Motorola Moto X Wortfilter verbietet Gravur mehrerer Markennamen

Motorola verwendet einen Wortfilter, damit bestimmte Markennamen nicht auf das Moto-X-Gehäuse graviert werden. Apple, Google und Samsung sind verboten, Facebook, iPhone und OS X sind hingegen möglich. Sätze mit dem Wort Apple lassen sich auch nicht gravieren.

Anzeige

In den USA können sich Käufer eines Moto X das Android-Smartphone von Motorola gravieren lassen. Wie The Verge berichtet, nutzt Motorola einen Wortfilter, so dass sich etliche Begriffe nicht auf das Gehäuse schreiben lassen. Neben Schimpfwörtern und vulgären Begriffen sind es auch bekannte Markennamen, die der Wortfilter nicht durchlässt.

Bekannt ist derzeit, dass sich unter anderem die Firmennamen Apple, Google und Samsung nicht auf das Moto-X-Gehäuse gravieren lassen. Vor allem die Sperrung von Google ist erstaunlich, ist doch Motorola ein Tochterunternehmen des Internetkonzerns. Sogar der Begriff Droid ist nicht erlaubt, der in den USA für Motorola-Geräte verwendet wird, die vom US-Mobilfunknetzbetreiber Verizon vermarktet werden. Der Filter sorgt dafür, dass sich nicht einmal Sätze mit dem Wort Apple auf das Gerät gravieren lassen. Das gilt auch für Sprichwörter, in denen der Begriff Apple auftaucht.

Sorgt sich Motorola vor Klagen?

Es wird vermutet, dass Motorola hier übervorsichtig ist und Angst vor Klagen wegen Markenrechtsverletzungen hat. Dabei arbeitet dieser Filter aber wohl lückenhaft, denn eine Gravur mit der Bezeichnung Facebook oder iPhone beanstandet Motorola nicht. Auch die Begriffe OS X oder WebOS seien möglich, heißt es laut The Verge. OS X bezeichnet Apples Betriebssystem und WebOS ist das von Palm entwickelte Mobilbetriebssystem.

Motorola selbst hat keine Stellungnahme dazu abgegeben, aus welchen Gründen es den Wortfilter gibt. Es ist laut The Verge eher unwahrscheinlich, dass ein Unternehmen gezielt einzelne Kunden eines Geräts verklagt, weil sich darauf ein Name befindet, der die Markenrechte der Firma verletzt. Es wird darauf verwiesen, dass auch Apple für einige iPod-Modelle eine Gravurfunktion angeboten hatte, ohne dass ein solcher Wortfilter aktiviert wurde. Und es ist kein Fall bekannt, dass ein iPod-Besitzer deswegen verklagt wurde.

Das Moto X kann Ende dieser Woche in den USA mit einer Gravur bestellt werden. US-Medien hatten wohl vorab die Möglichkeit, die Gravurbestellfunktion auszuprobieren.

Nachtrag vom 20. August 2013, 8:09 Uhr

Motorola wird die Gravurfunktion für das Moto X doch nicht Ende dieser Woche anbieten,wie Androidcentral mit Verweis auf den Hersteller berichtet. Einen Grund für die Verzögerung hat Motorola nicht genannt. Es ist auch nicht bekannt, ab wann Kunden die Gravurfunktion nutzen können.

Nachtrag vom 20. August 2013, 13:25 Uhr

Motorola begründete The Verge die verzögerte Bereitstellung der Gravurfunktion mit Qualitätsproblemen. Das Unternehmen hofft, die Probleme bald in den Griff zu bekommen.


pedrinho 20. Aug 2013

der neue trick der NSA, du bist nicht mehr eigentuemer, nur noch besitzer mit...

abzhibilt 20. Aug 2013

nein das war nicht rassistisch. Ich ging davon aus das "Bad Motherfucker" ein Pulp...

rj.45 20. Aug 2013

Bei google wuerde ich fast davon ausgehen, dass es eher gefoerdert wird...

Keridalspidialose 19. Aug 2013

Hehe.

High_Nibble 19. Aug 2013

... oder einfach kyrillisch "Arr" und lateinisch "le"

Kommentieren



Anzeige

  1. IT Support Specialist (m/w) - Applikationsbetreuung
    Real Garant über Baden Executive Search Personalberatung GmbH, Neuhausen auf den Fildern
  2. Softwareentwickler (m/w) Java EE
    D.O.M. Datenverarbeitung GmbH, Nürnberg, Ingolstadt
  3. Quality Assurance Engineer / Rollout and System Integration (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  4. Business Analyst / Projekt Manager (m/w)
    Parts Europe GmbH, Wasserliesch bei Trier

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Vic Gundotra

    Chef von Google Plus verlässt das Unternehmen

  2. Quartalsbericht

    Amazon weiter mit hohem Umsatz und etwas Gewinn

  3. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  4. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  5. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  6. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  7. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  8. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  9. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  10. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Test Hitman Go: Auftragskiller to go
Test Hitman Go
Auftragskiller to go

Knobeln statt knebeln: In Hitman Go verrichtet Agent 47 sein ebenso lautloses wie blutiges Handwerk auf ungewohnte Art und Weise: Statt Schleich-Action ist Denksport angesagt. Der Titel bleibt dem Kern der Hitman-Reihe trotzdem treu - und macht schnell süchtig.

  1. Square Enix Kernzielgruppe statt globales Massenpublikum

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Windows 8.1 Update 1 im Test: Ein lohnenswertes Miniupdate
Windows 8.1 Update 1 im Test
Ein lohnenswertes Miniupdate

Microsoft geht wieder einen Schritt zurück in die Zukunft. Mit dem Update 1 baut der Konzern erneut Funktionen ein, die vor allem für Mausschubser gedacht sind. Wir haben uns das Miniupdate für Windows 8.1 pünktlich zur Veröffentlichung angesehen.

  1. Microsoft Installationsprobleme beim Windows 8.1 Update 1
  2. Windows 8.1 Update 1 Wieder mehr minimieren und schließen
  3. Microsoft Windows 8.1 Update 1 vorab verfügbar

    •  / 
    Zum Artikel