Netzwerkanalyse Wireshark 1.10 verbessert Windows-Support

Das Netzwerk-Analyse-Tool Wireshark 1.10 bietet automatische Windows-Updates und verbessert die Unterstützung für Windows 8. Zudem lässt es sich mit GTK+ 3 übersetzen und unterstützt alle Bluetooth-Protokolle und -Profile.

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Windows-Nutzer des Netzwerk-Analyse-Tools Wireshark brauchen sich künftig keine Sorgen mehr um Updates der Software zu machen, denn diese können ab Version 1.10 automatisch eingespielt werden. Außerdem verwendet die Windows-Version von Wireshark nun Winpcap 4.1.3, das Windows 8 unterstützt.

Unter Linux sollen das Hinzufügen und Entfernen von Schnittstellen besser erkannt werden. Die Ansicht von Paket-Bytes soll nun schneller sein als in Vorgängerversionen und die aus IP-Adressen ermittelten Hostnamen lassen sich im bekannten Hosts-Datei-Format anzeigen. In einem Anzeige-Filter lassen sich zwei Felder miteinander vergleichen, sofern diese zum gleichen Typ gehören.

Das Werkzeug unterstützt nun ebenso sämtliche Bluetooth-Protokolle und -Profile. Darüber hinaus kann der Funkverkehr zu AR.Drone analysiert werden sowie die Protokolle Bitcoin, D-Bus, DVB-S2, OpenVPN, Skype, WebRTC Datachannel Protocol und viele weitere.

Dateigrößen werden nun unter anderem in der Statusleiste mit SI-Präfixen angezeigt, wie bisher wurden Binär-Präfixe verwendet. Mit Capinfos erzeugte Statistiken werden ebenfalls standardmäßig mit SI-Präfixen dargestellt.

Wireshark 1.10 wurde auch optisch leicht überarbeitet und erhielt einige neue Icons. Die Anwendung lässt sich zudem mit GTK+ 3 kompilieren. Weitere Änderungen finden sich in der Ankündigung. Wireshark 1.10 steht ab sofort zum Download für Windows, OS X sowie als Quellcode bereit. Binärpakete für Linux-Distributionen und andere Unix-Derivate sollten über die Paketverwaltung verfügbar sein.


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