Nintendo: Ingenieure sprechen über das Innenleben der Wii U
CPU und GPU der Wii U (Bild: Nintendo)

Nintendo Ingenieure sprechen über das Innenleben der Wii U

Vier Ingenieure aus der Entwicklungsabteilung und der Chef von Nintendo haben sich unterhalten - und dabei ein paar Details über das Innere der Wii U verraten.

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Seit der Premiere der Wii vor sechs Jahren gibt es bei Nintendo die etwas skurrile Tradition, dass sich Firmenboss Saturo Iwata mit seinen Angestellten unterhält - und das Gespräch dann unter der Überschrift "Iwata Asks" veröffentlicht. Insbesondere die Bilder wirken zwar zumindest aus westlicher Sicht wie Unterredungen in Geheimdienstzentralen des real existierenden Marxismus-Leninismus. Bei der jüngsten dieser Plauderstunden sind nun immerhin ein paar neue Informationen über die Wii U zutage getreten.

So ist jetzt klar, dass die GPU und die deutlich kleinere CPU bei der Wii U auf einem Modul zusammengelegt sind - was gegenüber getrennten Komponenten unter anderem weniger thermische Probleme aufwirft. So weit wie Microsoft mit der jüngsten Revision der Xbox 360, bei der GPU und Hauptprozessor auf einem Die integriert sind, geht Nintendo aber nicht. Das erklärt wohl auch, warum Prozessorkühler und Lüfter der Wii U auf einem Bild deutlich größer aussehen als die der Wii.

Davon abgesehen, geht es bei dem Gespräch auch sonst um die Thermik und um ähnliche Herausforderungen - etwa um die Frage, ob der Kunde seine Wii U horizontal oder senkrecht aufstellen will oder darf, und um die Gestaltung des Touchscreen-Gamepads.

Die Konsole soll nach bislang inoffiziellen Informationen einen Power-PC von IBM mit drei Kernen verbaut haben; über die Taktraten liegen noch keine Informationen vor. Als GPU kommt angeblich ein speziell von AMD gefertigter Chip zum Einsatz, der auf der Architektur der HD-4000-Reihe basiert. Bestätigt ist, dass die Wii U über 2 GByte RAM verfügt, etwa die Hälfte davon steht für das jeweilige Game zur Verfügung, die andere für das System selbst. Auf die proprietären Spielediscs passen rund 25 GByte an Daten. Die Konsole unterstützt GPGPU und kann Spiele in 720p und 1080p darstellen.

Die Nintendo Wii U soll nach aktuellem Stand am 30. November 2012 in Europa in den Handel kommen. Die günstigste Version wird um die 300 Euro kosten.


wb 14. Okt 2012

Wisst ihr was? Zelda, Super Mario, Metroid.. endlich in HD, darauf freu ich mich. Die...

Garius 13. Okt 2012

Nun hört doch mal endlich alle auf zu füttern.

Paykz0r 12. Okt 2012

Das kann ich vielleicht aufklären. PC Grakas haben schon zu Portal 2 Zeiten 256MB Vide...

HxLehmann 12. Okt 2012

Also so ganz würde ich das nicht unterschreiben... 1. hätte ich ", welcher" geschrieben...

sherriflin 12. Okt 2012

as gleiche Spielchen wie bei der PS3 sein: Erst einmal viel Speicher für das OS...

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