Firefox 13 Aurora Verbesserungen für Nutzer und Entwickler

Mozilla hat die Aurora genannte Vorabversion von Firefox 13 veröffentlicht. Firefox 13 enthält einen neuen Startbildschirm, eine neue Neues-Tab-Seite und verbesserte Entwicklerwerkzeuge. Zudem wird SPDY standardmäßig aktiviert.

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Öffnet ein Nutzer in Firefox 13 Aurora ein neues Tab, zeigt der Browser Minibildchen der zuletzt und der am häufigsten besuchten Webseiten an. Ein neuer Startbildschirm dient als zentrale Anlaufstelle für Lesezeichen, Verlauf, Einstellungen, Erweiterungen, Downloads und die Browsersynchronisation. Bei der neuen Homepage handelt es sich noch um eine frühe Version, bis zur Veröffentlichung von Firefox 13 soll sich hier noch einiges tun.

  • Neues Tab in Firefox 13 Aurora mit Vorschaubildern auf die zuletzt und am häufigsten besuchten Websites
  • Die neue Homepage in Firefox 13 Aurora gibt Zugriff auf Bookmarks, Verlauf, Einstellungen, Erweiterungen, Downloads und die Browsersynchronisation.
Neues Tab in Firefox 13 Aurora mit Vorschaubildern auf die zuletzt und am häufigsten besuchten Websites

Die Awesome Bar genannte URL-Zeile kann in der neuen Version URLs beim Tippen vervollständigen.

SPDY aktiviert

Die bereits in Firefox 11 enthaltene Unterstützung von Googles HTTP-Nachfolger SPDY ist in Firefox 13 Aurora nun standardmäßig aktiviert. Das immer verschlüsselte Protokoll SPDY soll die Ladezeit von Webseiten verkürzen, muss aber auf Serverseite unterstützt werden, was derzeit bis auf wenige Ausnahmen nur bei Googles Websites der Fall ist.

Firefox Mobile

Den User-Agent (UA) passt Mozilla an, so dass künftig leicht erkennbar ist, ob ein Firefox-Nutzer per Desktopbrowser, Smartphone oder Tablet auf eine Website zugreift. In der Smartphoneversion enthält der UA-String dazu "Mobile", in der Tabletversion "Tablet".

Für Android wurde zudem Multitouch-Unterstützung aktiviert und es gibt Unterstützung für das Screen-Orientation-API inklusive der entsprechenden Ereignisse und der CSS3-Einheit "turn".

Verbesserte Entwicklerwerkzeuge

Auch die in Firefox integrierten Entwicklerwerkzeuge wurden verbessert: So ermöglicht es der Page Inspector, Pseudoklassen wie :hover, :active und :focus auf Elemente anzuwenden. So lässt sich bequem das Aussehen von Elementen anpassen, die nur sichtbar sind, wenn beispielsweise der Mauszeiger über einem Element schwebt.

Dazu wird derzeit im Kontextmenü eines Elements im Page Inspector über den Punkt Infobar der Schalter zum Festlegen von Pseudoklassen aktiviert, der dann in der linken oberen Ecke erscheint. Die Funktion soll künftig einfacher zu nutzen sein.

Wird der Page Inspector geschlossen und zu einem späteren Zeitpunkt erneut geöffnet, zeigt er HTML-Panel und Style-Sidebar so an wie vor dem Schließen. Innerhalb des HTML-Panels kann Inner- und Outer-HTML eines Elements über das Kontextmenü kopiert werden.

Die Style Inspector Sidebar ermöglicht es in der neuen Version, einzelne CSS-Regeln zu kopieren, auch in einzelnen Teilen. Ungültige Einträge werden mit einem Warnhinweis versehen und Regeln, die anhand von Media-Querys angewendet werden, erhalten einen entsprechenden Hinweis.

Style Editor und Scratchpad

Der Style Editor speichert CSS-Dateien, die über file://-URLs geladen wurden, nun ohne Nachfrage ab, was das Experimentieren mit CSS-Regeln beschleunigen soll. Diese Funktion ist bereits in Firefox 12 enthalten, wurde von Mozilla bislang aber nicht erwähnt.

Firefox 13 Aurora kann ab sofort unter mozilla.org/firefox/aurora für Windows, Linux und Mac OS X heruntergeladen werden.


redbullface 20. Mär 2012

Was habt ihr gegen das Kopieren von guten und bewährten Ideen? Sind darauf Patente? Es...

druckertinte 20. Mär 2012

Jap, ist bei mir genau so. Rechte Maustaste -> Q. Alternativ die Taste für das Kontext...

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