Startup verkauft: Slingbox-Gründer verlässt Amazon
Blake Krikorian auf der Allen & Company Sun Valley Conference im Juli 2012, wo auch Warren Buffett, Bill Gates und Mark Zuckerberg waren. (Bild: Kevork Djansezian/Getty Images)

Startup verkauft Slingbox-Gründer verlässt Amazon

Google, Microsoft und Apple sollen Interesse an der Firma des Slingbox-Gründers Blake Krikorian haben. Laut Amazon hat Krikorian verkauft und verlässt Amazon, um einen neuen Job in dem Startup Id8 Group R2 Studios anzutreten.

Anzeige

Blake Krikorian verlässt den Aufsichtsrat von Amazon und übernimmt eine Position in seinem Startup Id8 Group R2 Studios, das Verkaufsverhandlungen mit Google, Microsoft und Apple geführt hat.

Ein Amazon-Sprecher teilte dem Wall Street Journal mit, dass Krikorian "entschieden hat zurückzutreten, weil er sein Unternehmen verkauft hat und eine Position in der übernommenen Firma antritt." Laut Quellen des Blogs des Wall Street Journals All Things D ist der Verkauf von Id8 Group R2 Studios jedoch noch nicht abgeschlossen.

Der Amazon-Sprecher machte keine Angaben dazu, an wen das Startup Id8 Group R2 Studios verkauft wurde. Krikorian, der 45 Jahre alt ist, wollte den Verkauf ebenfalls nicht kommentieren. "Ich habe einige andere Dinge am Laufen und es wurde Zeit für mich zu gehen", sagte er in einem Interview. Google, Microsoft und Apple haben den Bericht nicht kommentiert.

Krikorian war seit September 2011 im Aufsichtsrat von Amazon.

Krikorian gründete im Jahr 2004 Sling Media, den Hersteller der Slingbox, einer Set-Top-Box für ortsunabhängiges Fernsehen, und verkaufte im Jahr 2007 an den Satellitenbetreiber Echostar.

Id8 Group R2 Studios entwickelt Medien- und Heimautomationstechnik, über die Produkte ist bislang wenig bekannt. Eine Android-App von dem Unternehmen ist auf dem Markt, die die Fernsteuerung von Heizung und Licht im Crestron Mobile Framework ermöglichen soll. Die App "R2 Control for Crestron" ist im Google Play Store für 70,29 Euro erhältlich. Das Unternehmen besitzt zudem einige Patente für die Fernsteuerung von elektronischen Geräten.


Kommentieren



Anzeige

  1. Facharchitektin / Facharchitekt
    Landeshauptstadt München, München
  2. Kundenberater / Servicemitarbeiter (m/w)
    Wirecard Communication Services GmbH, Leipzig
  3. IT Support Administrator (m/w)
    Gentherm GmbH, Odelzhausen
  4. Solution Engineer (m/w)
    SCHEMA Consulting GmbH, Nürnberg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Mozilla

    Kompakte String-Kodierung in Firefox spart Speicher

  2. Smart City

    New Yorker sollen sich gegenseitig überwachen

  3. Voltair

    Googles Qt-5-Spiel für Android

  4. Smartphone-Hersteller Xiaomi

    Wie Apple, nur anders

  5. CockroachDB

    Die Datenbank, die alles überleben soll

  6. Samsung

    Galaxy Note 2 erhält Update auf Android 4.4.2

  7. Sicherheit

    Apple dementiert Hintertüren in iOS

  8. Robotik

    Die Hand bekommt einen sechsten und siebten Finger

  9. Soziales Netzwerk

    Speichern zum Späterlesen bei Facebook

  10. Black-Hat-Konferenz

    Vortrag über Tor-Sicherheitsprobleme zurückgezogen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Let's Player: "Es gibt Spiele, für die man bezahlt wird"
Let's Player
"Es gibt Spiele, für die man bezahlt wird"
  1. Transocean Handelssimulation mit Ozeanriesen
  2. Dieselstörmers angespielt Diablo plus Diesel
  3. Quo Vadis Computec Media übernimmt Mehrheit an Aruba Events

Oneplus One im Test: Unerreichbar gut
Oneplus One im Test
Unerreichbar gut
  1. Oneplus One-Update macht verkürzte Akkulaufzeit rückgängig
  2. Oneplus One könnte ab dem dritten Quartal vorbestellbar sein
  3. Cyanogenmod-Smartphone Weitere Käufer erhalten das Oneplus One

Android Wear: Pimp my watch
Android Wear
Pimp my watch
  1. Android Wear API für Watch Faces soll bald kommen
  2. Google Camera App Kamera-Fernbedienung für Android Wear
  3. Android Wear Erstes Custom-ROM für LGs G Watch erschienen

    •  / 
    Zum Artikel