der Beitrag sarkastisch gemeint gewesen sein, bitte ich meine Antwort zu...

thepiman 14. Apr 2014

Wer soll Snoden denn wirksames Asyl bieten können? Eines der südamerikanischen Länder? Da...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. K+S Aktiengesellschaft, Kassel
  2. über MEDICI & SPRECHER AG, Hamburg
  3. sonnen GmbH, Wildpoldsried
  4. admeritia GmbH, Langenfeld


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. The Knick, Person of Interest, Shameless, The Wire)
  2. 19,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 22,96€

Folgen Sie uns
       


  1. SpaceX

    Warum Elon Musks Marsplan keine Science-Fiction ist

  2. Blau

    Prepaid-Kunden bekommen deutlich mehr Datenvolumen

  3. Mobilfunk

    Blackberry entwickelt keine Smartphones mehr

  4. Nvidia und Tomtom

    Besseres Cloud-Kartenmaterial für autonome Fahrzeuge

  5. Xavier

    Nvidias nächster Tegra soll extrem effizient sein

  6. 5G

    Ausrüster schweigen zu Dobrindts Supernetz-Ankündigung

  7. Techbold

    Gaming-PC nach Spiel, Auflösung und Framerate auswählen

  8. Besuch bei Dedrone

    Keine Chance für unerwünschte Flugobjekte

  9. In the Robot Skies

    Drohnen drehen einen Science-Fiction-Film

  10. Corelink CMN-600

    ARMs Interconnect macht 128 Kern-Chips möglich



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Canon vs. Nikon: Superzoomer für unter 250 Euro
Canon vs. Nikon
Superzoomer für unter 250 Euro
  1. Snap Spectacles Snapchat stellt Sonnenbrille mit Kamera vor
  2. MacOS 10.12 Fujitsu warnt vor der Nutzung von Scansnap unter Sierra
  3. Bildbearbeitungs-App Prisma offiziell für Android erhältlich

DDoS: Das Internet of Things gefährdet das freie Netz
DDoS
Das Internet of Things gefährdet das freie Netz
  1. Hilfe von Google Brian Krebs' Blog ist nach DDoS-Angriff wieder erreichbar
  2. Picobrew Pico angesehen Ein Bierchen in Ehren ...
  3. Peak Smarte Lampe soll Nutzer zum Erfolg quatschen

MacOS 10.12 im Test: Sierra - Schreck mit System
MacOS 10.12 im Test
Sierra - Schreck mit System
  1. MacOS 10.12 Sierra fungiert als alleiniges Sicherheitsupdate für OS X
  2. MacOS Sierra und iOS 10 Apple schmeißt unsichere Krypto raus
  3. Kaspersky Neue Malware installiert Hintertüren auf Macs

  1. Re: Preiswert!

    germanTHXX | 15:40

  2. Re: Klar warum denn nicht

    TheUnichi | 15:40

  3. 2500 Tonnen ist nur das Gewicht der betankten 1...

    M.P. | 15:39

  4. Re: Preise

    plutoniumsulfat | 15:39

  5. Re: Wie kleine Kinder ...

    plutoniumsulfat | 15:38


  1. 15:04

  2. 14:38

  3. 14:31

  4. 14:14

  5. 13:38

  6. 13:00

  7. 12:20

  8. 12:02


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel