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Netgears Genie enthält eine Schwachstelle, über die WLAN-Schlüssel und Passwörter ausgelesen werden können.
Netgears Genie enthält eine Schwachstelle, über die WLAN-Schlüssel und Passwörter ausgelesen werden können. (Bild: Netgear)

Netgear: WLAN-Router aus der Ferne angreifbar

Über eine Schwachstelle in zahlreichen WLAN-Routern der Firma Netgear lassen sich Passwörter und Schlüssel auslesen.

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Ein Fehler in der Weboberfläche der Konfigurationssoftware Netgear Genie lässt sich ausnutzen, um Passwörter und WLAN-Schlüssel auszulesen. Netgear Genie ist auf zahlreichen Routern der Serie WNDR installiert und kann auch zur Wartung aus der Ferne genutzt werden. Peter Adkins, der Entdecker der Schwachstelle, hatte Netgear bereits Mitte Januar 2015 informiert.

Adkins hat den Fehler in Netgears WLAN-Routern WNDR3700v4, WNR2200 und WNR2500 nachweisen können. Da die Software aber auch auf weiteren Modellen läuft, könnten auch die Router WNDR3800, WNDRMAC, WPN824N und WNDR4700 betroffen sein. Besitzern der betroffenen Geräte rät Adkins, die Fernwartungsfunktion abzuschalten und im internen Netzwerk den Zugriff nur für vertrauenswürdige Geräte zuzulassen.

WLAN-Wartung aus der Ferne

Mit Netgear Genie lassen sich WLAN-Netzwerke ergänzend zu der Konfigurationsoberfläche der einzelnen Geräte verwalten, etwa über Smartphones. Genie greift dazu über eine SOAP-Schnittstelle auf die Zugangsdaten zu, die auf dem Router gespeichert sind, darunter auch das Administratorpasswort, SSIDs oder die Liste angeschlossener Geräte.

Normalerweise würden SOAP-Anfragen per HTTP korrekt ausgefiltert, schreibt Adkins in seinem Eintrag bei Full Disclosure. Ohne korrekte Session-ID würden Anfragen mit einem 401-Fehler abgewiesen. Mit einem leeren Formular ließe sich die Authentifizierung aber umgehen. Dann kann über die SOAP-Abfragen praktisch jede Information des Routers ausgelesen werden - auch die WLAN-Schlüssel. Entsprechend könnten Angreifer solche Geräte auch aus der Ferne angreifen, etwa über eine gefälschte Webseite.

Netgear schließt Ticket

Adkins hat eigenen Angaben nach Netgear den Fehler bereits am 18. Januar 2015 gemeldet. Netgear hatte ihm daraufhin eine E-Mail geschickt, die die Sicherheitsfunktionen der von ihm als betroffen eingestuften Geräte aufzeigte. Wenig später erhielt er eine weitere E-Mail, in der Netgear mitteilte, dass das entsprechend angelegte Ticket geschlossen sei.

Adkins hat Beispielcode für einen Exploit bei Github veröffentlicht.


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andi_lala 17. Feb 2015

Gerade die WNDR3700v2 bzw. WNDR3800 sind Vorzeigerouter bezüglich OpenWRT Unterstützung.

Jasmin26 17. Feb 2015

Neeeee, wenn die das gezielt machen könnten wären sie ja gut! Aber so wie es jetzt ist...

Helites 17. Feb 2015

das ist ein Feature. Mann muss ja an die Daten kommen sonst darf man es nicht...



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