Abo
  • Services:
Anzeige
Die großen IT-Konzerne schneiden in der Studie durchweg gut ab.
Die großen IT-Konzerne schneiden in der Studie durchweg gut ab. (Bild: eff.org)

NSA-Affäre: IT-Konzerne erhalten Lob für Datenschutz und Transparenz

Die großen IT-Konzerne schneiden in der Studie durchweg gut ab.
Die großen IT-Konzerne schneiden in der Studie durchweg gut ab. (Bild: eff.org)

Die NSA-Affäre hat die IT-Konzerne zu mehr Datenschutz veranlasst. Ein beliebter Messaging-Dienst wird von Bürgerrechtlern jedoch scharf kritisiert.

Anzeige

Die großen IT-Konzerne in den USA bekommen inzwischen durchweg gute Noten für den Schutz von Nutzerdaten. Die Electronic Frontier Foundation (EFF) veröffentlichte am Donnerstag ihren jährlichen Transparenzbericht und lobte darin die Anstrengungen von Konzernen wie Google, Facebook, Microsoft, Apple, Twitter, Dropbox und Yahoo. Alle genannten Firmen erhalten dabei in sechs untersuchten Kategorien eine Auszeichnung. Entscheidende Impulse erhielten die Unternehmen durch die Enthüllungen von Edward Snowden über die Spähprogramme der US-Geheimdienste. Das zeigt sich besonders im Vergleich der vergangenen Jahre.

So verbesserte sich Apple innerhalb eines Jahres in fünf der sechs Kategorien. Zufrieden ist die Bürgerrechtsorganisation nun damit, dass Apple eine richterliche Anordnung für Datenabfragen verlangt, die Nutzer über Datenanfragen informiert, einen Transparenzbericht publiziert, Richtlinien für die Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden veröffentlicht, sich für den Datenschutz der Nutzer vor Gericht und auch im US-Kongress einsetzt. Facebook verbesserte sich in drei der sechs Kategorien, Microsoft in zwei und Google in einem Bereich. Twitter erfüllte bereits im vergangenen Jahr sämtliche Anforderungen. Die EFF untersuchte 26 Firmen. Am schlechtesten schnitt der Instant-Messaging-Dienst Snapchat ab, gefolgt von Amazon und AT&T.

Warnung vor Snapchat

Die Snowden-Dokumente hätten Dutzende Unternehmen dazu veranlasst, ihre Richtlinien zur Weitergabe von Nutzerdaten an die Regierung zu verbessern, sagte EFF-Direktor Rainey Reitman laut Pressemitteilung. Auf Basis der Übersicht könnten die Nutzer nun entscheiden, welchen Firmen sie ihre Daten anvertrauen sollten. Die EFF kritisierte Snapchat, AT&T und Comcast dafür, keine richterliche Anordnung für die Herausgabe von Nutzerdaten zu verlangen. "Das bedeutet, die Regierung kann außerordentlich sensible Informationen über Nutzer-Aktivitäten und Kommunikation erhalten, ohne einen Richter davon überzeugen zu müssen, dass es dafür einen glaubhaften Grund gibt", sagte EFF-Anwalt Nate Cardozo. Vor allem im Falle des Messaging-Dienstes Snapchat sei das gravierend, da der Dienst extrem sensible Nutzerdaten sammle, was möglicherweise kompromittierende Fotos einschließe.

Die NSA-Affäre verbesserte auch die rechtlichen Möglichkeiten der Konzerne, Zahlen zu geheimen Datenabfragen zu veröffentlichen. Die Unternehmen mussten zwar auf nicht öffentlich gemachte Anordnungen reagieren, durften aber nicht einmal sagen, dass sie solche erhalten hatten, und auch nicht, in welchem Umfang. Dabei ging es nicht nur um die vom FBI verschickten sogenannten "National Security Letters" (NSL) zur allgemeinen Strafverfolgung, sondern auch um Anweisungen des Fisa-Gerichts. US-Präsident Barack Obama ordnete Anfang des Jahres an, dass die Regelungen gelockert werden. Anschließend veröffentlichten die Konzerne detailliertere Berichte, die aber immer noch nicht besonders aussagekräftig sind.


eye home zur Startseite
gadthrawn 21. Mai 2014

Es wird schwierig nach z.b. einem Router zu sniffen und auch noch einen richtigen...

felyyy 21. Mai 2014

Hey, Facebook hat laut eff 5 Sterne bekommen, demnach "holden sie ja meinen back". :) Ich...

