Notebookprozessoren Intels mobiler Haswell startet mit Quad-Cores und ULV-CPUs

Aus asiatischen Quellen gibt es Modellnummern von 14 Notebook-CPUs mit Intels nächster Architektur Haswell alias Core-i-4000. Daraus geht hervor, dass Anfang Juni 2013 erst schnelle Quad-Cores und besonders sparsame Dual-Cores erscheinen sollen.

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Nachdem VR-Zone schon detaillierte Daten zu den Desktop-Haswells veröffentlichte, hat die chinesische Ausgabe der Seite nun zumindest die Modellnummern für die Notebookversionen in Erfahrung gebracht. Angaben zu den Takten und TDPs gibt es noch nicht.

Dennoch sind die Modellnummern aussagekräftig, denn sie orientieren sich an Intels bisherigem Namensschema. So dürfte der Core i7-4930MX die schnellste CPU werden, das X markiert sie als Mitglied der Extreme-Serie, und das Q steht bei den Notebookprozessoren von Intel für einen Quad-Core. Wie gehabt gibt es innerhalb einer Modellreihe nur eine Extreme-CPU, das langsamste Modell ist wohl der Core i7-4700MQ. Insgesamt gibt es sieben Quad-Cores mit Haswell-Architektur.

Ebenso viele Prozessoren sind mit einem U am Ende der Modellnummer gekennzeichnet, was auf die besonders sparsamen CPUs mit einer TDP von 17 und weniger Watt hindeutet. Auch aktuelle Ivy-Bridge-Prozessoren kommen schon auf noch geringere Werte, bis hin zu 7 Watt - wie weit Intel die Leistungsaufnahme mit dem Notebook-Haswells drücken kann, ist aber noch nicht bekannt.

Sieben Quad-Cores und sieben ULV-CPUs

Immerhin deuten die Modellnummern von VR-Zone auf ein breites Angebot an Taktfrequenzen und damit wohl auch Leistungsaufnahmen hin. Von einem Core i7-4650U bis zu einem Core i3-4010U reicht die Palette. Ob es weiterhin nur Dual-Cores gibt, die anders als bei allen anderen Core-Prozessoren mit den U-Versionen das Kürzel i7 tragen, ist weiterhin unklar. Nicht vorgesehen sind zum Marktstart offenbar CPUs mit einem Y am Ende der Modellnummer, sie bezeichnen beim Vorgänger Ivy Bridge die 7-Watt-Versionen.

Alle genannten Haswell-CPUs sollen Ende Mai bis Anfang Juni 2013 auf den Markt kommen, also zur Messe Computex in Taiwan. Wie schon bei den vorherigen Generationen plant Intel wohl einen sanften Übergang von Ivy Bridge zu Haswell, denn die am meisten verkauften Notebook-CPUs, Dual-Cores mit etwas höherer Leistungsaufnahme, sind in den Modellnummern noch nicht zu finden. Damit ist es wahrscheinlich, dass die Ivy-Bridge-CPUs für Standardnotebooks in der Preisklasse von 400 bis 600 Euro auch bis Ende 2013 noch aktuell bleiben.


Xstream 06. Feb 2013

leider alles in der praxis irrelevant

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