Mozilla Firefox-OS-Smartphones müssen nicht viel können, aber nützen

Smartphones müssen keine hohen Anforderungen erfüllen, um als Firefox-OS-Geräte zertifiziert zu werden. Das passt zur Philosophie von Mozilla: mobiles Internet für alle, zu einem geringen Gerätepreis und mit kontrollierbaren laufenden Kosten zu ermöglichen.

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Die Mozilla Foundation wird Firefox-OS-Geräte künftig mit einem Firefox-Logo zertifizieren, wenn sie bestimmte Anforderungen erfüllen. Ein vergleichbares Konzept verfolgt Google mit Android-Geräten, auf denen der Play Store und andere Google-Anwendungen installiert sind. Laut The Verge schreibt die Mozilla Foundation die Installation des Firefox-Browsers und der Marktplatz-App von Mozilla vor, damit ein Smartphone das Firefox-Logo tragen darf. Im Unterschied zu Google ermutige Firefox aber auch lokale Service-Provider, zusätzlich zum Firefox-Markt alternative Marktplätze zu installieren und ein für die eigenen Kunden zugeschnittenes App-Angebot zu platzieren.

Die Anforderungen an die technische Mindestausstattung eines offiziellen Firefox-OS-Smartphones sind ebenfalls niedrig: So müssen wenigstens eine Single-Core-CPU mit 800 MHz, ein 256 MByte großer Arbeitsspeicher und ein Display mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln vorhanden sein, um den offiziellen Schriftzug "Powered by Firefox OS" tragen zu dürfen. Die im Vergleich zu aktuellen Mittelklasse- und auch Einsteiger-Smartphones im Android-Bereich geringe Ausstattung führte bei der Vorführung jedoch manchmal zu längeren Ladezeiten bei bestimmten Apps.

Geräte sollen erschwinglich sein

Die minimal nötige Ausstattung spiegelt das Vorhaben der Mozilla-Foundation wieder, die Firefox-OS-Geräte für möglichst viele Menschen erschwinglich zu machen. Wie Christian Heilmann, Technical Evangelist bei der Mozilla Foundation, im Gespräch mit Golem.de auf dem Mobile World Congress (MWC) 2013 in Barcelona erklärte, will die Organisation auch Nutzern mit geringem Einkommen einen Zugang zum Internet und zu Social-Media-Diensten wie Facebook und Twitter geben, insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern. Es sei nicht fair, dass beispielsweise ein Autor oder ein Fotograf seine Werke nicht im Internet teilen könne, nur weil er nicht die finanziellen Möglichkeiten habe, sich ein teures Smartphone zu kaufen.

Generell sei keine Kreditkarte nötig, um Apps im Firefox-Marktplatz zu kaufen, führte Heilmann aus. Das Unternehmen wolle mit den Mobilfunknetzbetreibern eine Abrechnung über die Telefonrechnung ermöglichen. Auf diese Weise wolle Mozilla auch Menschen den Zugang zu kostenpflichtigen Apps ermöglichen, die keine Kreditkarte bekommen könnten. Zugleich könnten auch Jugendliche Apps kaufen, ohne dass Kreditkartendaten eines Elternteils auf dem Gerät eingegeben werden müssten. Dies diene zudem zur Kostenkontrolle: Mit Hilfe von Prepaid-Karten könnten Eltern so verhindern, dass viel Geld für Apps ausgegeben werde.

Globale App-Suche möglich 

Ass Bestos 07. Mär 2013

du machst mich neugierig. hast du ein paar gute links?

posix 07. Mär 2013

Nun anhand des Motorola RazR (2012) mit Intel Prozessor, hat man doch deutlich gemerkt...

posix 05. Mär 2013

Mobile? ^^ Mal sehen kanns mir zwar nicht vorstellen aber Wine bietet natürlich schon...

Abseus 04. Mär 2013

...so gut ist ein "Unterschicht-Phone-OS" auf den Markt zu werden...

Thaodan 02. Mär 2013

Also nicht viel mehr als Mer und co?

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