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Der private Modus des Firefox schützt Nutzer vor Wiedererkennung.
Der private Modus des Firefox schützt Nutzer vor Wiedererkennung. (Bild: Martin Wolf - Golem.de)

Hilfreiche Details zur Bedienung, 64-Bit-Anfänge und Firefox-OS-Simulationen

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Zu den Neuigkeiten in Firefox 42 gehört eine nützliche Kleinigkeit, die so ähnlich auch schon bei der Konkurrenz zur Verfügung steht: Ein kleines Lautsprecher-Symbol zeigt nun an, dass in einem Tab Audio-Daten abgespielt werden. Per Klick darauf kann die Ausgabe stumm geschaltet werden.

Darüber hinaus hat das Entwicklerteam weitere Details zur Unterstützung von WebRTC hinzugefügt. So kann nun auch IPv6 für die Verbindungen der Kommunikation genutzt werden. Zusätzlich dazu können Erweiterungen nun besser mit WebRTC umgehen, und Chatanwendungen haben eine bessere Kontrolle darüber, welche Geräte zur Übertragung verwendet werden.

Standardmäßig aktiviert sind nun auch die sogenannten Media Source Extensions (MSE) für HTML5-Videos auf allen Seiten. Zuvor pflegte das Team eine Whitelist, um die Technik zu testen. Mit Hilfe der MSE ist kann unter anderem beim Streaming von Videos deren Bitrate variabel angepasst werden.

Leichterer Umgang mit Passwörtern

Verbessert worden sind auch die Heuristiken zum Speichern von Nutzernamen und Passwörtern. Die Login-Daten können nun außerdem über das Kontextmenü kopiert und eingefügt werden. Um Fehler bei der Eingabe leichter zu korrigieren, kann über das Kontextmenü direkt in die Übersicht der gespeicherten Passwörter gewechselt werden. Diese war bisher etwas versteckt in den Einstellungen zu finden.

In der aktuellen Version des Browsers lassen sich die Logindaten dort nun auch in den entsprechenden Feldern direkt bearbeiten. Zuvor war es lediglich möglich, die Daten zu entfernen und später bei einem Login erneut zu speichern oder diese beim Login von dem Passwortassistenten überschreiben zu lassen. Der Migrationsassistent ermöglicht zudem den Import der Passwörter unter Windows aus Chrome und dem Internet Explorer.

Windows 64-Bit stabil, aber nicht offiziell

In den Archiven von Mozilla findet sich nun auch ein stabiler Build der 64-Bit-Version des Browsers für Windows. Offiziell über die Webseiten verteilt wird dieser aber nicht. Mayo erklärte dieses Vorgehen damit, dass noch nicht alle Erweiterungen gut mit dem 64-Bit-Build laufen. Zumindest das automatisch installierte DRM-Modul von Adobe konnten wir aber problemlos nutzen. Einige kleinere Macken könnten trotzdem noch auftreten.

Ein weiterer Grund für das vorsichtige Ausrollen der 64-Bit-Variante ist Mayo zufolge, dass über einen eventuellen Upgradepfad für Nutzer von 32-Bit auf 64-Bit noch nicht entschieden sei. Überlegt werde etwa, ob eine Zwangsumstellung geschehe, falls ein 64-Bit Windows genutzt wird, oder ob den Anwendern der Wechsel nur empfohlen wird.

Neuerungen für Entwickler

Viele Webentwickler dürften sich über die Möglichkeit freuen, den Quellcode einer Seite in einem Tab anzeigen lassen zu können, statt wie bisher in einem extra Fenster. Zum Debuggen mit Firefox für Android kann nun auch WLAN genutzt werden. Bisher musste das mobile Gerät noch per USB angeschlossen werden.

Deutlich erweitert hat Mozilla außerdem die Simulation von Firefox OS in der WebIDE des Firefox. Damit lassen sich nun verschiedene Referenzgeräte des Betriebssystems simulieren - also Smartphones, Tablets oder auch Fernsehgeräte.

Firefox 42 steht zum Download über die Archiv-Server von Mozilla bereit.

 Mozilla: Firefox 42 erscheint mit "Schutzschild" gegen Tracking

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FreiGeistler 08. Nov 2015

Wie wärs mit zwei Browsern, einem normalen und einem "privaten"? Warum? Die meisten...

Ach 05. Nov 2015

Es handelt sich um die ganz normale und offizielle FF Release, die allerdings bisher nur...

Lala Satalin... 04. Nov 2015

Bei mir sind nun auch alle signiert. Als ich noch auf Arbeit war sah es definitiv anders aus!

mattweis 04. Nov 2015

Nicht das ich diese Seite häufig besuche, aber wegen den aktuellen Adblocker Verhalten...

violator 04. Nov 2015

Bei mir nicht, funktioniert alles einwandfrei. Ausser eben bild.de.



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