Motorola Moto X: Das kann der Kunde am Design ändern
Motorola will ein angepasstes Moto X wenige Tage nach der Bestellung ausliefern. (Bild: David Becker/Getty Images)

Motorola Moto X Das kann der Kunde am Design ändern

Motorola will Käufern eines Moto X die Möglichkeit geben, das Design des Smartphones zu verändern. Dabei kann der Nutzer aus einer Vielzahl an Farben für das Gehäuse wählen und auf der Rückseite eine Gravur anbringen. Auch das voreingestellte Hintergrundbild kann im Vorfeld bestimmt werden.

Anzeige

Wer das noch nicht in allen Details angekündigte Moto X von Motorola bestellt, wird es vor der Auslieferung umfangreicher als bei anderen Geräten üblich anpassen können, wie ABC News von einer anonymen Quelle erfahren hat. Bereits gestern wurden erste Details zur Konfiguration des Moto X bekannt, aber es war noch unklar, wie der Kunde das Aussehen des Smartphones anpassen kann.

Beliebiges Hintergrundbild bei der Bestellung bestimmen

Aus einer Vielzahl an Farben soll der Kunde wählen und dabei unterschiedliche Farben für den Gehäuserand und die Gehäuserückseite festlegen können. Auch eine Gravur auf dem Gehäuserückteil kann angebracht werden. Ferner kann bei der Bestellung ein Foto an Motorola übermittelt werden, das dann gleich als Hintergrundbild für den Startbildschirm festgelegt wird. Damit soll der Nutzer das Aussehen des Mobiltelefons nach den eigenen Wünschen festlegen können.

Dass es verschiedene Optionen gibt, ist an sich keine Neuheit: Viele Handyhersteller boten schon verschiedenfarbige Gehäuserückseiten für ihre Geräte an. Wer mit der mitgelieferten Gehäuserückseite unzufrieden war, musste dann aber Geld für einen anderen Akkudeckel ausgeben. Es gab aber auch Mobiltelefone, die gleich mit verschiedenen Rückdeckeln ausgeliefert wurden. In jedem Fall war aber die Auswahl der Farben begrenzt.

Noch ist unklar, ob die Farbauswahl des Moto X im Preis inbegriffen ist oder ob der Hersteller dafür einen Aufpreis verlangt. Der Ansatz von Motorola ermöglicht es, eine größere Auswahl an Farben anzubieten, denn die Akkudeckel müssen nicht auf Vorrat gefertigt werden. Stattdessen sollen sie erst nach der Bestellung produziert werden, so dass auch Farben angeboten werden können, die nur sehr wenige Kunden haben wollen.

Auslieferung wenige Tage nach der Bestellung

Es ist geplant, dass der Kunde die Konfiguration des Moto X auf einer Webseite vornehmen kann. Motorola hatte bereits betont, dass das Moto X in den USA entwickelt und gefertigt wird. So solle es möglich sein, wenige Tage nach der Bestellung ein Moto X in den gewünschten Farben und bei Bedarf mit Gravur auszuliefern, heißt es.

Derzeit ist unklar, ob Kunden weltweit die Farben des Moto X anpassen können. Es wäre durchaus denkbar, dass die anpassbare Version nur in Nordamerika angeboten und Käufern in anderen Ländern diese Option verwehrt wird. Außerhalb Nordamerikas würde das Smartphone dann in einer oder mehreren Standardfarben angeboten werden. Denn Motorola wollte die Angaben ABC News gegenüber nicht bestätigen, erklärte aber, dass das Moto X zügig an Kunden in den USA ausgeliefert werden kann.

Moto X ahnt die Aktionen des Nutzers voraus

Das Moto X soll mit speziellen Sensoren ausgestattet sein, die vorausahnen sollen, was der Nutzer vorhat. Wenn er ein Foto machen will, soll die Kamera-App starten, und wenn er etwa in das eigene Auto steigt, sollen sich automatisch Bluetooth sowie GPS einschalten und die Navi-Apps öffnen.

Moto X kommt mit Stock-Android

Im April 2013 hat Motorola bereits bestätigt, dass das Moto X mit Stock-Android erscheinen wird, also mit der Basisversion ohne Anpassungen seitens Motorola, wie auch Googles Nexus-Modelle.


posix 06. Jul 2013

Unbegreiflich wie man heute noch eine HW Tastatur bevorzugen kann, will der User nichts...

gollumm 06. Jul 2013

...würden wir das Teil in Europa erst mal gar nicht bekommen :(

birdy 05. Jul 2013

Die meisten Leute "bekommen" die SmartPhones vom Operator. Da ist das mit der...

kaymvoit 05. Jul 2013

Naja, ich habs schon ganz gut getroffen: http://forum.golem.de/kommentare/handy/motorolas...

kaymvoit 05. Jul 2013

Unsinn. Nur weil etwas Aufwand ist, ist es noch lange nicht gut. Wenn jedes Handy mit...

Kommentieren



Anzeige

  1. (Junior) Softwareentwickler/-in .NET
    FORUM MEDIA GROUP GMBH, Merching
  2. Web Entwickler/in Java/C#
    comspace GmbH & Co. KG, Bielefeld
  3. Leiter (m/w) Softwareentwicklung
    Siemens AG, Erlangen
  4. Senior Application Engineer (m/w) (Division Issuing)
    Wirecard Technologies GmbH, Aschheim near Munich

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Nachhaltigkeit

    Chinesische Fairphone-Fabrik wählt Arbeitervertretung

  2. Intel Sharks Cove

    Microsofts Raspberry Pi mit Windows 8.1 vorbestellbar

  3. Kabel Deutschland

    Drosselung "positiv für Mehrheit der Kunden"

  4. Wearables

    Fitbit unterstützt Windows

  5. 3D-Technologie

    US-Armee will Sprengköpfe drucken

  6. Hohe Investition

    Hilton will Hotelschlüssel durch Smartphones ersetzen

  7. Probleme mit der Haltbarkeit

    Wearables gehen zu schnell kaputt

  8. Nachfolger von Brendan Eich

    Chris Beard ist neuer Mozilla-Chef

  9. E-Plus

    Berliner U-Bahn bis Jahresende mit UMTS und LTE ausgerüstet

  10. 100 MBit/s

    Telekom will 38.000 Kabelverzweiger für Vectoring



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sony RX100 Mark III im Test: Klein, super, teuer
Sony RX100 Mark III im Test
Klein, super, teuer
  1. Custom ROM Sonys Bootloader einfacher zu entsperren
  2. Sony Xperia T3 kommt als Xperia Style für 350 Euro
  3. Auge als Vorbild Sony entwickelt gekrümmte Kamerasensoren

Luftfahrt: Die Rückkehr der Überschallflieger
Luftfahrt
Die Rückkehr der Überschallflieger
  1. Verkehr FBI sorgt sich um autonome Autos als "tödliche Waffen"
  2. Steampunk High Tech trifft auf Dampfmaschine
  3. Aerovelo Eta Kanadier wollen mit 134-km/h-Fahrrad Weltrekord aufstellen

Programmcode: Ist das Kunst?
Programmcode
Ist das Kunst?
  1. Translate Community Nutzer sollen Google-Übersetzungen verbessern
  2. Google-Suchergebnisse EU-Datenschützer verlangen weltweite Löschung
  3. Google Apps for Business Sprint steigt bei Googles App-Programm ein

    •  / 
    Zum Artikel