Abo
  • Services:
Anzeige
Das Nexus 6 und das Moto X in trauter Zweisamkeit
Das Nexus 6 und das Moto X in trauter Zweisamkeit (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Verfügbarkeit und Fazit

Das Nexus 6 gibt es in Weiß oder Dunkelblau in den Speichervarianten 32 und 64 GByte. Das 32-GByte-Modell kostet 650 Euro, ist momentan im Play Store allerdings nicht verfügbar. Für die 64-GByte-Variante fallen 700 Euro an, die blaue Version soll innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen ausgeliefert werden. Die weiße Variante ist in Deutschland noch nicht erhältlich.

Anzeige
  • Fotos des Nexus 6 haben einen etwas niedrigen Kontrast, die Schärfe hingegen stimmt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Kontrast ist beim Moto X besser, die Schärfe ist wie beim Nexus 6 sehr gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Moto X hat einen 5,2 Zoll großen Bildschirm, das Display des Nexus 6 ist mit 6 Zoll deutlich größer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Vom Design her ähneln sich die beiden Smartphones sehr, beide werden von Motorola gebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf der Rückseite haben beide Geräte eine 13-Megapixel-Kamera mit einem ringförmigen Blitz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • An der Oberseite befindet sich eine markante Ausbuchtung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beide Displays sind hochauflösend - das des Nexus 6 hat 1440p, das des Moto X 1080p. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Nexus 6 kommt bereits mit Android 5.0, das Moto X muss noch auf das Update warten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Vom Design her ähneln sich die beiden Smartphones sehr, beide werden von Motorola gebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das neue Moto X ist im Onlinehandel in der 16-GByte-Version für 480 Euro erhältlich. Das 32-GByte-Modell kostet um die 555 Euro. Bei Motorola selbst kostet das 16-GByte-Moto 530 Euro, kann hier aber auch umfassend individualisiert werden - auch ohne Aufpreis: Die Farbe der Rückseite, der Details, der Vorderseite und eine Gravur können ohne Zusatzkosten bestimmt werden. Wer statt der Kunststoffrückseite Leder oder Holz möchte, zahlt 20 Euro zusätzlich. Die Erhöhung des Flash-Speichers auf 32 GByte kostet 50 Euro. Die teuerste Variante des Moto X hat dementsprechend einen Preis von 600 Euro.

Fazit

Das Moto X ist das bessere neue Nexus-Smartphone. Zweifellos ist das Nexus 6 ein Gerät auf absolutem Top-Niveau mit einem hochauflösenden, wenngleich etwas dunklen Display, einem Spitzenprozessor und einer guten Kamera. Es zeigt aber auch, dass aktuelle Hardware bei einem Gerät nicht alles ist.

Das Nexus 6 ist einfach derart sterbenslangweilig, dass es das Moto X leicht hat, im Vergleich attraktiv zu sein. Das Moto X ist etwas schwächer ausgestattet, ist aber mit seinem Snapdragon-801-Prozessor, LTE-Unterstützung und dem 1080p-Display immer noch in einer Reihe mit dem Samsung Galaxy S5 oder dem Sony Xperia Z3 - also weit vorne. Was das Moto X attraktiver macht als das Nexus 6, sind die Sprach- und Gestensteuerung sowie die erweiterten Funktionen wie der Vorleseservice im Auto oder die besser umgesetzten Benachrichtigungen im Standby-Betrieb.

Bis auf die Neuerungen von Lollipop - die das Moto X auch noch erhalten wird - bietet das Nexus 6 bei der Software nur das Inaktivitäts-Display, also Benachrichtigungen im Standby-Betrieb, die beim Moto X besser umgesetzt sind. Ansonsten hat Google beispielsweise auf jegliche Unterstützung des großen Displays verzichtet - keine Einhandbedienung, kein Multi-Window-System, keine Floating Apps. Das ist enttäuschend angesichts des Aufwands, den Hersteller wie Samsung oder Huawei hier bei ihren großen Smartphones betreiben - mit der Note-Serie als produktivstem Beispiel.

Im Grunde hatten auch die bisherigen Nexus-Smartphones kaum interessante Zusatzfunktionen - der Nutzer bekam aber aktuelle Top-Technik und schnelle Updates zu einem unschlagbar günstigen Preis. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist beim Nexus 6 und auch beim Nexus 9 nicht annähernd so gut, andere Hersteller liefern mittlerweile ebenfalls sehr schnelle Updates für ihre Geräte. So haben etwa Motorola und LG sehr rasch eine Aktualisierung auf Android 5.0 bereitgestellt. Weiterhin fehlen dem Nexus 6 auf den großen Bildschirm zugeschnittene Funktionen oder gar ein Eingabestift, wie andere Smartphones sie haben. Das Display ist noch dazu recht dunkel. Es hat also angesichts des hohen Preises eine schwache Position gegenüber den Mitbewerbern.

Beim Moto X macht Motorola es besser: Hier werden zwar Standardkomponenten verbaut, wenn auch hochwertige. Sie werden jedoch durch nützliche Softwarefunktionen wie die Sprachsteuerung sowie umfassende und stellenweise sehr edel aussehende Design-Optionen ergänzt. Zudem ist die 32-GByte-Version des Moto X etwas günstiger als das Nexus 6 - wer mit 16 GByte Speicher auskommt, kann mit der im Onlinehandel erhältlichen Version des Moto X sogar noch mehr sparen. Das Display ist aber auch hier nicht besonders hell.