Cyrano_B 20. Mai 2014

So ist das nun mal mit Meinungsmache. Es wird veröffentlicht und von den meisten als...

OdinX 16. Mai 2014

Warum untersuchen sie denn was sie richtig machen? Eigentlich wäre es doch die bessere...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Tröger & Cie. Aktiengesellschaft, Baden-Württemberg
  2. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  3. HOHENFRIED e.V., Bayerisch Gmain
  4. Interhyp Gruppe, München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Interstellar, Mad Max, Codename UNCLE, American Sniper, San Andreas)
  2. (u. a. Der Schuh des Manitu, Agenten sterben einsam, Space Jam, Dark City)
  3. (u. a. House of Wax, Der Polarexpress, Gravity, Mad Max)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Kritische Bereiche der IT-Sicherheit in Unternehmen
  2. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing
  3. Mit digitalen Workflows Geschäftsprozesse agiler machen


  1. Smartphones und Tablets

    Bundestrojaner soll mehr können können

  2. Internetsicherheit

    Die CDU will Cybersouverän werden

  3. 3D-Flash-Speicher

    Micron stellt erweiterte Fab 10X fertig

  4. Occipital

    VR Dev Kit ermöglicht Roomscale-Tracking per iPhone

  5. XPG SX8000

    Adatas erste PCIe-NVMe-SSD nutzt bewährte Komponenten

  6. UBBF2016

    Telefónica will 2G-Netz in vielen Ländern abschalten

  7. Mögliche Übernahme

    Qualcomm interessiert sich für NXP Semiconductors

  8. Huawei

    Vectoring erreicht bald 250 MBit/s in Deutschland

  9. Kaufberatung

    Das richtige Solid-State-Drive

  10. Android-Smartphone

    Huawei bringt Nova Plus doch nach Deutschland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Original und Fork im Vergleichstest: Nextcloud will das bessere Owncloud sein
Original und Fork im Vergleichstest
Nextcloud will das bessere Owncloud sein
  1. Koop mit Canonical und WDLabs Nextcloud Box soll eigenes Hosten ermöglichen
  2. Kollaborationsserver Nextcloud 10 verbessert Server-Administration
  3. Open Source Nextcloud setzt sich mit Enterprise-Support von Owncloud ab

Rocketlab: Neuseeland genehmigt Start für erste elektrische Rakete
Rocketlab
Neuseeland genehmigt Start für erste elektrische Rakete
  1. Osiris Rex Asteroid Bennu, wir kommen!
  2. Raumfahrt Erster Apollo-Bordcomputer aus dem Schrott gerettet
  3. Startups Wie Billig-Raketen die Raumfahrt revolutionieren

Interview mit Insider: Facebook hackt Staat und Gemeinschaft
Interview mit Insider
Facebook hackt Staat und Gemeinschaft
  1. Systemüberwachung Facebook veröffentlicht Osquery für Windows
  2. Facebook 100.000 Hassinhalte in einem Monat gelöscht
  3. Nach Whatsapp-Datentausch Facebook und Oculus werden enger zusammengeführt

  1. Da ist keine einzige Waschmaschine "detoniert".

    Flexy | 04:03

  2. Terroristen sind nicht doof..

    Flexy | 03:56

  3. Re: "Macht fast alles anders"

    rasenpfleger | 02:53

  4. Re: So eine Verschwendung von Steuergeldern

    Moe479 | 02:45

  5. Re: o2 Free Tarife betroffen!

    Moe479 | 02:42


  1. 19:24

  2. 19:05

  3. 18:25

  4. 17:29

  5. 14:07

  6. 13:45

  7. 13:18

  8. 12:42


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel