mPrinter Winziger Internetdrucker findet Nachahmer

Der Thermodrucker Little Printer des britischen Designstudios Berg reizt auch andere, ähnliche Geräte anzubieten, die - ebenfalls ans Internet angebunden - kurze Informationsschnipsel ausdrucken können. Der mPrinter soll nicht nur portabel sein, sondern sich auch selbst programmieren lassen.

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Der mPrinter ist ein kompakter Thermodrucker, der Rollenpapier erhitzen soll und mit einer Auflösung von 200 dpi arbeitet. Er kann Texte, Webseiten und Bilder zu Papier bringen und soll je nach Variante über USB oder WLAN angesteuert werden. Auf die Netzwerkversion des mPrinters sollen sich auch online Daten schicken lassen. Die kurzen Informationsschnipsel des Druckers nennt der Erfinder Andy Muldowney mPrints.

Noch existierten nur Prototypen des Druckers, der über die Finanzierungsplattform Kickstarter vorangetrieben werden soll. Der Drucker verfügt in der WLAN-Version über einen eingebauten Webserver. Mit kleinen Javascript-Programmen, die der Anwender selbst entwickeln und über den Server des Anbieters nutzen kann, lassen sich für die Druckinhalte Datenbankabfragen erzeugen und APIs von Facebook, Twitter oder Flickr nutzen. So könnte man zum Beispiel das lokale Wetter, einen RSS-Feed, Börsenkurse, Rätsel oder Ähnliches in einen Bondruck verwandeln. Das setzt entweder eigene Programmierkünste oder eine Community voraus, die derartige Druckprogramme veröffentlicht. Die eigenen mPrint-Programme kann der Programmierer ausschließlich für sich nutzen oder auch öffentlich verbreiten. Der Entwickler des Druckers will eine solche Community schaffen. Nähere Angaben zu der Javascript-Umgebung machte der Erfinder noch nicht.

Ein Minidrucker für das Smartphone

Wem das zu kompliziert ist, der soll über die Website des Anwenders mit einem WYSWIG kurze Texte eingeben können, die dann gedruckt werden. Außerdem wird an einer iOS und einer Android-Version gearbeitet, mit der gemalt, geschrieben und gedruckt werden kann.

Im Gegensatz zum Little Printer, der ausschließlich mit seinem Netzteil funktioniert, soll der mPrinter auch mit einem Lithium-Polymer-Akku betrieben werden können. Die WLAN-Modelle könnten dann vollkommen schnurlos betrieben und mitgenommen werden. Derzeit plant der Entwickler, den Thermodrucker mit einem ungefähr 5 cm breiten Druckkopf auszustatten. Werden 20.000 US-Dollar mehr als gefordert über Kickstarter eingesammelt, soll stattdessen ein 7,6 cm breiter Druckkopf verwendet werden.

Für einen USB-Drucker für Windows und Mac OS X verlangt der Entwickler 80 US-Dollar. Die WLAN-Variante kostet 125 US-Dollar. Dazu kommen jeweils 20 US-Dollar für den Versand. Bislang sind bei Kickstarter rund 22.000 US-Dollar zusammengekommen, obwohl nur 10.000 gefordert wurden. Das Projekt läuft noch knapp einen Monat bis zum 12. September 2012.


Trollfeeder 18. Aug 2012

Du meinst man sollte es dann wie Zahnseide benutzen. ;)

Sermon 18. Aug 2012

Tja...es muss halt immer eine gewisse Zeit vergehen, bis solche Ideen wieder als...

Sermon 18. Aug 2012

Ja, Ich erinnere mich da auch noch dunkel an eine Bauanleitung, die glaube in der...

caso 17. Aug 2012

Praktisch ist, dass nur so viel Papier verbraucht wird wie nötig ist. Ein DIN A4 Blatt...

Spaghetticode 17. Aug 2012

Ich hätte noch eine viel bessere Idee: Ganz einfach das Bargeld zuhause ausdrucken. Nie...

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