Abo
  • Services:
Anzeige
Stephen Elop (l.) und Steve Ballmer
Stephen Elop (l.) und Steve Ballmer (Bild: Alexander Zemlianichenko Jr./Bloomberg)

Nokia: Microsoft weitet Massenentlassungen in Smartphone-Sparte aus

Im Bereich Smartphones läuft erneut eine Entlassungswelle bei Microsoft, die deutlich mehr Personen betrifft als der angekündigte Stellenabbau im Mai. Die Nokia-Übernahme entwickelt sich offenbar zu einem endlosen Debakel.

Microsoft wird weitere 2.850 Beschäftigte entlassen. Das geht aus einer 10-K-Pflichtmitteilung des Unternehmens an die US-Börsenaufsicht SEC hervor. Im Mai 2016 hatte der Konzern bereits angekündigt, im Smartphone-Bereich 1.850 Mitarbeiter abzubauen. Die neuen Entlassungen finden zusätzlich statt.

Anzeige

Der Seattle Times sagte eine Microsoft-Sprecherin, der Stellenabbau treffe die Bereiche Smartphone-Hardware und -Sales-Teams. Betroffen sei auch der globale Sales-Bereich im Zuge einer Restrukturierung durch den Weggang von Chief Operating Officer Kevin Turner. 900 Entlassungen im Sales-Bereich seien schon vollzogen.

Angaben zu den Standorten, an denen die Entlassungen stattfinden, wurden nicht gemacht. Die Mehrheit der Betroffenen sei bereits über die Entlassung informiert worden. Bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres im Juni 2017 soll der Abbau vollzogen sein.

Kein sicherer Hafen mehr

Microsoft hatte Ende Juni 2016 eine Anzahl von 114.000 Mitarbeitern, davon rund 44.400 in Washington State. Bis vor einigen Jahren galt ein Job bei Microsoft als sicher.

Der Konzern hatte im Mai angekündigt, dass im Smartphone-Bereich 1.850 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren und 950 Millionen US-Dollar abgeschrieben würden. Davon seien 200 Millionen US-Dollar für Abfindungen vorgesehen. Am härtesten war Finnland betroffen, wo 1.350 Jobs gestrichen wurden.

Der Softwarekonzern stellt weiterhin drei Lumia-Smartphones her. Terry Myerson, Executive Vice President der Microsoft Windows und Devices Group betonte, dass sich das Unternehmen nicht komplett aus dem Geschäft mit Smartphones zurückziehe. Es würden weiterhin "großartige neue Geräte entwickelt", beteuerte Myerson. "Wir bauen ab, aber wir ziehen uns nicht zurück".

Microsoft verkaufte zudem seinen Geschäftsbereich für einfache Mobiltelefone an die Foxconn-Tochter FIH Mobile. Der Kaufpreis betrug 350 Millionen US-Dollar. Von dem Verkauf sind 4.500 Beschäftigte betroffen, die künftig für die Foxconn-Firma arbeiten werden.

Microsoft hatte im September 2013 Nokias Geschäft mit Mobiltelefonen, Diensten und dazugehörigen Patenten für rund 5,44 Milliarden Euro gekauft.

Im Juli 2015 hatte Microsoft bereits angekündigt, 80 Prozent der Kaufsumme von Nokias Handygeschäft abzuschreiben und feuerte 7.800 Arbeiter aus dem Bereich. Auf die katastrophale Nokia-Übernahme hat Microsoft insgesamt bereits 10 Milliarden US-Dollar abgeschrieben und für Restrukturierungen gezahlt.


eye home zur Startseite
NixName 07. Aug 2016

Nachtrag...Und wenn man bedenkt, dass es Wischgesten schon seit den 60er-Jahren gibt :D...

NixName 07. Aug 2016

Besser spät als nie. Und wie schnelllebig dieses Business ist, sieht man am Total...

david_rieger 01. Aug 2016

Weil sie mal ganz schlimme Finger waren und vielleicht auch immer noch sind. Und wer...

SchmuseTigger 30. Jul 2016

Naja, es sollen ja Xiaumi Geräte mit Win10 kommen. Das wäre sicher eine Idee, die...

uschatko 29. Jul 2016

Nicht nur da, auch bei IBM und SAP war man praktisch unkündbar. Bis die Visionäre von...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Sindelfingen
  2. Media-Saturn Deutschland GmbH, Ingolstadt
  3. AGRAVIS Raiffeisen AG, Münster
  4. Thomas Sabo GmbH & Co. KG, Lauf / Pegnitz


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 23,99€
  3. (-15%) 42,49€

Folgen Sie uns
       


  1. taz

    Strafbefehl in der Keylogger-Affäre

  2. Respawn Entertainment

    Live Fire soll in Titanfall 2 zünden

  3. Bootcode

    Freie Firmware für Raspberry Pi startet Linux-Kernel

  4. Brandgefahr

    Akku mit eingebautem Feuerlöscher

  5. Javascript und Node.js

    NPM ist weltweit größtes Paketarchiv

  6. Verdacht der Bestechung

    Staatsanwalt beantragt Haftbefehl gegen Samsung-Chef

  7. Nintendo Switch im Hands on

    Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter

  8. Raspberry Pi

    Compute Module 3 ist verfügbar

  9. Microsoft

    Hyper-V bekommt Schnellassistenten und Speicherfragmente

  10. Airbus-Chef

    Fliegen ohne Piloten rückt näher



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Glasfaser: Nun hängt die Kabel doch endlich auf!
Glasfaser
Nun hängt die Kabel doch endlich auf!
  1. Fake News Für Facebook wird es hässlich
  2. Nach Angriff auf Telekom Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so
  3. Soziales Netzwerk Facebook wird auch Instagram kaputt machen

Western Digital Pidrive im Test: Festplatte am Raspberry Pi leicht gemacht
Western Digital Pidrive im Test
Festplatte am Raspberry Pi leicht gemacht
  1. Audio Injector Octo Raspberry Pi spielt Surround-Sound
  2. Raspberry Pi Pixel-Desktop erscheint auch für große Rechner
  3. Raspberry Pi Schutz gegen Übernahme durch Hacker und Botnetze verbessert

Autonomes Fahren: Wenn die Strecke dem Zug ein Telegramm schickt
Autonomes Fahren
Wenn die Strecke dem Zug ein Telegramm schickt
  1. Fahrgastverband "WLAN im Zug funktioniert ordentlich"
  2. Deutsche Bahn WLAN im ICE wird kostenlos
  3. Mobilfunk Telekom baut LTE an Regionalbahnstrecken aus

  1. Re: Selbstverständlich muss es markenübergreifende

    maxule | 04:31

  2. Re: Erstaunliches Line-Up für das erste Jahr...

    unbekannt. | 04:10

  3. Ungenügender Umgang mit Subprime-Krediten

    Pjörn | 03:09

  4. Re: SMS nicht archivierbar?

    Pjörn | 03:02

  5. Re: Warum will das jemand?

    Pete Sabacker | 02:37


  1. 18:02

  2. 17:38

  3. 17:13

  4. 14:17

  5. 13:21

  6. 12:30

  7. 12:08

  8. 12:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel