Betroffen ist auch die normale Google-Suche
Tabea Rößner, medienpolitische Sprecherin der Grünen, hält den Entwurf für unsinnig und kontraproduktiv: "Mit dem Leistungsschutzrecht schießen sich die Presseverlage selbst ins Knie: Denn große News-Aggregatoren wie Google können die Verlagsseiten kurzerhand aus ihrem Angebot herausnehmen."
Der Blogger und Strafverteidiger Udo Vetter sieht das ähnlich: Er hält es für möglich, dass Google seinen News-Dienst in Deutschland komplett einstellt oder die Artikel deutscher Verlage nicht mehr berücksichtigt.
Dabei geht es keineswegs nur um Google News, sondern auch um die normale Websuche. Auch dort verlinkt Google auf Presseartikel. Der Rechtsanwalt Thomas Stadler schreibt deshalb: "Mal sehen, wie lange Springer & Co. Spaß daran haben werden, dass Google sie nicht nur aus Google News aussperrt, sondern auch in der gewöhnlichen Suchmaschinenfunktion blockt."
Ob Google das tun würde, ist unklar. Das Unternehmen will sich am Montagnachmittag zum Gesetzentwurf äußern. Klar ist nur: Verlage, die nicht bei Google gelistet werden wollen, können dies schon lange selbst unterbinden - durch einen einfachen Eintrag im Quelltext ihrer Website. Sie bekämen dadurch allerdings auch weniger Aufmerksamkeit und damit weniger Nutzer auf ihren Seiten - und damit letztlich weniger Werbeeinnahmen.
| Neuer Gesetzentwurf: Leistungsschutzrecht zielt nur noch auf Google ab |






Vielleicht ist genau das das Problem: Diese Technik ist einfach schon zu alt, die kennt...
Dann aber inklusive einer angemessenene Vergütung für die verlegerische "Leistung" der...
Das ist fast unfug. Interessanter Inhalt der nicht für Suchmaschinen optimiert ist, wird...
Das.
Wenn Google seinen News-Service komplett abschaltet, geht das Gejammer seitens der...
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