Neuseeland Kim Dotcom gründet politische Partei

"Wählt Dotcom zum Premierminister Neuseelands", twitterte der Gründer von Megaupload und Mega, der eine neue Partei gründen will. Sie will ein neues Seekabel für das Land und ein Ende der Drosselung.

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Megaupload-Gründer Kim Dotcom hat angekündigt, eine politische Partei in Neuseeland zu gründen, um im nächsten Jahr zu den Wahlen anzutreten. Die noch namenlose Organisation solle am 20. Januar 2014 öffentlich vorgestellt werden, dem zweiten Jahrestag der Hausdurchsuchung bei Dotcom, gab er bei Twitter bekannt.

"Wow, ich bekomme so viele ermutigende Nachrichten über meinen Plan für eine neue politische Partei. Vielen Dank", twitterte Dotcom. Und: "Wählt Dotcom zum Premierminister Neuseelands."

Die Wahlen in Neuseeland finden im November 2014 statt. Dem Onlinemagazin Torrentfreak erklärte Dotcom: "Ich bin kein Staatsbürger Neuseelands und deshalb kann ich nicht selbst ins Parlament gewählt werden, aber ich kann Vorsitzender einer neuen Partei werden".

Er habe den Entwurf eines politischen Programms erstellt und führe erste Vorgespräche mit potenziellen Kandidaten, mit denen Dotcom zusammenarbeiten wolle.

Partei will neues Seekabel, faire Internetpreise, bessere IT-Infrastruktur

Zu den Zielen der Partei sagte er, Neuseelands IT-Infrastruktur müsse ausgebaut werden, das Land benötige ein neues Seekabel und "faire Internetpreise und eine Aufhebung von Obergrenzen für das Datenvolumen".

Das Seekabel, mit dem der Inselstaat im südlichen Pazifik an das Internet angebunden ist, ist das Southern Cross Cable. Das Seekabel hatte 2012 eine Datenübertragungsrate von 3,4 TBit/s. Im November 2012 berichtete der New Zealand Herald, dass Dotcom die Internetversorgung seiner Wahlheimat Neuseeland verbessern wolle und den gescheiterten Plan für das Pacific Fibre Cable wiederaufnehmen und Neuseeland per Unterseekabel mit den USA verbinden wolle.

Der Bau eines zweiten Tiefseekabels würde 400 Millionen Neuseeland-Dollar (330 Millionen US-Dollar) kosten und solle von Mega mitfinanziert werden. Der aus Deutschland stammende Dotcom wolle das Seekabel-Projekt zusammen mit weiteren Investoren finanzieren. Seitdem wurde jedoch nicht wieder darüber berichtet, ob die Ankündigung umgesetzt wurde.

Das Hawaiki Submarine Cable, das Australien, Neuseeland, Hawaii und die Westküste der USA verbinden soll, sei für 2015 geplant, berichtete der Sydney Morning Herald im April 2013.


Michael H. 03. Sep 2013

I loled hard. Die ganze Contentindustrie würde ihre Mutter nicht nur verkaufen...

Michael H. 03. Sep 2013

Lieber ein Insiderhandel bei dem auch Steuern abgedrückt werden, als Politiker die sich...

war10ck 02. Sep 2013

"Ich bin kein Staatsbürger Neuseelands und deshalb kann ich nicht selbst ins Parlament...

manfred.degen86 02. Sep 2013

nein seit seiner namensänderung in 2005 heist er dotcom

violator 02. Sep 2013

Und was bringt ein Wahlprogramm wie das von CDU usw. wenn die sich dann eh nicht dran...

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