Nokia: "Alles läuft gut"
Nokias Aufsichtsratschef Jorma Ollila (Bild: Lehtikuva Lehtikuva/Reuters)

Nokia "Alles läuft gut"

Nokias scheidender Aufsichtsratschef Jorma Ollila sieht das Unternehmen gut aufgestellt und meint, alles laufe gut. Dabei hat Nokia in diesem Quartal einen Verlust von knapp 1 Milliarde Euro verzeichnet und musste die Marktführerschaft im Handymarkt nach 14 Jahren abgeben.

Anzeige

Bevor der frühere Nokia-Chef Jorma Ollila seine Position als Aufsichtsratschef bei dem finnischen Handyhersteller aufgibt, verteidigt er den eingeschlagenen Weg des jetzigen Unternehmenschefs Stephen Elop. Im Gespräch mit der Financial Times erklärte er, dass es noch einige Zeit dauern werde, bis die Lumia-Smartphones erfolgreich sein werden. Nokia ist ein Bündnis mit Microsoft eingegangen und verkauft seit Herbst 2011 Smartphones mit Microsofts Windows-Phone-Plattform.

Bisher lassen die Verkaufszahlen der Lumia-Smartphones zu wünschen übrig. Im ersten Quartal 2012 verkaufte Nokia rund zwei Millionen Lumia-Smartphones. Insgesamt setzte Nokia 11,9 Millionen Smartphones im zurückliegenden Quartal ab. Im ersten Quartal des Jahres verzeichnete Nokia einen Verlust von 929 Millionen Euro. Zudem hat Nokia nach 14 Jahren im ersten Quartal des Jahres die Marktführerschaft im Handysegment an Samsung verloren.

Nokia-Tablet bestätigt

Trotz dieser negativen Entwicklung ist Ollila glücklich darüber, was passiert. "Alles läuft gut", sagte Ollila und bestätigte nochmals, dass Nokia in den Tabletmarkt einsteigen wolle. Vermutlich im vierten Quartal 2012 wird das Nokia-Tablet erscheinen, das dann mit Windows 8 laufen wird.

Nokia werde außer mit einem Tablet bald ganz neuartige Formfaktoren von Mobiltelefonen anbieten, verspricht der Aufsichtsratschef. Außerdem sollen die Geräte neue Dienste erhalten, mit denen sie sich von der Konkurrenz abheben sollen. Nähere Details machte Ollila dazu nicht.

Ollila war von 1992 bis 2006 Chef von Nokia und ist seit 1999 Vorstandsvorsitzender. In dieser Woche wird Ollila das Unternehmen nach 27 Jahren verlassen.


sowasauchnoch 05. Mai 2012

Generell soll jeder mit dem zufrieden sein, was er mag. Ich habe jetzt seit über einem...

Eurit 04. Mai 2012

wir sprechen uns in 2 oder 3 Jahren! Wetten!

Brot 03. Mai 2012

Weder noch, sonst würde er nicht das sinkende Schiff verlassen.

Wall2000 03. Mai 2012

....auch bei Aussagen von Politikern. Beispiel gefälltig: "Niemand hat vor eine Mauer zu...

Konfuzius Peng 03. Mai 2012

Das sagt mehr als 1000 Worte ;)

Kommentieren



Anzeige

  1. Doktorand (m/w) Industrie 4.0
    Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen
  2. Firmware- / Hardwareentwickler (m/w)
    FRAKO Kondensatoren- und Anlagenbau GmbH, Teningen bei Freiburg
  3. Senior Softwareentwickler (m/w)
    SONIMA GmbH, Göllheim
  4. Datenbank Administrator DB2 (m/w)
    Sparda-Datenverarbeitung eG, Nürnberg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Bundesgerichtshof

    Ärzte müssen Bewertungen im Internet dulden

  2. Apt

    Buffer Overflow in Debians Paketmanagement

  3. Impera i10G

    Allview stellt neues Windows-Tablet für 280 Euro vor

  4. Payment Blocking

    Bundesländer verbieten über 100 Glücksspielseiten

  5. 125 Jahre Nintendo

    Zum Geburtstag mehr Mut

  6. Android

    Google Now zeigt jetzt günstigere Flüge an

  7. Abstimmung

    Streiks bei Amazon auf drei Tage verlängert

  8. Eemshaven

    Google baut riesiges Rechenzentrum in Europa

  9. Neue Android-Version

    Google-Entwickler diskutieren bereits über Android M

  10. Dead Man Zone

    Totmannschalter im Darkweb



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Wasteland 2: Abenteuer in der postnuklearen Textwüste
Test Wasteland 2
Abenteuer in der postnuklearen Textwüste
  1. Wasteland 2 Fallout für Toaster-Reparierer

VarioPlace: Industriemaschinen zu einem bezahlbaren Preis bauen
VarioPlace
Industriemaschinen zu einem bezahlbaren Preis bauen
  1. Allplay-Smarthome-Demonstration Qualcomms Alljoyn wird breit unterstützt
  2. Siemens Backofen und Spülmaschine mit WLAN
  3. Studie Internet der Dinge entpuppt sich als Stromfresser

Cryptophone: Verschlüsselung nicht für jedermann
Cryptophone
Verschlüsselung nicht für jedermann
  1. Bayern Datenschutzbeauftragter mahnt mangelnde Verschlüsselung an
  2. IT-Sicherheit Doom auf gehackten Druckern installiert
  3. Security Heartbleed-Lücke war zuvor nicht bekannt

    •  / 
    Zum Artikel