Neue Betrugsmasche: IT-Kriminelle setzen auf Fernwartungsprogramme
(Bild: Christopher Furlong/Getty Images)

Neue Betrugsmasche IT-Kriminelle setzen auf Fernwartungsprogramme

Betrüger versuchen am Telefon, Nutzer davon zu überzeugen, ein Fernwartungsprogramm auf ihren Rechner zu laden und zu starten. Als Vorwand dienen angeblich abgelaufene Softwarelizenzen oder Virenbefall.

Anzeige

Mit einer neuen Betrugsmasche versuchen Kriminelle, unerfahrene Computernutzer zur Installation von Fernwartungsprogrammen zu überreden. Eine Sprecherin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz sagte Golem.de: "Die Täter geben sich als Beschäftigte von jeweils unterschiedlichen Softwareunternehmen aus und fordern die Opfer auf, sich die Software aus dem Internet herunterzuladen." Dabei werde eine bestimmte Nummer aus der Registrierung der Anwendersoftware genannt, die auf den meisten Systemen vorhanden sei, um sich scheinbar zu legitimieren.

Den Angerufenen wird erzählt, die Lizenzen für die Software auf ihrem Rechner seien abgelaufen oder der Computer sei mit Viren befallen. Die vermeintlichen Helfer müssten sich von außen aufschalten und das Problem untersuchen. "Die Betroffenen werden aufgefordert, ein Fernwartungsprogramm aus dem Internet herunterzuladen und zu starten. Damit erhält der Anrufer von außen uneingeschränkten Zugriff auf alle Funktionen des Rechners", so die Verbraucherschützer.

Der vermeintliche Serviceanruf endet mit der Aufforderung, für die Fernwartung einen bestimmten Geldbetrag, meist 100 Euro, zu zahlen. In manchen Fällen wurden die Menschen mit vermeintlichen Computersperren eingeschüchtert. "Neu ist, dass die Masche jetzt telefonisch läuft", sagte Martina Totz von der Verbraucherzentrale.

Die Verbraucherzentrale rät, bei solchen Anrufen einfach aufzulegen. Wer einem Fremden bereits den Zugriff gestattet hat, sollte den Rechner durch einen Experten eingehend prüfen lassen. Wer meint, bereits Opfer einer Straftat geworden zu sein, sollte bei der Polizei Anzeige erstatten.


caso 13. Dez 2012

Das ist technisch einfacher und kurzfristig auch erfolgreicher.

dierochade 13. Dez 2012

? Bin zwar ein technik-slowchecker, aber wozu muss die angerufene Stelle wissen, woher...

JanGrode 13. Dez 2012

In den meisten Läden nicht. Aus Erfahrung kann ich sagen das viele IT-Läden extrem hohe...

velo 13. Dez 2012

Mag ja sein, aber was soll schon passieren, wenn man keinen Anhaltspunkt hat, woher der...

ibsi 13. Dez 2012

Die Leute FOTOGRAFIEREN ihre TAN Liste und laden sie hoch ... muss ich mehr sagen?

Kommentieren



Anzeige

  1. Systemadministrator (m/w) für den Bereich Schiff
    Rickmers Holding GmbH & Cie. KG, Hamburg
  2. IT-Projektleiter (m/w)
    RENA Technologies GmbH, Gütenbach
  3. IT Service Spezialist (m/w)
    SCHOTT Electronic Packaging GmbH, Landshut
  4. Senior Developer (m/w)
    Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. Kingston HyperX Cloud Headset
    84,90€
  2. G.Skill DIMM 8 GB DDR3-1600 Kit
    59,90€
  3. TIPP: Alternate Schnäppchen Outlet

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Smithsonian

    Museum restauriert die Enterprise NCC-1701

  2. Cyberkrieg

    Pentagon will Angreifer mit harten Gegenschlägen abschrecken

  3. Weißes Haus

    Hacker konnten offenbar Obamas E-Mails lesen

  4. Unzulässige NSA-Selektoren

    Kanzleramt soll Warnungen des BND ignoriert haben

  5. Android-Tablet

    Google stellt Nexus 7 offenbar ein

  6. Aerofoils

    Formel-1-Technik macht Supermarkt-Kühlregale effizienter

  7. Force Touch

    Apples Trackpad könnte künftig verschiedene Oberflächen simulieren

  8. Bodyprint

    Yahoo-Software verwandelt Touchscreen in Ohr-Scanner

  9. BKA

    Ab Herbst 2015 soll der Bundestrojaner einsetzbar sein

  10. Die Woche im Video

    Computerspiele, Whatsapp und Fire TV Stick



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



P8 im Hands On: Huawei setzt auf die Kamera
P8 im Hands On
Huawei setzt auf die Kamera
  1. Lite Huaweis kleines P8 kostet 250 Euro
  2. Huawei P8 Max Riesen-Smartphone mit 6,8-Zoll-Display kostet 550 Euro
  3. Netzwerk und Smartphone Huawei verdient 4,5 Milliarden US-Dollar

Vindskip: Das Schiff der Zukunft segelt hart am Wind
Vindskip
Das Schiff der Zukunft segelt hart am Wind
  1. Volvo Lifepaint Reflektorfarbe aus der Dose schützt Radfahrer
  2. Munin Moderne Geisterschiffe brauchen keinen Steuermann
  3. Globales Transportnetz China will längsten Tunnel am Meeresgrund bauen

Raspberry Pi im Garteneinsatz: Wasser marsch!
Raspberry Pi im Garteneinsatz
Wasser marsch!
  1. Hummingboard angetestet Heiß und anschlussfreudig
  2. Onion Omega Preiswertes Bastelboard für OpenWrt
  3. GCHQ Bastelnde Spione bauen Raspberry-Pi-Cluster

  1. Re: 1915 & 2015

    Tzven | 05:39

  2. Re: also das Video korrekt schneiden und schon...

    Tobias Claren | 05:19

  3. Re: ¤3,5/Kg?

    Tobias Claren | 04:15

  4. Re: Ein gutes Urteil

    theonlyone | 02:48

  5. Re: Damals gabs zumindest noch sinnvolle Gesetze..

    theonlyone | 02:43


  1. 15:49

  2. 14:25

  3. 13:02

  4. 11:44

  5. 09:56

  6. 15:17

  7. 10:05

  8. 09:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel