Tomtom-App für Android
Tomtom-App für Android (Bild: Tomtom)

Navigation Tomtom für Android unterstützt mehr Geräte

Mit der Markteinführung von Tomtoms Navigationsanwendung für die Android-Plattform gab es Kritik, weil es die App für viele moderne Geräte noch nicht gab. Mit der Version 1.1 werden nun deutlich mehr Android-Geräte unterstützt und es gibt Verbesserungen beim Umgang mit dem Kartenmaterial.

Anzeige

Tomtom hat für die Navigationsanwendung für die Android-Plattform ein Update veröffentlicht. Mit dem Update werden namentlich unter anderem die Android-Geräte Samsung Galaxy S3, Google Galaxy Nexus, Sony Xperia S, HTC One X, LG Optimus G und Googles Nexus 4 unterstützt. Allgemein soll die App nun für alle Geräte mit einer Displayauflösung zwischen 800 x 480 Pixeln sowie 1.280 x 800 Pixeln optimiert sein. Unter anderem funktioniert die App nun auch auf den meisten Android-Tablets, verspricht der Hersteller.

Als Tomtom die erste Version seiner Navigations-App für die Android-Plattform veröffentlicht hatte, gab es viel Kritik, weil zunächst nur zwei Displayauflösungen unterstützt wurden und damit viele aktuelle Geräte nicht kompatibel mit der App waren. Mit dem Update werden laut Tomtom über 200 Geräte unterstützt.

Als weitere Neuerung legt die App Kartenmaterial standardmäßig auf einer eingelegten Speicherkarte statt im internen Gerätespeicher ab. Zudem soll der Kartendownload verbessert worden sein, ein Kartendownload kann auch im Hintergrund durchgeführt werden. Optisch wurde die Fahrtansicht überarbeitet, die nun mehr Informationen auf einen Blick zeigen soll.

Weiterhin gibt es die Tomtom-App zum Einführungspreis: Tomtom D-A-CH mit Kartenmaterial für Deutschland, Österreich und die Schweiz kostet derzeit in Googles Play Store 35 Euro. Die Version mit Osteuropakarten kostet ebenfalls 35 Euro und die Westeuropa-Ausführung gibt es derzeit für 45 Euro. Mit allen Europakarten steigt der Preis auf 60 Euro für die Anwendung. Im Preis sind Kartenupdates enthalten, die es alle drei Monate gibt. Die Angebotspreise gelten noch für die Weihnachtszeit. Wann genau die Preise angehoben werden und was die App danach kostet, ist nicht bekannt. Käufer der Vorversion erhalten das Update gratis.

Die Tomtom-App speichert das Kartenmaterial auf dem Gerät, so dass die Navigation ohne eine Mobilfunkverbindung möglich ist. Sie unterstützt IQ Routes. Auf Basis einer Verkehrsdatenbank werden die tatsächlichen Fahrgeschwindigkeiten herangezogen und bei der Routenberechnung berücksichtigt. Die Routenberechnung erfolgt außerdem abhängig von Tageszeit und Wochentag. Dadurch sollen die üblichen Stauquellen frühzeitig umgangen werden. Wenn also etwa auf einem Straßenabschnitt an Werktagen jeden Morgen ein Stau ist, wird der Nutzer um diesen herumgeleitet, während der Abschnitt am Wochenende genutzt wird.

  • Tomtom-App für Android (Quelle: Tomtom)
  • Tomtom-App für Android (Quelle: Tomtom)
  • Tomtom-App für Android (Quelle: Tomtom)
  • Tomtom-App für Android (Quelle: Tomtom)
  • Tomtom-App für Android (Quelle: Tomtom)
  • Tomtom-App für Android (Quelle: Tomtom)
  • Tomtom-App für Android (Quelle: Tomtom)
  • Tomtom-App für Android (Quelle: Tomtom)
Tomtom-App für Android (Quelle: Tomtom)

Zu den weiteren Funktionen zählen ein Fahrspurassistent, eine 2D- und 3D-Kartenansicht, eine Kreuzungsansicht sowie Text-to-Speech. Bei der Navigation werden die Straßennamen mitangesagt. HD Traffic und Informationen zu Radarkameras gehören nicht zum regulären Lieferumfang der App, sondern müssen bei Interesse dazugekauft werden. Das HD-Traffic-Abo kostet pro Jahr 30 Euro. Wer es nur monatsweise nutzen will, kann dies tun und zahlt dann 5 Euro pro Monat.

