Mytaxi Dispatch: Mytaxi bietet eigene Taxizentralen-Software
Taxifahrer in Berlin (Bild: Fabrizio Bensch/Reuters)

Mytaxi Dispatch: Mytaxi bietet eigene Taxizentralen-Software

Nach einer App für das Bestellen von Taxis und einer für das direkte Bezahlen kommt die Zentralensoftware Mytaxi Dispatch. Der Preis für die Cloud-Software ist noch ein Geheimnis.

Anzeige

Mytaxi bringt eine Cloud-basierte Software Mytaxi Dispatch, die es Zentralen ermöglichen soll, ohne die Anschaffung eigener Server Fahrten zu vermitteln. Das gab das Hamburger Startup Intelligent Apps am 15. April 2013 bekannt. Nach Angaben des Unternehmens sollen zum Mytaxi-Netzwerk rund 30.000 angeschlossene Taxis gehören.

"Nachdem wir den Bestellprozess über die App verbessert haben, vereinfachen wir die Auftragsvermittlung für Zentralen", sagte Firmenchef Niclaus Mewes. Die Vermittlungsmaske basiert auf einer Datenbank mit Wiedererkennung und bietet einen automatischen Vergabemodus. Die Taxifahrer erhalten den Auftrag über die bisherige Mytaxi-Fahrer-App. Die Betaphase startet in Kürze in Deutschland, anschließend folgen Österreich und die Schweiz. Das genaue Preismodell für Mytaxi Dispatch wird noch später bekanntgegeben.

Mytaxi-Mitbegründer Sven Külper sagte, das Unternehmen biete damit Funktionen für die Vereinfachung des Bestellprozesses, zum direkten Zahlungsprozess im Taxi und künftig die Zentralensoftware.

"Eine Handvoll Taxizentralen, die eine monopolistische Stellung genießen, versuchten, Mytaxi mit allen Mitteln zu bekämpfen", sagte Mewes über die laufende Auseinandersetzung. Drohungen und Abmahnungen seien eingesetzt worden, um Fahrern die Teilnahme an Mytaxi zu verbieten.

Mit Mytaxi Payment führte Intelligent Apps zuvor ein mobiles Bezahlsystem ein, das einen direkten Abrechnungsprozess im Taxi ermöglicht. Für den Zahlungsvorgang genügen die Smartphones des Taxifahrers und des Fahrgastes.

Dazu muss vorab über die Mytaxi-App ein Account erstellt und die gewünschten Zahlungsarten wie Visacard, Mastercard oder Paypal hinterlegt werden. Durch die Funktion Slide-to-Pay ist die Eingabe der persönlichen PIN möglich. Die Quittung verschickt Mytaxi nach der Fahrt per E-Mail. Für Fahrgäste ist Mytaxi Payment kostenlos, Fahrer zahlen 2,75 Prozent des Fahrpreises und 21 Cent pro Transaktion.


Kommentieren



Anzeige

  1. Systembetreuer/-in IT-Operations (Solaris, Oracle)
    Deutsche Bundesbank, Düsseldorf
  2. Berater für ERP-Software (m/w)
    MACH AG, Berlin, Lübeck, Düsseldorf, München
  3. IT-Spezialist (m/w) Schwerpunkt Support
    medienfabrik Gütersloh GmbH, Gütersloh
  4. Qualitätsmanager (m/w) Softwareentwicklung
    dSPACE GmbH, Paderborn

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Geräuschunterdrückung

    Bose verklagt Beats wegen Patentverletzungen

  2. Google-Konkurrent

    Baidu will teilautonomes Fahrzeug bauen

  3. USA

    Kongress ermöglicht das Entsperren von Smartphones

  4. Urheberrecht

    Spanien besteuert Hyperlinks

  5. NSA-Affäre

    Grüne und Linke stellen Ultimatum für Snowden-Anhörung

  6. Hamburg

    Behörde geht nicht gegen Mitfahrdienst Uber vor

  7. Buchanalyse

    Apple hat E-Book-Startup Booklamp gekauft

  8. Liebessimulation Love Plus

    "Ich hoffe, du wirst für immer schön bleiben"

  9. Translate Community

    Nutzer sollen Google-Übersetzungen verbessern

  10. TWRP

    Custom Recovery für Android Wear vorgestellt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Destiny angespielt: Schöne Grüße vom Master Chief
Destiny angespielt
Schöne Grüße vom Master Chief
  1. Bungie Beta von Destiny für alle Spieler
  2. Bungie Drei Betakeys für Destiny
  3. Activison Destiny ungeschnitten "ab 16" und mit US-Tonspur

Let's Player: "Es gibt Spiele, für die man bezahlt wird"
Let's Player
"Es gibt Spiele, für die man bezahlt wird"
  1. Transocean Handelssimulation mit Ozeanriesen
  2. Dieselstörmers angespielt Diablo plus Diesel
  3. Quo Vadis Computec Media übernimmt Mehrheit an Aruba Events

Quantencomputer: Die Fast-alles-Rechner
Quantencomputer
Die Fast-alles-Rechner
  1. Quantencomputer Der Wundercomputer, der wohl keiner ist
  2. Das A-Z der NSA-Affäre Fantastigabyte, Kühlschrank und Trennschleifer
  3. Quantencomputer Schlüssel knacken mit Quanten-Diamanten

    •  / 
    Zum Artikel