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Firefox (Bild: Mozilla/CC-BY-SA 3.0)

Mozilla: Firefox 38 erscheint mit Web-DRM

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Firefox (Bild: Mozilla/CC-BY-SA 3.0)

Das umstrittene Web-DRM wird nun auch vom Firefox-Browser unterstützt, steht aber noch nicht allen Nutzern zur Verfügung. Außerdem wird endlich ein eigener Tab für die Einstellungen genutzt, was den Browser konsistenter macht. Das Team hat zudem weiter an WebRTC gearbeitet.

Ein nutzerfreundliches DRM ist eigentlich ein Widerspruch in sich, schränken DRM-Systeme Nutzer doch in den meisten Fällen sehr stark ein. Mit der Umsetzung des HTML5-DRMs versucht Mozilla aber einerseits die Technik überhaupt anzubieten, um gegenüber anderen Browsern aufzuholen. Andererseits soll es Kritikern des DRMs möglichst einfach gemacht werden, die Funktion abzuschalten und die dafür notwendige proprietäre Software zu deinstallieren.

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Wie angekündigt setzt Mozilla die digitale Rechteverwaltung nicht selbst um, sondern arbeitet dafür mit Adobe zusammen, welches das Content Decryption Module (CDM) erstellt. Dieses verwendet die Primetime-Technik, die zuvor auch in Adobes Flash zur Verfügung stand. Als Alternativen dazu gibt es Googles Widevine, was in Chrome eingesetzt wird, oder auch Microsofts Play Ready.

Diese Unterscheidung ist vor allem für Nutzer wichtig, die das Web-DRM verwenden wollen. Denn die standardisierten Encrypted Media Extensions (EME) legen nur den Zugriff auf das CDM fest, nicht aber dessen eigentliche Funktionsweise wie den Schlüsselaustausch oder das Entschlüsseln und Darstellen der Medien. Streaming-Anbieter sind also gezwungen, mehrere DRM-Systeme zu unterstützen, falls sie ihre Dienste für mehrere Browser anbieten wollen.

Wird das DRM-System verwendet, informiert der Firefox darüber mit einer kleinen Leiste im Browserfenster. Noch fehlen allerdings die Streaming-Dienste. Es ist aber davon auszugehen, dass große Anbieter wie Netflix oder Amazon ihre Dienste bald anpassen.

Browser ohne DRM

Mozilla stellt Anwendern, die das DRM-System aus grundsätzlichen Erwägungen ablehnen, allerdings zwei Möglichkeiten bereit, auf dieses zu verzichten. So kann etwa die Ausführung des Moduls, das automatisch installiert wird, dauerhaft verhindert werden. Dazu muss in der Addon-Verwaltung lediglich der Menüeintrag "Nie aktivieren" bei Adobes Primetime CDM ausgewählt werden. Die Software bleibt dann aber installiert und aktualisiert.

Darüber hinaus ist aber auch ein Totalverzicht auf DRM im Firefox möglich. Dazu reicht es, über einen Eintrag in den Einstellungen das Abspielen von DRM-Inhalten zu verbieten. Die Software wird dann vollständig von der Festplatte entfernt. Downloads des CDM finden ebenfalls nicht mehr statt.

Genutzt werden kann das Web-DRM im Firefox derzeit nur unter Windows ab Vista mit der 32-Bit-Version des Browsers. Mac OS X, Linux sowie die 64-Bit-Variante erlauben die Verwendung des CDM noch nicht. In kommenden Versionen des Browsers soll die Unterstützung dafür aber hinzugefügt werden.

Schöne neue Einstellungen 

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Lala Satalin... 14. Mai 2015

Das Problem ist einfach, dass die Browser dafür nicht ausgelegt sind. Man kann natürlich...

Lala Satalin... 13. Mai 2015

Na ja ich weiß nicht recht ob diese Schlussfolgerung korrekt ist. Schau lieber mal im...

MarioWario 13. Mai 2015

Danke für die Info - also wenn VPN-Nutzung = webRTC deaktivieren.

Kaiser Ming 13. Mai 2015

hält weder Ochs noch Esel auf ;)

fragmichnicht 13. Mai 2015

Läuft auch auf dem Firefox unter Linux.



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