Für Zusatzdienste wie Tomtoms HD-Traffic wird dann aber eine Mobilfunkverbindung benötigt. Der Verkehrsinformationsdienst HD Traffic nutzt in Deutschland anonymisierte Handydaten aus dem Mobilfunknetz von Vodafone, um Staus frühzeitig erkennen zu können. Der Nutzer von HD Traffic wird dann entsprechend umgeleitet. Tomtom erklärte Golem.de, dass die Daten von HD Traffic nur wenige KByte groß seien, so dass die Roaminggebühren für die Nutzung des Dienstes im Ausland gering ausfallen sollten.


Anonymer Nutzer 06. Dez 2012

P.S. Als ich bei Google Play versucht habe, das Problem zu melden, bekomme ich ebenfalls...

Bouncy 06. Dez 2012

Oh ja die Sprachausgabe, ich hasse Google's Roboterstimme. Alle richtigen Navilösungen...

Ovaron 06. Dez 2012

Wo wohnst Du denn? Und noch viel wichtiger: Habt ihr bei euch extra Fahrbahnen für die...

Edgar_Wibeau 05. Dez 2012

Ich hab ein Galaxy Nexus (ohne O2) mit Android 4.2.1 und hab TomTom 1.1 Europe gestern...

Bouncy 05. Dez 2012

Lebenslang? So steht das da? Teste mal und berichte, Navigon krankt ja selbst in Version...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software Engineer (m/w)
    con terra GmbH, Münster
  2. Analog Test / Product Engineer (m/w)
    TEXAS INSTRUMENTS Deutschland GmbH, Freising near Munich
  3. Spezialist (m/w) Entwicklung Systemsoftware
    Torqeedo GmbH, Gilching (Großraum München) / Fürstenfeldbruck
  4. Mitarbeiter (m/w) technischer Filialsupport
    Dänisches Bettenlager GmbH & Co. KG, Handewitt bei Flensburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Panasonic Lumix DMC-LX100 im Test

    Kamera zum Begeistern und zum Verzweifeln

  2. Kanzlerhandy

    Bundesanwaltschaft will NSA-Ermittlungsverfahren einstellen

  3. Internetsuche

    EU-Parlamentarier erwägen Google-Aufspaltung

  4. 15 Jahre Unreal Tournament

    Spiel, Bot und Sieg

  5. Inmarsat und Alcatel Lucent

    Internetzugang im Flugzeug mit 75 MBit/s

  6. Managed Apps

    Unternehmen können App-Store von Windows 10 anpassen

  7. Elektronikdiscounter

    Wie Preisvergleichsdienste ausgehebelt werden

  8. Open Data

    Cern befreit LHC-Kollisionsdaten

  9. Multimediabibliothek

    FFmpeg dank Debian wieder in Ubuntu

  10. Valve Software

    Neue Richtlinien für Early Access



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Yoga 3 Pro Convertible im Test: Flach, leicht, hochauflösend, kurzatmig
Yoga 3 Pro Convertible im Test
Flach, leicht, hochauflösend, kurzatmig
  1. Benchmark Apple und Nvidia schlagen manchmal Intels Core M
  2. Weniger Consumer-Notebooks Toshiba baut 900 Arbeitsplätze in der PC-Sparte ab
  3. Asus Zenbook UX305 Das flachste Ultrabook mit QHD-Display

IMHO zum Jugendmedienschutz: Altersschranke nützt nicht Kindern, sondern Erotikseiten
IMHO zum Jugendmedienschutz
Altersschranke nützt nicht Kindern, sondern Erotikseiten
  1. Pornofilter Internet Provider gegen britische Zensurkultur
  2. Internetzensur Tor und die große chinesische Firewall
  3. Kein britisches Modell Medienrat will Pornofilter ohne Voraktivierung

Lichtfeldkamera Lytro Illum: Das Spiel mit der Tiefenschärfe
Lichtfeldkamera Lytro Illum
Das Spiel mit der Tiefenschärfe
  1. Lichtfeldkamera Lytro will in neue Märkte einsteigen
  2. Augmented Reality Google investiert 542 Millionen US-Dollar in Magic Leap
  3. Lytro Lichtfeldfotografie bildet die Tiefe der Welt ab

    •  / 
    Zum Artikel