Abo
  • Services:
Anzeige
Myo: haptische Rückmeldung bei Aktivierung
Myo: haptische Rückmeldung bei Aktivierung (Bild: Thalmic Labs)

Myo: Armband erkennt Gesten und Bewegungen

Myo: haptische Rückmeldung bei Aktivierung
Myo: haptische Rückmeldung bei Aktivierung (Bild: Thalmic Labs)

Gestensteuerung ohne Kamera ermöglicht das Armband Myo: Es ist mit Bewegungssensoren und Elektroden ausgestattet, die elektrische Signale von Muskeln erkennen.

Gestensteuerungssysteme gibt es viele. Die meisten arbeiten mit einer Kamera. Myo hingegen kommt ohne externe Sensoren aus - das System wird über den Arm gesteuert.

Myo wird am Unterarm getragen und soll laut Hersteller Thalmic Labs jedem Träger passen. Ausgestattet ist es mit zwei verschiedenen Sensortypen, die die Bewegungen des Arms aufnehmen und in Steuersignale wandeln.

Anzeige

Strom aus dem Muskel

Das ist zum einen eine inertiale Messeinheit (Inertial Measurement Unit, IMU), die Beschleunigungen in sechs Achsen misst: Sie erfasst die Position von Hand und Arm im Raum und soll kleine Bewegungen in alle Richtungen erkennen. Zum anderen nehmen Elektroden myoelektrische Signale auf. Das sind schwache elektrische Signale, die ein Muskel bei einer Bewegung erzeugt. Myo erkennt an den Muskeln im Unterarm, wenn der Nutzer seine Finger bewegt. Das gehe unter Umständen schneller als die Bewegung selbst, sagt Thalmic Labs. Die Muskeln würden nämlich aktiviert, bevor die Bewegung einsetze.

  • Das Armband Myo wird am Unterarm getragen. (Bild: Thalmic Labs)
  • Es erkennt Gesten und wandelt sie in Steuersignale - etwa für eine Drohne. (Bild: Thalmic Labs)
  • Sensoren erfassen Bewegungen sowie elektrische Signale aus den Muskeln.  (Bild: Thalmic Labs)
  • Myo ist laut Hersteller so gestaltet, dass es an jeden Arm passt. (Bild: Thalmic Labs)
Das Armband Myo wird am Unterarm getragen. (Bild: Thalmic Labs)

Myo verarbeitet die Signale mit einem eigenen ARM-Prozessor. Die Steuerbefehle werden per Bluetooth 4.0 Low Energy an das zu steuernde Gerät übertragen. Die Energieversorgung erfolgt über einen Lithium-Ionen-Akku, der in das Armband integriert ist.

Ungebräuchliche Geste

Damit Myo nicht jede beliebige Bewegung von Arm und Fingern, die der Träger macht, als Steuergeste interpretiert, wird das System durch eine spezielle, eher ungebräuchliche Geste aktiviert. Es gibt zudem eine haptische Rückmeldung, die dem Träger signalisiert, dass Myo aktiviert wurde.

"Unleash Your Inner Jedi", "entfessele den Jedi in dir", wirbt Thalmic Labs für sein Gerät. Damit kann der Nutzer etwa bei einer Präsentation zwischen Folien hin- und herschalten, zoomen oder sogar Markierungen machen. Er kann freihändig Videos abspielen, im Internet surfen oder eine Drohne steuern. Eine wichtige Anwendung schließlich sind Spiele.

Computer und Tablets

Mit dem Armband lassen sich die unterschiedlichsten Anwendungen steuern, die auf einem Mac oder einem Windows-Rechner laufen. Schnittstellen zu Android und iOS sollen es ermöglichen, auch Anwendungen auf Tablets damit zu steuern.

Myo kostet knapp 150 US-Dollar. Es kann bereits vorbestellt werden. Ausgeliefert wird das Gestensteuerungsarmband voraussichtlich Ende des Jahres.


eye home zur Startseite
scylor 26. Feb 2013

ich kann mir nicht nur für strategie sondern auch für simulationen eine verwendung als...

KillerKowalski 26. Feb 2013

Kombiniere das einfach mit einer elektrischen Schiebetür. Voll Jedi.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Stuttgart
  2. über Ratbacher GmbH, Raum Olpe
  3. über Ratbacher GmbH, München
  4. Sparda-Datenverarbeitung eG, Nürnberg


Anzeige
Top-Angebote
  1. und 15€ Cashback erhalten
  2. 17,99€ statt 29,99€
  3. (u. a. Assassins Creed IV Black Flag 9,99€, F1 2016 für 29,99€, XCOM 4,99€, XCOM 2 23,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Hololens

    Microsoft holoportiert Leute aus dem Auto ins Büro

  2. Star Wars

    Todesstern kostet 6,25 Quadrilliarden britische Pfund am Tag

  3. NSA-Ausschuss

    Wikileaks könnte Bundestagsquelle enttarnt haben

  4. Transparenzverordnung

    Angaben-Wirrwarr statt einer ehrlichen Datenratenangabe

  5. Urteil zu Sofortüberweisung

    OLG empfiehlt Verbrauchern Einkauf im Ladengeschäft

  6. Hearthstone

    Blizzard schickt Spieler in die Straßen von Gadgetzan

  7. Jolla

    Sailfish OS in Russland als Referenzmodell für andere Länder

  8. Router-Schwachstellen

    100.000 Kunden in Großbritannien von Störungen betroffen

  9. Rule 41

    Das FBI darf jetzt weltweit hacken

  10. Breath of the Wild

    Spekulationen über spielbare Zelda



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Shadow Tactics im Test: Tolle Taktik für Fans von Commandos
Shadow Tactics im Test
Tolle Taktik für Fans von Commandos
  1. Civilization 6 Globale Strategie mit DirectX 12
  2. Total War Waldelfen stürmen Warhammer
  3. Künstliche Intelligenz Ultimative Gegner-KI für Civilization gesucht

Named Data Networking: NDN soll das Internet revolutionieren
Named Data Networking
NDN soll das Internet revolutionieren
  1. Geheime Überwachung Der Kanarienvogel von Riseup singt nicht mehr
  2. Bundesförderung Bundesländer lassen beim Breitbandausbau Milliarden liegen
  3. Internet Protocol Der Adresskollaps von IPv4 kann verzögert werden

Final Fantasy 15 im Test: Weltenrettung mit der Boyband des Wahnsinns
Final Fantasy 15 im Test
Weltenrettung mit der Boyband des Wahnsinns
  1. Square Enix Koop-Modus von Final Fantasy 15 folgt kostenpflichtig

  1. Re: 200.000 Pfund für Essen?

    Analysator | 03:21

  2. Re: Dat Bildunterschrift...

    nf1n1ty | 02:44

  3. Das Problem bei der NSA-Affäre ist, dass nicht...

    fb_partofmilitc... | 02:30

  4. Re: Einheiten richtig umrechnen du musst

    masel99 | 02:17

  5. Re: P2W

    corruption | 02:12


  1. 18:27

  2. 18:01

  3. 17:46

  4. 17:19

  5. 16:37

  6. 16:03

  7. 15:34

  8. 15:08


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel