Nexus 10 im Test: Das Tablet, das zeigt, was Android kann
Das 10-Zoll-Tablet Nexus 10 stammt von Samsung. (Bild: Golem.de)

Mehrbenutzermodus in Android 4.2

Anzeige

Pünktlich zum missglückten Verkaufsstart erhielt das Nexus 10 ein weiteres Update für das bereits in einer Vorabversion installierten Android 4.2, das den Namen Jelly Bean behält. Damit bekommt das Tablet eine Funktion, die es ermöglicht, mehrere Benutzerkonten einzurichten und zu verwalten. Mehrere angemeldete Anwender können mit ihren eigenen Einstellungen, Inhalten und Apps das Tablet verwenden. Im Anmeldebildschirm lässt sich der erste weitere Benutzer einrichten. Danach erscheinen dort für jeden Benutzer Schaltflächen.

Alternativ können Benutzer auch über die Einstellungen unter der neuen Rubrik "Nutzer" verwaltet werden. Der erste eingerichtete Benutzer erhält einen Art Administratorenkonto, der den Status eines "Eigentümers" erhält. Nur er ist berechtigt, Nutzer hinzuzufügen. Nutzer können ihren eigenen Account aber ebenso löschen, wie der Eigentümer. In den Einstellungen kann jeder angemeldete Nutzer ein eigenes Passwort oder eine PIN für die Anmeldung festlegen. Auch solche abgesicherten Nutzerkonten kann der Eigentümer löschen. Auf dem Login-Screen wird der vom jeweiligen Nutzer ausgewählte Desktophintergrund angezeigt. Ist das Konto per Passwort gesichert, lässt sich auch das Benachrichtigungsmenü nicht mehr im Anmeldebildschirm öffnen. Symbole werden dort aber angezeigt.

Kein App-Sharing

Einige Einstellungen gelten indes weiter für alle Anwender und lassen sich auch von diesen festlegen, etwa die für die Schriftgröße. Bei solchen Änderungen wird ein Warnhinweis gezeigt. Die Entwickleroptionen sind in den Einstellungen zusätzlicher Nutzer nicht vorhanden, sie sind lediglich dem Eigentümer vorbehalten. Eine App-Verwaltung, über die Eigentümer selbst kostenlose, installierte Apps auch anderen Nutzern zur Verfügung stellen, fehlte uns indes.

Auch einen freigegebenen Bereich, in dem gemeinsam genutzte Daten abgelegt werden, gibt es nicht. Unter Windows zeigt das Tablet jeweils nur die Ordner eines Benutzers an. Der Wechsel zwischen den Ordnern erfolgt dort bereits, wenn auf dem Anmeldebildschirm ein anderer Anwender ausgewählt wird. Einen direkte Anmeldung ist nicht nötig. Außerdem fehlt eine Kindersicherung, wie sie es beispielsweise in der Android-Version des Kindle Fire gibt. Der Browser lässt sich somit weiterhin von allen Anwendern nutzen. Lediglich in einigen einzelnen Apps können Sperren eingerichtet werden, etwa in Googles Play Store.

Widgets auf dem Login-Screen

Auf dem Anmeldebildschirm lassen sich neben einer Uhr auch drei weitere Widgets platzieren, darunter für den Gmail-Account oder Kalenderdaten. Inzwischen hat Google Informationen zu den APIs freigegeben. Damit dürfte sich in nächster Zeit die Anzahl der dort angebotenen Widgets noch erhöhen.

Wie auch auf dem Smartphone Nexus 4 lässt sich auf dem Tablet während des Aufladens eine Uhr auf dem ansonsten schwarzen Bildschirm anzeigen. Die Funktion heißt Daydream - zu Deutsch Tagtraum - und kann in den Einstellungen unter Display aktiviert werden. Wahlweise kann der Nutzer sich auch eine Bildergalerie oder Informationen aus Google Currents anzeigen lassen.

Das Tastaturlayout hat sich seit Android 4.1 nicht geändert. Hinzugekommen ist jedoch die Eingabe per Wisch mit dem Finger, statt wie bisher nur über das Antippen der virtuellen Tastatur. Die Eingabe funktioniert auch auf dem großen Display des Tablets gut.

 SpeichermangelVerfügbarkeit des Nexus 10 und Fazit 

LH 20. Dez 2012

Inwiefern? Habe ich gelesen, passt aber nicht wirklich. Oder man packt seine Texturen...

cappuccino 20. Nov 2012

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=IwBJ1ilHH6U#! Google Nexus 10 Vs...

SoniX 19. Nov 2012

Kein Wunder wenn ichs nichtmehr blicke......

urlauber 19. Nov 2012

Auf Konzerten/Bühnen sind Tablets unglaublich praktisch. Da geht der Mensch, der den...

Clusternate 19. Nov 2012

Ich meinte eigentlich jegliche Behautung, dass das das Einzig-Ware oder das Einzig...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler C# / .NET (m/w)
    Thermo Fisher Scientific | Dionex Softron GmbH, Germering bei München
  2. Softwareentwickler (m/w) Automatisierungstechnik
    Siemens AG, Nürnberg
  3. Traineeprogramme und Junior-Stellen bei Coca Cola, L'Oréal, Procter und Gamble u.v.m.
    access KellyOCG GmbH, Frankfurt
  4. IT-Support Mitarbeiter (m/w)
    Dürkopp Fördertechnik GmbH, Bielefeld (Home-Office)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Anonymisierung

    Projekt bestätigt Angriff auf Tors Hidden Services

  2. Amazon

    Marketplace-Händler verliert Klage gegen schlechte Bewertung

  3. Groupon

    Gnome und die Tücken das Markenrechts

  4. Secusmart/Blackberry

    Krypto-Handys mit vielen Fragezeichen

  5. Selbsttötung

    Wieder ein toter Arbeiter bei Foxconn

  6. Linux

    Opensuse Factory wird Rolling-Release-Distribution

  7. Bau-Simulator 2015

    Schwere Maschinen am PC

  8. Gericht

    Kim Dotcom muss Filmindustrie sein Vermögen offenlegen

  9. Smartphone-Markt wächst

    Samsung verkauft weniger Smartphones

  10. Internet of Things

    Kreditkartennummern und das Passwort 1234



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Oneplus One im Test: Unerreichbar gut
Oneplus One im Test
Unerreichbar gut
  1. Oneplus One Eigenes ROM mit Stock Android 4.4.4 vorgestellt
  2. Oneplus One-Update macht verkürzte Akkulaufzeit rückgängig
  3. Oneplus One könnte ab dem dritten Quartal vorbestellbar sein

Überwachungssoftware: Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
Überwachungssoftware
Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
  1. Ex-CIA-Deutschlandchef Wir konnten Schröder leider nicht abhören
  2. Überwachung NSA-Ausschuss erwägt Einsatz mechanischer Schreibmaschinen
  3. Kontrollausschuss Die Angst der Abgeordneten, abgehört zu werden

Smartphone-Hersteller Xiaomi: Wie Apple, nur anders
Smartphone-Hersteller Xiaomi
Wie Apple, nur anders
  1. Flir One Wärmebildkamera fürs iPhone lieferbar
  2. Per Smartphone Paypal ermöglicht Bezahlen in Restaurants landesweit
  3. Datenübertragung Smartphone-Kompass spielt Musik durch Magnetkraft

    •  / 
    Zum Artikel