Nach Quasi-Pleite Steve Perlman bleibt Onlive-Chef

Investoren wie HTC, BT, AT&T und Time Warner verlieren voraussichtlich Einlagen in Millionenhöhe, aber unter dem neuen Eigentümer von Onlive kann der Gründer Steve Perlman als Chef weitermachen. In einer Erklärung bestätigt das Unternehmen außerdem seine Beteiligung an Ouya.

Anzeige

Kaum eine Woche nach der Quasi-Insolvenz und der Übernahme aller Marken, Rechte und Technologien durch die Investmentfirma Lauder Partners hat der Streamingdienst Onlive wieder große Pläne. In einer Erklärung auf einer Fanseite wenden sich Gary Lauder - Sohn des Kosmetiktycoons Leonard Lauder (Estée Lauder) - und Onlive-Chef und -Gründer Steve Perlman an die Community. Zum einen schreiben die beiden, dass Perlman auch weiterhin die Geschicke von Onlive leiten wird. Zum anderen habe man große Pläne und wolle das Unternehmen wieder zum "Wachsen und Gedeihen" bringen, um es auf ein "höheres Niveau" zu heben. Neben der Android-Spielkonsole Ouya seien weitere große neue Projekte geplant.

Den bisherigen Investoren dürfte es wenig Freude machen, von den Plänen zu hören. Der Smartphone- und Tablethersteller HTC hat angekündigt, seine rund 3,8 Prozent Beteiligung an Onlive abzuschreiben und damit einen Verlust von 40 Millionen US-Dollar hinzunehmen. Die britische Telekommunikationsfirma BT ließ verlauten, dass sie wohl ähnlich mit seiner Beteiligung von 2,6 Prozent umgehen werde. Weitere Anteilseigner am alten Onlive waren AT&T, Time Warner und Intel.

Nachtrag vom 28. August 2012, 9.15 Uhr

Steve Perlman ist nun doch nicht mehr Chef von Onlive; stattdessen übernimmt der bisherige COO Charles Jablonski auch den Posten des CEO. Offenbar waren viele bisherige Onlive-Angestellte, die auch bei der gleichnamigen Nachfolgegesellschaft arbeiten sollen, nicht bereit, dies unter der Führung von Perlman zu tun.


withered 28. Aug 2012

kwt

Kommentieren




Anzeige
  1. Solution Manager/IT-Spezialist DMS und Workflow (m/w)
    Deutsche Leasing AG, Bad Homburg
  2. IT-Systemadministrator/in IT System Analyst (m/w)
    DE-STA-CO, Oberursel bei Frankfurt
  3. Java-Softwareentwickler (m/w)
    GK SOFTWARE AG, Sankt Ingbert
  4. Applikationsadministrator/-in
    Universitätsklinikum Leipzig, Leipzig

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Xbox One

    Handel muss Gebrauchtspiele de-registrieren

  2. Lenovo

    "Wir können uns jede Übernahme leisten"

  3. Bundesdatenschützer

    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

  4. Navigation

    Google Maps erhält Routenplanung per Fahrrad

  5. Test Call of Juarez Gunslinger

    Hör-Spiel im Wilden Westen

  6. Fonic All-Net Flat

    Telefon-, SMS- und Datenflatrate für 25 Euro

  7. Drosselung

    Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?

  8. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000

  9. E-Ink

    Das E-Paper errötet

  10. Security

    WLAN-Suche als Einfallstor bei Android und iOS



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
802.11ac: Erster Chipsatz für WLAN mit 1,7 GBit/s
802.11ac
Erster Chipsatz für WLAN mit 1,7 GBit/s

Das Startup Quantenna hat nach eigenen Angaben den ersten Chipsatz für die zweite Generation von WLAN-Geräten nach 802.11ac hergestellt. Nicht nur die Bandbreite soll damit steigen, sondern auch die Reichweite und die Abdeckung in Gebäuden.

  1. AP 8232 und Wing 5.5 Motorola-Access-Point mit Gigabit-WLAN, Videokamera und LTE
  2. 802.11ac Unterstützung für Gigabit-WLAN in Mac OS X entdeckt
  3. Gigabit-WLAN 802.11ac-Access-Point für Unternehmen

Sony: Die Playstation 4 ist schwarz - und verschwommen
Sony
Die Playstation 4 ist schwarz - und verschwommen

Störfeuer von Sony: Kurz vor der Enthüllung der nächsten Xbox hat Sony ein Video veröffentlicht, das zumindest einen verschwommenen Blick auf das Gehäuse der Playstation 4 gewährt.

  1. Temash, Kabini, Richland AMDs mobile APUs von 4 bis 35 Watt sind da
  2. Electronic Arts Leitender EA-Entwickler bezeichnet Wii U als "Mist"
  3. Lords of the Fallen Witcher-2- und Ankh-Macher arbeiten an Rollenspiel

Windenergie: Google kauft Hersteller von Windkraftwerken
Windenergie
Google kauft Hersteller von Windkraftwerken

Google steigt in das Energiegeschäft ein: Das Unternehmen hat Makani Power gekauft, einen Hersteller von Windturbinen. Makani soll ein Teil von Googles Forschungsabteilung Google X werden.

  1. Santa Clara Google Glass wird von Foxconn in den USA hergestellt
  2. Jeff Huber Auch der Chef von Google Maps tritt zurück
  3. Noch 2013 Google Glass soll unter 1.500 US-Dollar kosten

Zum Artikel