Mehrbenutzermodus in Android 4.2

Anzeige

Pünktlich zum missglückten Verkaufsstart erhielt das Nexus 10 ein weiteres Update für das bereits in einer Vorabversion installierten Android 4.2, das den Namen Jelly Bean behält. Damit bekommt das Tablet eine Funktion, die es ermöglicht, mehrere Benutzerkonten einzurichten und zu verwalten. Mehrere angemeldete Anwender können mit ihren eigenen Einstellungen, Inhalten und Apps das Tablet verwenden. Im Anmeldebildschirm lässt sich der erste weitere Benutzer einrichten. Danach erscheinen dort für jeden Benutzer Schaltflächen.

Alternativ können Benutzer auch über die Einstellungen unter der neuen Rubrik "Nutzer" verwaltet werden. Der erste eingerichtete Benutzer erhält einen Art Administratorenkonto, der den Status eines "Eigentümers" erhält. Nur er ist berechtigt, Nutzer hinzuzufügen. Nutzer können ihren eigenen Account aber ebenso löschen, wie der Eigentümer. In den Einstellungen kann jeder angemeldete Nutzer ein eigenes Passwort oder eine PIN für die Anmeldung festlegen. Auch solche abgesicherten Nutzerkonten kann der Eigentümer löschen. Auf dem Login-Screen wird der vom jeweiligen Nutzer ausgewählte Desktophintergrund angezeigt. Ist das Konto per Passwort gesichert, lässt sich auch das Benachrichtigungsmenü nicht mehr im Anmeldebildschirm öffnen. Symbole werden dort aber angezeigt.

Kein App-Sharing

Einige Einstellungen gelten indes weiter für alle Anwender und lassen sich auch von diesen festlegen, etwa die für die Schriftgröße. Bei solchen Änderungen wird ein Warnhinweis gezeigt. Die Entwickleroptionen sind in den Einstellungen zusätzlicher Nutzer nicht vorhanden, sie sind lediglich dem Eigentümer vorbehalten. Eine App-Verwaltung, über die Eigentümer selbst kostenlose, installierte Apps auch anderen Nutzern zur Verfügung stellen, fehlte uns indes.

Auch einen freigegebenen Bereich, in dem gemeinsam genutzte Daten abgelegt werden, gibt es nicht. Unter Windows zeigt das Tablet jeweils nur die Ordner eines Benutzers an. Der Wechsel zwischen den Ordnern erfolgt dort bereits, wenn auf dem Anmeldebildschirm ein anderer Anwender ausgewählt wird. Einen direkte Anmeldung ist nicht nötig. Außerdem fehlt eine Kindersicherung, wie sie es beispielsweise in der Android-Version des Kindle Fire gibt. Der Browser lässt sich somit weiterhin von allen Anwendern nutzen. Lediglich in einigen einzelnen Apps können Sperren eingerichtet werden, etwa in Googles Play Store.

Widgets auf dem Login-Screen

Auf dem Anmeldebildschirm lassen sich neben einer Uhr auch drei weitere Widgets platzieren, darunter für den Gmail-Account oder Kalenderdaten. Inzwischen hat Google Informationen zu den APIs freigegeben. Damit dürfte sich in nächster Zeit die Anzahl der dort angebotenen Widgets noch erhöhen.

Wie auch auf dem Smartphone Nexus 4 lässt sich auf dem Tablet während des Aufladens eine Uhr auf dem ansonsten schwarzen Bildschirm anzeigen. Die Funktion heißt Daydream - zu Deutsch Tagtraum - und kann in den Einstellungen unter Display aktiviert werden. Wahlweise kann der Nutzer sich auch eine Bildergalerie oder Informationen aus Google Currents anzeigen lassen.

Das Tastaturlayout hat sich seit Android 4.1 nicht geändert. Hinzugekommen ist jedoch die Eingabe per Wisch mit dem Finger, statt wie bisher nur über das Antippen der virtuellen Tastatur. Die Eingabe funktioniert auch auf dem großen Display des Tablets gut.

 SpeichermangelVerfügbarkeit des Nexus 10 und Fazit 

LH 20. Dez 2012

Inwiefern? Habe ich gelesen, passt aber nicht wirklich. Oder man packt seine Texturen...

cappuccino 20. Nov 2012

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=IwBJ1ilHH6U#! Google Nexus 10 Vs...

SoniX 19. Nov 2012

Kein Wunder wenn ichs nichtmehr blicke......

urlauber 19. Nov 2012

Auf Konzerten/Bühnen sind Tablets unglaublich praktisch. Da geht der Mensch, der den...

Clusternate 19. Nov 2012

Ich meinte eigentlich jegliche Behautung, dass das das Einzig-Ware oder das Einzig...

Kommentieren



Anzeige

  1. Web-Entwickler (m/w)
    NEXUS Netsoft, Langenfeld
  2. Projektleiter (m/w) Java
    USU AG, Bonn (Home-Office möglich)
  3. IT-Programmmanager/-in für komplexe Softwareeinführungsprojekte
    Dataport, Hamburg
  4. Release- und Projekt-Manager mobile - international (m/w)
    PAYBACK GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  2. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  3. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  4. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  5. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  6. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  7. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  8. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  9. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  10. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Windows 8.1 Update 1 im Test: Ein lohnenswertes Miniupdate
Windows 8.1 Update 1 im Test
Ein lohnenswertes Miniupdate

Microsoft geht wieder einen Schritt zurück in die Zukunft. Mit dem Update 1 baut der Konzern erneut Funktionen ein, die vor allem für Mausschubser gedacht sind. Wir haben uns das Miniupdate für Windows 8.1 pünktlich zur Veröffentlichung angesehen.

  1. Microsoft Installationsprobleme beim Windows 8.1 Update 1
  2. Windows 8.1 Update 1 Wieder mehr minimieren und schließen
  3. Microsoft Windows 8.1 Update 1 vorab verfügbar

Test Fifa Fußball-WM Brasilien 2014: Unkomplizierter Kick ins WM-Finale
Test Fifa Fußball-WM Brasilien 2014
Unkomplizierter Kick ins WM-Finale

Am 8. Juni 2014 bezieht die deutsche Nationalmannschaft ihr Trainingslager "Campo Bahia" in Brasilien, um einen Anlauf auf den Gewinn des WM-Pokals zu nehmen. Wer sichergehen will, dass es diesmal mit dem Titel klappt, kann zu Fifa Fußball-WM Brasilien 2014 greifen.

  1. Fifa WM 2014 Brasilien angespielt Mit Schweini & Co. nach Südamerika
  2. EA Sports Fifa kickt in Brasilien 2014

OpenSSL: Wichtige Fragen und Antworten zu Heartbleed
OpenSSL
Wichtige Fragen und Antworten zu Heartbleed

Der Heartbleed-Bug in OpenSSL dürfte wohl als eine der gravierendsten Sicherheitslücken aller Zeiten in die Geschichte eingehen. Wir haben die wichtigsten Infos zusammengefasst.

  1. OpenSSL OpenBSD mistet Code aus
  2. OpenSSL-Lücke Programmierer bezeichnet Heartbleed als Versehen
  3. OpenSSL-Bug Spuren von Heartbleed schon im November 2013

    •  / 
    Zum Artikel