Mit dem Wegfall des Preisvorteils gibt es keinen Grund, das Nexus 6 einem anderen Top-Smartphone vorzuziehen - was den Tod der Nexus-Reihe bedeutet. Gerade im Bereich der großen Smartphones gibt es eine Reihe anderer Geräte, die entweder bei vergleichbarer Grund-Hardware dank Zusatzfunktionen praktischer sind und etwa gleich viel kosten (Galaxy Note 4) oder mit etwas leistungsschwächerer Hardware günstiger sind, aber über einige Zusatzfunktionen verfügen (Ascend Mate 7).

Das Moto X eignet sich gut als Ersatzgerät für Nutzer, die das Design des Nexus 6 mögen, aber kein derart großes Display und stattdessen nützliche Zusatzfunktionen wollen. Für Nutzer, denen Aussehen oder Zusatzfunktionen nicht wichtig sind, die aber ein pures Android für wenig Geld möchten, könnte das Oneplus One das Richtige sein. Wen das große Display des Nexus 6 nicht stört, der sollte sich das Galaxy Note 4 anschauen - bei weniger Budget und weniger Hardware-Anspruch kommen auch das Galaxy Note 3 und das Huawei Ascend Mate 7 infrage. Für das Nexus 6 aber fällt uns kein Kaufgrund ein, im direkten Vergleich würden wir uns immer für das Moto X entscheiden.

 Großes Display - und nun?

eye home zur Startseite
Truster 16. Dez 2014

Also ich habe mich damals für N4 (welches jetzt meien Freundin hat) und N5 entschieden...

pk_erchner 15. Dez 2014

Lumia 535, 635, 735 110¤, 135¤, 210¤

pk_erchner 15. Dez 2014

... dass es inzwischen für 200 Euro echt Hammer gute Laptops gibt mit super Tastatur nur...

pk_erchner 15. Dez 2014

sowas zieht viel zu viel Strom siehe Nexus 5 .. das hält gerade mal einen halben Tag...

jokey2k 14. Dez 2014

Welche Apps sind bei dir so die großen Energiefresser?



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Landesbetrieb IT.Niedersachsen, Hannover
  2. Robert Bosch Starter Motors Generators GmbH, Schwieberdingen
  3. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. Securiton GmbH Alarm- und Sicherheitssysteme, Achern


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Interstellar, Maze Runner, Kingsman, 96 Hours)
  2. (u. a. London Has Fallen, The Imitation Game, Lone Survivor, Olympus Has Fallen)
  3. (u. a. Der Hobbit 3, Der Polarexpress, Ice Age, Pan, Life of Pi)

Folgen Sie uns
       


  1. Gigaset Mobile Dock im Test

    Das Smartphone wird DECT-fähig

  2. Fire TV

    Amazon bringt Downloader-App wieder zurück

  3. Wechselnde Standortmarkierung

    GPS-Probleme beim iPhone 7

  4. Paketlieferungen

    Schweizer Post fliegt ab 2017 mit Drohnen

  5. Apple

    Akkuprobleme beim neuen Macbook Pro

  6. Red Star OS

    Sicherheitslücke in Nordkoreas Staats-Linux

  7. Elektroauto

    Porsche will 20.000 Elektrosportwagen pro Jahr verkaufen

  8. TV-Kabelnetz

    Tele Columbus will Marken abschaffen

  9. Barrierefreiheit

    Microsofts KI hilft Blinden in Office

  10. AdvanceTV

    Tele Columbus führt neue Set-Top-Box für 4K vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Named Data Networking: NDN soll das Internet revolutionieren
Named Data Networking
NDN soll das Internet revolutionieren
  1. Geheime Überwachung Der Kanarienvogel von Riseup singt nicht mehr
  2. Bundesförderung Bundesländer lassen beim Breitbandausbau Milliarden liegen
  3. Internet Protocol Der Adresskollaps von IPv4 kann verzögert werden

Final Fantasy 15 im Test: Weltenrettung mit der Boyband des Wahnsinns
Final Fantasy 15 im Test
Weltenrettung mit der Boyband des Wahnsinns
  1. Square Enix Koop-Modus von Final Fantasy 15 folgt kostenpflichtig

Seoul-Incheon Ecobee ausprobiert: Eine sanfte Magnetbahnfahrt im Nirgendwo
Seoul-Incheon Ecobee ausprobiert
Eine sanfte Magnetbahnfahrt im Nirgendwo
  1. Transport Hyperloop One plant Trasse in Dubai

  1. Re: Die tauschen jedes 6s ...

    _Freidenker_ | 08:53

  2. Re: Ihr macht euch Gefanken über Kosten?!?

    CopyUndPaste | 08:50

  3. Re: Unbequem: Jeder Anbieter kocht seine eigene Suppe

    ikhaya | 08:49

  4. Re: "obwohl sie nur mehrere Safari-Tabs offen halten"

    Fettoni | 08:43

  5. Re: Zum richtigen Zeitpunkt gekauft

    Thaodan | 08:41


  1. 09:10

  2. 08:29

  3. 07:49

  4. 07:33

  5. 07:20

  6. 17:25

  7. 17:06

  8. 16:53


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel