Anzeige
Windows-10-App darf nur noch auf maximal zehn Geräten installiert werden.
Windows-10-App darf nur noch auf maximal zehn Geräten installiert werden. (Bild: Screenshot Golem.de)

Neuer Windows Store: Windows 10 erlaubt deutlich weniger Parallelinstallationen

Windows-10-App darf nur noch auf maximal zehn Geräten installiert werden.
Windows-10-App darf nur noch auf maximal zehn Geräten installiert werden. (Bild: Screenshot Golem.de)

Von 81 runter auf 10: Mit der Einführung von Windows 10 erlaubt der Windows Store künftig die parallele Installation von einer App nur noch auf maximal zehn Geräten. Auch ein paar weitere Änderungen am Windows Store dürften nicht jedem gefallen.

Anzeige

Microsofts Windows Store hat im Zuge des Starts von Windows 10 einige Veränderungen erfahren: Eine App darf nur noch auf maximal zehn Windows-10-Geräten parallel verwendet werden, wenn alle Geräte das gleiche Microsoft-Konto nutzen. Damit verringern sich die zugelassenen Parallelinstallationen von Apps erheblich, denn mit Windows 8.1 können Nutzer weiterhin eine App auf bis zu 81 Geräten einsetzen. Anwender von Windows 8.1 können eine App also auf mehr als achtmal so vielen Geräten verwenden wie ein Windows-10-Anwender.

  • Der neue Windows Store erlaubt die Parallelinstallation von Windows-10-Apps nur noch auf zehn Geräten. (Screenshot: Golem.de)
Der neue Windows Store erlaubt die Parallelinstallation von Windows-10-Apps nur noch auf zehn Geräten. (Screenshot: Golem.de)


Der Grund für die drastische Reduzierung der Menge der parallelen App-Installationen ist nicht bekannt, auf eine entsprechende Nachfrage gab es vom Hersteller keine Antwort. Denn dieser Schritt wirkt gemessen an den Windows-10-Proklamationen von Microsoft seltsam: Mit Windows 10 will der Hersteller erklärtermaßen sein Betriebssystem auf möglichst viele Geräte bringen. Wer sich als Kunde darauf einlässt, kann schon bald die Grenze von zehn Windows-10-Geräten überschreiten.

Die Beschränkung auf zehn parallele App-Installationen galt bereits im Rahmen des Windows-Insider-Programms und Microsoft hat auch mit der finalen Version daran nichts mehr geändert. Offiziell wurde es zwar nie erklärt, aber die 81 Parallelinstallationen könnten ein Hinweis auf die Versionsnummer von Windows 8.1 sein, wobei der Punkt einfach weggelassen wurde. Die Analogie dazu gibt es für Windows 10 nicht, so dass die Parallelinstallation identisch mit der Zahl vor dem Punkt ist.

Als Microsoft die 81 Parallelinstallationen eingeführt hatte, wurde das damit begründet, dass viele Anwender eine Erhöhung gewünscht hätten. Auch weiterhin werden App-Entwickler die Möglichkeit haben, weniger Parallelinstallationen zuzulassen, als es standardmäßig der Fall ist.

Einige Verschlechterungen im Windows Store

Aber auch an anderer Stelle wird der Windows Store umgebaut und bringt nicht nur Verbesserungen. Stattdessen wurden einige Funktionen aus dem Windows Store entfernt, die so manchem Anwender fehlen dürften. Über die Webseite des Windows Stores können künftig keine Apps mehr auf ein Windows-Phone-Smartphone installiert werden. Künftig ist das nur noch direkt über die Windows-Store-App auf dem Gerät möglich.

Die Sortierung und Gewichtung von Apps wurde verändert und soll Anwendern eine leichtere Orientierung geben. Aber es beklagen sich bereits Entwickler, dass populäre Apps seitdem nur sehr weit unten erscheinen und von möglichen Kunden nur schwer gefunden werden können. Auch bei der überarbeiteten Suche hakt es noch, die Suchtreffer passen oft gar nicht zum Suchbegriff.

In den App-Beschreibungen sind Versionshinweise verschwunden und es gibt auch kein Datum mehr, wann das letzte Update der App erschienen ist. Aber Microsoft will beides zu einem späteren Zeitpunkt zurückbringen. Warum die beiden Einträge verschwunden sind, ist nicht bekannt.

