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Neje-Lasergravierer
Neje-Lasergravierer (Bild: Alexander Merz/Golem.de)

Neje DK-8-KZ im Test: Haltet die Sicherheitsbrille griffbereit!

Neje-Lasergravierer
Neje-Lasergravierer (Bild: Alexander Merz/Golem.de)

Laserbasierte Geräte faszinieren viele, auch Bastler. Ihre grundsätzliche Funktionsweise macht sie aber auch gefährlich. Was taugt ein billiger Lasergravierer? Wir haben es ausprobiert.

Lasercutter und -gravierer von Markenfirmen kosten meist mehr als tausend Euro. Doch viele China-Shops bieten mittlerweile kleine Geräte für weniger als 100 Euro an. Wir haben untersucht, ob das Sparangebot auf die Kosten der Konstruktion, der Funktion und des eigenen Augenlichts geht.

Uns wurde ein Neje DK-8-KZ zum Test angeboten. Das Gerät wird als Lasergravierer vermarktet, der blaue 1-Watt-Laser (405nm Wellenlänge) unseres Modells kann aber auch dünne Materialien wie Papier und Moosgummi schneiden.

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Der Karton des Lasergravierers ist nicht besonders groß, als wir ihn entgegennehmen. Wir öffnen ihn und haben Schwierigkeiten, das in Styropor gepackte Gerät überhaupt aus dem Karton zu bekommen, so eng ist es gepackt. Es gelingt uns aber doch, den Inhalt freizulegen; zwei lose beiliegende USB-Kabel, ein kleiner Inbusschlüssel und die Schutzbrille fallen uns dabei entgegen.

(Noch) Keine Schraube locker

Schließlich steht der Gravierer vor uns. Und wir sind durchaus überrascht. Das stabile, schwarze Acryl-Gehäuse ist ordentlich verarbeitet und weist keinerlei Fingerabdrücke oder Schmutzflecken auf. Montagearbeiten sind nicht erforderlich. Uns fällt aber auch die Masse an Schrauben auf, mit denen das Gehäuse zusammengehalten wird; selbst das gelbe Firmenlogo ist angeschraubt. Jetzt wird uns klar, warum ein Inbusschlüssel beiliegt. Früher oder später dürfte sich durch die Vibrationen beim Arbeiten die eine oder andere Schraube lockern.

  • Neje DK-8-KZ (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Die Mechanik entstammt DVD-Laufwerken. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist nach allen Seiten offen. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Unorthodoxe Befestigung des Laserelements (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Die einzige Elektronikplatine ist sehr einfach und sauber gearbeitet. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Die sogenannte Fokussierbrille flößt wenig Vertrauen ein. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Die Software ist intuitiv zu bedienen, bietet aber kaum Einflussmöglichkeiten. (Bild: Alexander Merz)
  • Der Lasergravierer in Aktion (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Die Brenndauer ist der einzige beeinflussbare Parameter. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Diverse Materialien können verarbeitet werden. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Neje DK-8-KZ (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
Neje DK-8-KZ (Bild: Alexander Merz/Golem.de)

Aus Sicherheitssicht sehr bedenklich ist die offene Konstruktion des Gravierers. Nichts verhindert einen Griff in den Laserstrahl während des Betriebs. Staub und Dreck können sich auf der Arbeitsfläche und in der Elektronik ansammeln.

Bastlerideen waren Vorbild

Auf der anderen Seite erhalten wir dadurch einen guten Einblick in die Mechanik des Gerätes. Und wir sind erneut überrascht: Sie kommt uns sehr bekannt vor. Die Mechanik und die Schrittmotoren entstammen offensichtlich DVD-Laufwerken oder waren ursprünglich dafür bestimmt. Der Laser und die Materialauflage wurden anscheinend direkt auf die jeweiligen Halteeinrichtungen des DVD-Lasers geklebt. Mit Ausnahme der Gehäusekonstruktion entspricht das Design recht genau jenen Bauanleitungen für Eigenbau-Lasergravierer, wie sie seit einiger Zeit in der Bastlerszene kursieren.

Ob es sich bei der Mechanik um gebrauchte Teile oder Neuware handelt, ist uns nicht ganz klar. Die Mechanik für die Y-Achse ist sauber und wirkt neuwertig, bei der X-Achse entdecken wir hingegen einige Spuren, die zumindest auf eine schlechte Lagerung oder unsaubere Behandlung hindeuten.

Die Anleitung ist besser als erwartet 

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Equinox1st 12. Nov 2016

Ja, ich denke auch lieber Finger davon lassen. Ich schreib mir jetzt ne eigene Software...

Themenstart

Niaxa 18. Okt 2016

Lasergeräte müssen einer Klasse (1-4) nach DIN EN 60825-1 zugeord- net und entsprechend...

Themenstart

Niaxa 18. Okt 2016

Und was hast du sonst noch für Ängste? Also sorry....

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Marvin99 18. Okt 2016

Vielen Dank! :)

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nmex 17. Okt 2016

Man könnte aber einfach mit dem Laser belichten und danach entwickeln bzw ätzen

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