Nexus-Modelle: Google veröffentlicht Android 4.1.2
Google bringt Android 4.1.2. (Bild: Kimihiro Hoshino/AFP/Getty Images)

Nexus-Modelle Google veröffentlicht Android 4.1.2

Google hat Android 4.1.2 veröffentlicht und verteilt das Update zunächst für das Android-Tablet Nexus 7. Das Galaxy Nexus sowie das Nexus S werden das Update wohl in Kürze ebenfalls erhalten. Demnächst könnte es ein Nexus 7 mit 32 GByte für 250 Euro geben.

Anzeige

Mit dem Update auf Android 4.1.2 werden kleinere Programmfehler korrigiert und das Android-System soll allgemein nochmals leicht beschleunigt worden sein. Das Update firmiert weiterhin unter Jelly Bean. Unter anderem soll es nun keine Probleme mehr mit der WLAN-Verbindung geben.

Android-Startbildschirm unterstützt Querformat

Auf dem Nexus 7 kann der Android-Startbildschirm mit Android 4.1.2 nun auch im Querformat verwendet werden. Bisher war das nur mit Zusatzapplikationen möglich, so dass sich regulär der Android-Startbildschirm nur im Hochformat nutzen ließ.

Zunächst wird es das Update auf Android 4.1.2 nur für das Nexus 7 geben. Laut Google hat die Verteilung des Updates bereits begonnen. Das Update wird drahtlos in mehreren Schüben verteilt. Somit kann es noch ein paar Tage dauern, bis alle Nexus-7-Besitzer das Update erhalten haben. Voraussichtlich wird erst in einigen Tagen mit der Updateverteilung in Deutschland begonnen.

Quellcode von Android 4.1.2 ist da

Google hat den Quellcode von Android 4.1.2 mit der Buildnummer JZO54K auf der Open-Source-Android-Seite veröffentlicht. Man findet den Quellcode über den Tag "android-4.1.2_r1".

Bisher gibt es keinen Zeitplan, wann das Update auf Android 4.1.2 auch für das Galaxy Nexus und das Nexus S erscheint. Auch das Xoom-Tablet wird das Update erhalten, allerdings gilt das ausschließlich für das Xoom-Modell, das in den USA verkauft wurde. Es ist bisher unklar, ob sich der Android-Startbildschirm dann auch auf den Nexus-Smartphones im Querformat bedienen lässt oder ob die Funktion den Android-Tablets vorbehalten ist.

Intern bringt Android 4.1.2 einen neuen Treiber für die Energieverwaltung und einen neuen Bootloader. Damit kann das Nexus 7 nun direkt vom Bootloader in den Recovery-Modus gewechselt werden, was mit Android 4.1.1 nicht ging. Der neue Treiber für die Energieverwaltung ist hingegen nur für neuere Nexus-7-Modelle erforderlich. Laut Google erscheint demnächst eine überarbeitete Version des Nexus 7 mit einem neuen Chip zur Energieverwaltung. Dieser soll funktional zum bisherigen Energieverwaltungs-Chip identisch sein, benötigt aber einen neuen Treiber, der nun in Android 4.1.x integriert wurde.

Wird das Nexus 7 mit 16 GByte durch ein 32-GByte-Modell ersetzt?

Die Webseite Phandroid.com hat von Händlern erfahren, dass das bisherige Nexus 7 mit 16 GByte nicht mehr lange verfügbar sein wird. Stattdessen will Google das Nexus 7 dann mit 32 GByte internem Speicher anbieten. Am Gerätepreis soll sich nichts ändern, so dass es das Nexus 7 mit verdoppeltem Speicher dann für 250 Euro geben wird. Wann das Nexus 7 mit 32 GByte erscheint, ist unklar. Zudem gibt es das Gerücht, dass der Preis für das Nexus 7 mit 8 GByte gesenkt werden soll. Derzeit kostet das Nexus 7 in dieser Ausbaustufe 200 Euro.

Bereits vor ein paar Wochen tauchte das Gerücht auf, dass Google das Nexus 7 bald auch mit einem eingebauten UMTS-Modem anbieten wird, um mit dem Tablet unterwegs das mobile Internet verwenden zu können. Offiziell angekündigt wurde dieses Modell bisher allerdings nicht.


chrulri 12. Okt 2012

Hab es gestern Abend auch erhalten.

MontyDe 10. Okt 2012

Das war ein Bug, der nur mit Recovery Systemen von 3. Anbietern auftrat. Man kommt mit...

lottikarotti 10. Okt 2012

Monk?!

Jukka91 10. Okt 2012

Anscheinend ja. Etwas modifiziert und voila! Schon kann ers auch im Querformat. Edit: Da...

Kommentieren



Anzeige

  1. Kundenberater (m/w) Abrechnung / Billing / Marktkommunikation
    AKDB, Landshut
  2. Software / Hardware Design Engineer (m/w)
    Stanley Black & Decker Deutschland GmbH, Idstein (Raum Frankfurt)
  3. Spezialist Informationsmanagement (m/w)
    BIOTRONIK SE & Co. KG, Berlin
  4. Research Scientist (m/w) - Learning Systems
    Siemens AG, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Digitale Agenda

    Ein Papier, das alle enttäuscht

  2. WRT-Node

    Bastelplatine mit OpenWRT und WLAN

  3. Spiegelreflexkamera

    Schwarzer Punkt gegen helle Punkte der Nikon D810

  4. Cliffhanger Productions

    Shadowrun Online und die Nano-Drachen

  5. Star Citizen

    52 Millionen US-Dollar für ein Jetpack

  6. Virtualisierung

    Parallels Desktop 10 macht Tempo

  7. Zertifikate

    Google will vor SHA-1 warnen

  8. Mitfahrdienst auf neuen Wegen

    Uber will eigenen Lieferservice aufbauen

  9. Test Ultimate Evil Edition

    Diablo 3 zum Dritten

  10. Kaspersky Antivirus

    Sicherheitssoftware mit Webcam-Sperre und Ransomware-Schutz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Banana Pi im Test: Bananen sind keine Himbeeren
Banana Pi im Test
Bananen sind keine Himbeeren
  1. Eric Anholt Freier Grafiktreiber für Raspberry Pi von Broadcom
  2. Raspberry Pi Compute Module ist lieferbar
  3. PiUSV im Test Raspberry Pi per USV sauber herunterfahren

Grey Goo angespielt: Echtzeit-Innovation mit grauer Tentakel-Schmiere
Grey Goo angespielt
Echtzeit-Innovation mit grauer Tentakel-Schmiere
  1. Crytek Ryse für PC mit 4K-Videos belegt über 120 GByte
  2. Wirtschaftssimulation Golem Labs entwickelt die Gilde 3
  3. Wargaming Seeschlachten mit World of Warships

Surface Pro 3 im Test: Das Tablet, das Notebook sein will
Surface Pro 3 im Test
Das Tablet, das Notebook sein will
  1. Microsoft Surface Pro 3 ab Ende August in Deutschland erhältlich
  2. Windows-Tablet Microsoft senkt Preise des Surface Pro 2
  3. Microsoft-Tablet Surface Pro 3 gegen Surface Pro 2

    •  / 
    Zum Artikel