Kundenbewertungen von Apps können künftig nur noch aus dem jeweiligen Land gelesen werden. Es gibt auch in der Browserversion des Windows Stores keine Möglichkeit mehr, Kundenkommentare aus anderen Ländern zu lesen. Außerdem zeigen die Empfehlungen auch Apps, wenn der Kunde diese schon längst installiert hat. Das soll erst später verhindert werden, so dass dem Nutzer nicht länger Apps empfohlen werden, die er sowieso schon hat.


eye home zur Startseite
Lala Satalin... 01. Aug 2015

Schließt sich nach 6 - 10 Sekunden wieder...

Cohaagen 31. Jul 2015

Evtl. Eindämmung von "Account-Sharing" im großen Stil?

Neuro-Chef 31. Jul 2015

Die Seite lädt so schnell, dass da an sich nichts vorgeladen weden muss. Allerdings...

Manga 31. Jul 2015

Hmmm... Am 29. April hat MS die Bedingungen wohl geändert... Jetzt heißt es: Beginning...

Pazi01 31. Jul 2015

Ich bin mir nicht ganz sicher, aber gelten hier nicht die XBox gutscheine?

Kommentieren



Anzeige

  1. NetCracker Senior Architect / Designer OSS (m/w)
    T-Systems International GmbH, Berlin
  2. Technical Manager (m/w)
    Cambaum GmbH, Baden-Baden
  3. Professional IT Consultant Automotive Marketing und Sales (m/w)
    T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  4. Trainee (m/w) IT-Anwendungen
    Süwag Energie AG, Frankfurt am Main

Detailsuche



Anzeige
Top-Angebote
  1. Fallout 4 Uncut USK 18 - PS4
    24,99€ inkl. Versand
  2. Fallout 4 Uncut USK 18 - Xbox One
    24,99€ inkl. Versand
  3. World of Warcraft - PC
    4,99€ inkl. Versand

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Section Control

    Bremsen vor Blitzern soll nicht mehr vor Bußgeld schützen

  2. Beam

    ISS-Modul erfolgreich aufgeblasen

  3. Arbeitsbedingungen

    Apple-Store-Mitarbeiterin gewährt Blick hinter die Kulissen

  4. Modulares Smartphone

    Project-Ara-Ideengeber hat von Google mehr erwartet

  5. Telekom-Konzernchef

    "Vectoring schafft Wettbewerb"

  6. Model S

    Teslas Autopilot verursacht Auffahrunfall

  7. Security

    Microsoft will Passwort 'Passwort' verbieten

  8. Boston Dynamics

    Google will Roboterfirma an Toyota verkaufen

  9. Oracle-Anwältin nach Niederlage

    "Google hat die GPL getötet"

  10. Selbstvermessung

    Jawbone steigt offenbar aus Fitnesstracker-Geschäft aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Oracle vs. Google: Wie man Geschworene am besten verwirrt
Oracle vs. Google
Wie man Geschworene am besten verwirrt
  1. Java-Rechtsstreit Oracle verliert gegen Google
  2. Oracle vs. Google Wie viel Fair Use steckt in 11.000 Codezeilen?

GPD XD im Test: Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
GPD XD im Test
Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
  1. Xbox Scorpio Schneller als Playstation Neo und mit Rift-Unterstützung
  2. Playstation 4 Rennstart für Gran Turismo Sport im November 2016
  3. AMD Drei Konsolen-Chips für 2017 angekündigt

Intels Compute Stick im Test: Der mit dem Lüfter streamt (2)
Intels Compute Stick im Test
Der mit dem Lüfter streamt (2)
  1. Stratix 10 MX Alteras Chips nutzen HBM2 und Intels Interposer-Technik
  2. Apple Store Apple darf keine Geschäfte in Indien eröffnen
  3. HBM2 eSilicon zeigt 14LPP-Design mit High Bandwidth Memory

  1. Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.

    Emulex | 22:56

  2. Re: Gute Idee aus Verbrauchersicht

    My1 | 22:56

  3. Re: Dann werden die Bussgelder auf die Kunden...

    DrWatson | 22:56

  4. Re: Das gibts doch schon ewig?

    _Sascha_ | 22:55

  5. Kaum 400¤-Kräfte anzutreffen ...

    Dadie | 22:55


  1. 12:45

  2. 12:12

  3. 11:19

  4. 09:44

  5. 14:15

  6. 13:47

  7. 13:00

  8. 12:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel