Nashorn Project Oracle entwickelt freie Javascript-Implementierung in Java

Oracle startet mit dem Nashorn Project die Entwicklung einer freien Javascript-Engine, die in Java geschrieben ist. Die Entwicklung soll im Rahmen von OpenJDK erfolgen.

Anzeige

Oracle hat dem OpenJDK-Projekt offiziell die Entwicklung einer in Java geschriebenen Javascript-Runtime vorgeschlagen. Unter dem Namen Nashorn Project soll eine schlanke und schnelle Javascript-Engine mit nativer JVM entstehen, so dass sich damit eingebettetes Javascript ausführen lässt und mit dem Kommandozeilenwerkzeug jrunscript eigenständige Apps erstellen lassen, die in Javascript geschrieben sind.

Das Nashorn Project wird von Grund auf neu geschrieben und soll moderne JVM-Ansätze aufgreifen. Neben einem Parser-API soll ein Compiler entstehen, der JVM-Bytecode erzeugt, der dann in einer JVM ausgeführt werden kann. Dabei soll Javascript entsprechend dem Standard ECMA-262 Edition 5.1 unterstützt werden.

Oracle hat eine erste Version, die den ECMAScript test262 besteht, bereits intern entwickelt und will den Code nun in das OpenJDK-Projekt überführen. Dort soll die Software im Hinblick auf Geschwindigkeit und Robustheit weiterentwickelt werden, bevor das Nashorn Project als stabil gilt.

Die Leitung des Nashorn Project soll Jim Laskey übernehmen, der bei Oracle die Hotspot-Gruppe leitet und für Multi-Language-Projekte zuständig ist. Er entwickelt seit den 1970er Jahren Compiler und war unter anderem an der Entwicklung der Sprachen Pascal 2 und Prograph beteiligt. Er hat zudem bei Apple Oracles JVM Hotspot auf PowerPC portiert und sich an LLVM beteiligt.


Christo 27. Nov 2012

Der große Unterschied soll die Geschwindigkeit sein. Rhino ist ein Interpreter, während...

Suven 27. Nov 2012

JavaFX dürfte auch ein Grund sein. JavaFX ist mehr oder weniger der Nachfolger von Swing...

jg (Golem.de) 26. Nov 2012

Eieiei, dass war eine gants unrehdigierte Fassung - danke für den Hinnweis!

Kommentieren




Anzeige
  1. Software-Entwickler/in (.NET)
    neveling.net GmbH, Hamburg
  2. Stellvertretender Teamleiter (m/w) IT-Helpdesk
    Rhenus AG & Co. KG, Holzwickede
  3. Web-Entwickler / Frontend-Entwickler (m/w)
    Affinitas GmbH, Berlin
  4. Head of Development (m/w)
    aboutbooks GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Surface Pro im Test

    Microsofts Tablet überzeugt als Notebook

  2. Briefkastenfirmen

    Apple ist "einer der größten Steuervermeider" der USA

  3. Yahoo Japan

    Daten von 22 Millionen Nutzern kompromittiert

  4. Flying Wild Hog

    Der Shadow Warrior kämpft wieder

  5. Sony

    Die Playstation 4 ist schwarz - und verschwommen

  6. Palava

    Videokonferenzlösung auf Basis von WebRTC

  7. Browser

    Opera für Android mit Webkit-Engine ist da

  8. Travelstar 5K1500

    Notebookfestplatte mit 1,5 TByte

  9. Sandisk und Toshiba

    Flash-Speicher wird kleiner

  10. Samsung

    Galaxy-S4-Funktionen für das Galaxy S3



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Yahoo: Flickr mit einem kostenlosen TByte für Fotos
Yahoo
Flickr mit einem kostenlosen TByte für Fotos

Yahoo hat seinen Fotosharingdienst Flickr überarbeitet und bietet nun jedem Nutzer kostenlos 1 TByte Speicher für seine Fotos und Videos an. Das soll für eine Viertelmillion Bilder mit 14 Megapixeln reichen. Auch die Android-App wurde erneuert.

  1. Instagram als Vorbild Flickr führt Hashtags ein

Web Components: HTML-Elemente selber bauen
Web Components
HTML-Elemente selber bauen

Mit Web Components, die derzeit vom W3C standardisiert werden, kann sich jeder seine eigenen HTML-Elemente bauen - samt Aussehen und Logik - und sie wie Standardelemente in HTML-Dokumenten nutzen. Mit Googles neuer Bibliothek Polymer funktioniert das auch in den heute verfügbaren Browsern.

  1. Chrome 26 Beta Verbesserte Rechtschreibkorrektur und Template-Unterstützung

Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

Zum Artikel