Abo
  • Services:
Anzeige
Arbeitsplatz in der NSA-Zentrale in Ford Meade/Maryland
Arbeitsplatz in der NSA-Zentrale in Ford Meade/Maryland (Bild: Paul J. Richards / AFP / Getty Images)

NSA-Affäre US-Zeitung sollte Snowden-Unterlagen vernichten

Besuch von der britischen Botschaft: Auch die New York Times ist aufgefordert worden, Unterlagen von Edward Snowden zu vernichten - allerdings hat sich das Blatt geweigert. Unterdessen wurde bekannt, dass französische Diplomaten und der arabische Sender Al Jazeera ins Visier der NSA geraten sind.

Anzeige

Die britische Zeitung The Guardian arbeitet eng mit dem US-Blatt New York Times zusammen, um die Unterlagen des früheren US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden zu veröffentlichen. Mitte August 2013 war bekanntgeworden, dass der Guardian auf Druck des britischen Geheimdienstes einige Festplatten und ein Macbook Pro zerstören musste. Jetzt berichtet Zeit Online unter Bezug auf die Nachrichtenagentur Reuters, dass die New York Times zu einer ähnlichen Aktion aufgefordert worden ist.

Ein ranghoher Vertreter der britischen Botschaft sei bei Chefredakteurin Jill Abramson vorstellig geworden und habe verlangt, dass von Snowden bereitgestellte Dokumente vernichtet würden. Die Zeitung habe den Wunsch schlicht ignoriert, seitdem habe es keine ähnlichen Aufforderungen mehr gegeben. Öffentlich hat sich die New York Times selbst bislang nicht zu der Sache geäußert.

Unterdessen berichtete der Spiegel, dass der US-Geheimdienst NSA auch französische Diplomaten und Mitarbeiter des arabischen Nachrichtensenders Al Jazeera ausspioniert haben soll. Der Spiegel beruft sich dabei auf Dokumente, die offenbar von Snowden stammen.

Der Spionageangriff auf das französische Außenministerium sei für 2010 belegt. Anscheinend sei es der NSA gelungen, sich in ein virtuelles privates Netzwerk einzuklinken, über das die Botschaften miteinander kommunizieren. Außerdem habe der US-Geheimdienst in der Botschaft in Washington Wanzen installiert, bei der UN-Vertretung in New York habe man Screenshots gesammelt.

Al Jazeera soll 2006 im Visier der NSA gewesen sein. Ausdrücklich sei auch "die interne Kommunikation" abgegriffen worden - was bedeute, dass möglicherweise auch vertrauliche Quellen enthüllt worden seien. Ob der Geheimdienst immer noch lauscht, ist nach Spiegel-Angaben nicht bekannt.

Für weitere Hintergründe zur NSA-Affäre aktualisiert Golem.de fortlaufend diese beiden Artikel:

Chronologie der Enthüllungen

Glossar zur NSA-Affäre


eye home zur Startseite
bofhl 02. Sep 2013

Man braucht sich nur die ganzen Bauten der Regierungssitze ansehen - alles Nachbauten...

Endwickler 02. Sep 2013

Was soll "Freiheit ja die Freiheit" heißen? Irgendwie stehe ich da auf dem Schlauch. Es...

Kasabian 02. Sep 2013

Den Journalismus aus den USA hier !!! Ich denke die USA wären damit sicherlich...

David64Bit 01. Sep 2013

Sowas ist in der Wirtschaft gang und gebe, bestes Beispiel dafür könnte wohl Elop, Nokia...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. IKEA IT Germany GmbH, Hofheim-Wallau
  2. T-Systems International GmbH, Bonn
  3. BUYIN GmbH, Bonn
  4. Deutsche Telekom Technik GmbH, Bonn


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. 3 3D-Blu-rays für 30 EUR, Box-Sets u. Serien)
  3. 139,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Verizon Communications

    Yahoo hat einen Käufer gefunden

  2. Deutschland

    Preiserhöhung bei Netflix jetzt auch für Bestandskunden

  3. Künstliche Intelligenz

    Softbank und Honda wollen sprechendes Auto bauen

  4. Alternatives Android

    Cyanogen soll zahlreiche Mitarbeiter entlassen

  5. Update

    Onedrive erstellt automatisierte Alben und erkennt Pokémon

  6. Die Woche im Video

    Ausgesperrt, ausprobiert, ausgetüftelt

  7. 100 MBit/s

    Zusagen der Bundesnetzagentur drücken Preis für Vectoring

  8. Insolvenz

    Unister Holding mit 39 Millionen Euro verschuldet

  9. Radeons RX 480

    Die Designs von AMDs Partnern takten höher - und konstanter

  10. Koelnmesse

    Tagestickets für Gamescom ausverkauft



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nuki Smart Lock im Test: Ausgesperrt statt aufgesperrt
Nuki Smart Lock im Test
Ausgesperrt statt aufgesperrt

Schrott im Netz: Wie Social Bots das Internet gefährden
Schrott im Netz
Wie Social Bots das Internet gefährden
  1. Netzwerk Wie Ausrüster Google Fiber und Facebooks Netzwerk sehen
  2. Secret Communications Facebook-Messenger bald mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
  3. Social Media Ein Netzwerk wie ein Glücksspielautomat

Masterplan Teil 2: Selbstfahrende Teslas werden zu Leihautos
Masterplan Teil 2
Selbstfahrende Teslas werden zu Leihautos
  1. Projekt Titan Apple Car soll später kommen
  2. Nissan Serena Automatisiert fahrender Minivan soll im August erscheinen
  3. Elon Musk Tesla-Chef arbeitet an neuem Masterplan

  1. Re: Yahoo, AOL, Verizon

    OhYeah | 14:46

  2. Re: Die Leute mögen auch den kleinen Katalog nicht

    Kleine Schildkröte | 14:43

  3. Re:    

    Kleine Schildkröte | 14:39

  4. Re: WinZip?

    picaschaf | 14:29

  5. Kritik verstehe ich nicht

    ubuntu_user | 14:28


  1. 14:13

  2. 12:52

  3. 15:17

  4. 14:19

  5. 13:08

  6. 09:01

  7. 18:26

  8. 18:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel