Abo
  • Services:
Anzeige
Die Android-Spielekonsole Ouya
Die Android-Spielekonsole Ouya (Bild: Ouya)

Neue Regeln: Keine Renderbilder mehr bei Kickstarter

Die Android-Spielekonsole Ouya
Die Android-Spielekonsole Ouya (Bild: Ouya)

Kickstarter verschärft die Regeln: Ab sofort dürfen keine gerenderten Bilder von künftigen Produkten wie Ouya mehr verwendet werden - und Entwickler müssen klarer über die Risiken ihrer Projekte informieren.

"Kickstarter ist kein Geschäft": So überschreiben die Betreiber der in New York ansässigen Crowdfunding-Plattform eine Seite, auf der sie die Geldgeber der Projekte über neue Auflagen für die Entwickler - Kickstarter nennt sie "Creators" - informieren. Die Überschrift auf der Seite soll offensichtlich klarmachen, dass es bei Kickstarter keine Garantien oder Ähnliches geben kann. Projekte können selbst mit ausreichender Unterstützung schiefgehen oder schlicht nie fertiggestellt werden.

Anzeige

Was dann mit dem Geld der Unterstützer geschieht, ist nicht endgültig geklärt. Kickstarter selbst schließt Rückerstattungen in seinen Nutzungsbedingungen grundsätzlich aus. Auch die Entwickler sind dazu nur in bestimmten Fällen verpflichtet - letztlich wird sich das aber nur durch Gerichtsverfahren klären lassen, zu denen es früher oder später kommen dürfte.

Entwickler müssen ab sofort klarer über den Status ihrer Projekte und die damit verbundenen Risiken informieren. So ist es nun verboten, im Computer gerenderte Bilder zu verwenden - wie dies wohl unter anderem bei der Android-Konsole Ouya zumindest teilweise der Fall war. Stattdessen müssen die Creators tatsächliche Fotos ihrer Prototypen verwenden; bei Spielen sind allerdings weiterhin Render-Bilder etwa von der Verpackung zulässig. Auch sonstige Simulationen von künftigen Produkten sind jetzt nicht mehr erlaubt. Demonstrationen von Software oder von Games etwa müssen anhand von tatsächlich existierendem Code erfolgen.

Außerdem müssen die Entwickler jetzt in einer weiteren durch Kickstarter vorgegebenen Standardfrage erklären, welche Risiken und Herausforderungen sie sehen und wie sie sie überwinden möchten. Die Unterstützer sollen so laut Kickstarter den Status der Projekte besser einschätzen können und "einen Eindruck davon bekommen, ob der Creator offen und ehrlich" vorgeht.

Außerdem dürfen die Entwickler ihren Unterstützern nur noch eine einzige Ausgabe etwa von einem Hardwareprodukt anbieten - abgesehen von Einzelfällen, wo die Abgabe mehrerer Exemplare, etwa einem Kit, in der Sache begründet ist. Mit der neuen Vorgabe soll laut Kickstarter bei den Geldgebern der Eindruck vermieden werden, dass die Ware beispielsweise schon fertig in einem Lager liege und nur noch verschickt werden müsse.


eye home zur Startseite
lester 25. Sep 2012

Wohl wahr ! In Einzelfällen mag bei Nahrungsmittel in der Werbung etwas gerendert sein...

111000110010 23. Sep 2012

Zunächst mal läuft es im Business so ab, dass bei Zahlungsunfähigkeit die Insolvenz...

wmayer 22. Sep 2012

Ok und was hätte man davon, wenn die von der Ouya einfach einen entsprechenden Klotz...

Trockenobst 22. Sep 2012

Der Witz am Crowdfunding ist doch, dass bei vielen Dingern höchstens 15-50¤ weg sind. Da...

ichbinsmalwieder 21. Sep 2012

Wenn er Risiken und Vermeidungs-/Lösungsmöglichkeiten angeben kann, kann man wenigstens...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Garz & Fricke GmbH, Hamburg
  2. über TOPOS Personalberatung GmbH, Norddeutschland
  3. SKS Unternehmensberatung GmbH & Co. KG, Potsdam
  4. adesso AG, verschiedene Standorte


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 164.99$

Folgen Sie uns
       


  1. Raumfahrt

    Chang'e 5 fliegt zum Mond und wieder zurück

  2. Android 7.0

    Sony stoppt Nougat-Update für bestimmte Xperia-Geräte

  3. Dark Souls 3 The Ringed City

    Mit gigantischem Drachenschild ans Ende der Welt

  4. HTTPS

    Weiterhin rund 200.000 Systeme für Heartbleed anfällig

  5. Verkehrsexperten

    Smartphone-Nutzung am Steuer soll strenger geahndet werden

  6. Oracle

    Java entzieht MD5 und SHA-1 das Vertrauen

  7. Internetzensur

    China macht VPN genehmigungspflichtig

  8. Hawkeye

    ZTE will bei mediokrem Community-Smartphone nachbessern

  9. Valve

    Steam erhält Funktion, um Spiele zu verschieben

  10. Anet A6 im Test

    Wenn ein 3D-Drucker so viel wie seine Teile kostet



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mi Mix im Test: Xiaomis randlose Innovation mit kleinen Makeln
Mi Mix im Test
Xiaomis randlose Innovation mit kleinen Makeln
  1. Xiaomi Mi Note 2 im Test Ein Smartphone mit Ecken ohne Kanten

Donald Trump: Ein unsicherer Deal für die IT-Branche
Donald Trump
Ein unsicherer Deal für die IT-Branche
  1. USA Amazon will 100.000 neue Vollzeitstellen schaffen
  2. Trump auf Pressekonferenz "Die USA werden von jedem gehackt"
  3. US-Wahl US-Geheimdienste warnten Trump vor Erpressung durch Russland

Begnadigung: Danke, Chelsea Manning!
Begnadigung
Danke, Chelsea Manning!
  1. Die Woche im Video B/ow the Wh:st/e!
  2. Verwirrung Assange will nicht in die USA - oder doch?
  3. Whistleblowerin Obama begnadigt Chelsea Manning

  1. Re: Leider nur extrem oberflächlich

    violator | 22:00

  2. Re: Rollenspiele sind out

    mnementh | 21:57

  3. Re: wie schwer war das packet?

    Moe479 | 21:55

  4. Situationsbedingte Strafen statt generellem Verbot

    nycalx | 21:55

  5. Re: Selten so einen schlechten Artikel bei Golem...

    Haze95 | 21:46


  1. 18:19

  2. 17:28

  3. 17:07

  4. 16:55

  5. 16:49

  6. 16:15

  7. 15:52

  8. 15:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel