Auf mehr als 14.000 Arbeitsplätzen der Stadt München wird Limux verwendet.
Auf mehr als 14.000 Arbeitsplätzen der Stadt München wird Limux verwendet. (Bild: Stadt München)

München Limux bleibt technisch anspruchsvoll

Linuxtag 2013 Das Limux-Projekt geht in den Regelbetrieb über. Viel Arbeit fällt bei der Umstellung der Münchner Stadtverwaltung auf Linux trotzdem noch an - für die Techniker und die Stadtverwaltung, die eine Strategie für den Umgang mit Open-Source-Projekten erarbeiten muss.

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Mittlerweile läuft auf ungefähr 14.200 Rechnern der Münchner Stadtverwaltung der Limux-Basis-Client, wie Peter Hofmann, Leiter des Limux-Projekts, auf dem Linuxtag berichtete. Das eigentliche Projekt endet in diesem Jahr und geht danach wohl erfolgreich in den Regelbetrieb über.

Limux sei in der Stadt München inzwischen stark verankert und es sei sehr unwahrscheinlich, dass die Verwaltung zu proprietären Gesamtlösungen zurückwechsele. Dies liege auch an der ständigen politischen Unterstützung der regierenden rot-grünen Koalition, sagte Hofmann.

Die Stadt München bleibe bei den Ergebnissen ihrer eigenen Studie, die zu dem Schluss kommt, dass die Münchner Stadtverwaltung mit ihrer Umstellung auf Linux 10 Millionen Euro eingespart hat, sagte Hofmann. Eine von HP im Auftrag von Microsoft erstellte Studie hatte ergeben, dass die Migration auf Linux in der Münchner Stadtverwaltung viel mehr Geld gekostet hat als ein vergleichbarer Wechsel auf ein aktuelles Windows-Betriebssystem. Die Studie habe weder alle Lizenzkosten miteingerechnet, die für die Produkte von Microsoft anfallen würden, noch berücksichtigt, "was wir eigentlich gemacht haben", kritisierte Hofmann.

Bessere Zusammenarbeit der IT-Abteilungen

Auf dem parallel zum Linuxtag stattfindenden Open-IT-Summit erzählte Limux-IT-Architektin Jutta Kreyss von den praktischen Schwierigkeiten bei der Umstellung. Zu Beginn hätten die einzelnen IT-Abteilungen der Verwaltungsreferate teils "skurrile Vergabeverfahren" für Fachanwendungen herausgegeben, die mit dem Basis-Client nicht kompatibel gewesen seien. Für die Umsetzung der Strategie waren die einzelnen IT-Abteilungen der Verwaltungsreferate in ihrem Teilbereich selbst verantwortlich.

Inzwischen arbeiten die einzelnen Referate aber enger untereinander und mit dem zentralen IT-Dienstleister der Stadt zusammen. Gemeinsam arbeiten sie entsprechend ihren Anforderungen am Basis-Client. Auch die zuvor weitgehend fragmentierte IT-Landschaft sei mittlerweile standardisiert worden, was ebenfalls Kosten spare. Die einzelnen Abteilungen hätten zudem eigene Mitarbeiter eingestellt, die den Client mitentwickelten und verbesserten, sagte Hofmann. Noch seien aber nicht alle Probleme ausgeräumt.

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