NoSQL Hypertable schlägt HBase
Hypertable hat eine freie NoSQL-Datenbank entsprechend dem Design von Googles Bigtable entwickelt. Sie ist in C++ implementiert und schlägt das auf Hadoop basierende HBase zumindest in einem von Hypertable durchgeführten Benchmark deutlich.
Große Datenmengen sollen sich mit Hypertable mit vergleichsweise geringen Hardwareressourcen analysieren lassen. Ähnlich wie HBase speichert Hypertable sortiert nach dem Primärschlüssel ab und unterscheidet sich darin von anderen NoSQL-Datenbanken, die Hashtables verwenden und ihre Einträge ungeordnet über mehrere Server verteilen. So soll Hypertable besser für Analyseaufgaben, Applikationen mit sortierten URL-Listen und Messaging-Applikationen geeignet sein.
Dabei soll Hypertable vor allem durch hohe Geschwindigkeit glänzen, was unter anderem durch eine Implementierung in einer kompilierten Sprache (C++) erreicht werden soll. Hypertable will das mit einem eigenen Benchmark belegen, der Hypertable mit HBase vergleicht.
Zudem soll Hypertable für konsistente Daten sorgen, während sich viele NoSQL-Datenbanken mit einer eventuellen Konsistenz der Daten begnügen.
Hypertable kann mit einem herkömmlichen lokalen Dateisystem, aber auch mit den verteilten Hadoop-Dateisystemen HDFS und MapR genutzt werden.
Das Unternehmen bietet zu der unter der GPLv3 stehenden, gleichnamigen NoSQL-Datenbank kostenpflichtigen Support und Schulungen an und stellt die Software auch unter einer kommerziellen Lizenz zur Verfügung.
Gestartet wurde das Hypertable-Projekt im März 2007 von ehemaligen Inktomi-Entwicklern. Finanziert wurde die Entwicklung zunächst durch Baido und Zvents, im Oktober 2009 gründete Hypertable dann die Firma Hypertable Inc. Chef des Unternehmens ist Doug Judd. Der Open-Source-Code von Hypertable findet sich bei Google-Code.






Computergrafik 1: Parallelprojektion COMPUTER SCIENCE! YOU SPEAK IT?!
Was in dem Artikel nicht wirklich rüberkommt ist, dass eine NoSQL-Datenbank nicht für...
You are both eventual almost virtually right
Kommentieren