Motorola Mobility Google entlässt 1.200 Mitarbeiter im Hardwarebereich

Der Stellenabbau in der Google-Sparte Motorola Mobility geht weiter. Doch der Internetkonzern hat einen Plan B für Motorola, der eine Zusammenlegung mit seiner Android-Sparte vorsehen soll.

Anzeige

Google baut in einer erneuten Entlassungswelle 1.200 Arbeitsplätze bei seiner Hardwaresparte Motorola Mobility ab. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf eine interne E-Mail des Unternehmens. Darin wurden Mitarbeiter informiert, dass trotz "optimistischer Aussichten für die neuen Produkte, die in Vorbereitung sind", weiterhin "große Herausforderungen vor dem Unternehmen" lägen.

Die Kosten des Smartphone-Herstellers seien zu hoch. Das Unternehmen sei auf Märkten aktiv, auf denen es nicht konkurrenzfähig sei, und verliere weiterhin Geld. Betroffen von dem Stellenabbau sind die USA, China und Indien.

Ein Motorola-Sprecher sagte dem Wall Street Journal: "Diese Kürzungen sind eine Fortsetzung des im vergangenen Sommer angekündigten Abbaus."

Bereits im August 2012 hatte Google angekündigt, bei Motorola Mobility 20 Prozent der Arbeitsplätze abzubauen und ein Drittel der weltweit 94 Niederlassungen zu schließen. Die Google-Tochter solle sich von schwachen Märkten zurückziehen und keine einfachen Mobiltelefone mehr herstellen, sagte Firmenchef Dennis Woodside. 2012 hatte Motorola noch 27 Geräte vorgestellt.

Ende 2012 hatte die Google-Sparte Motorola noch 11.113 Mitarbeiter. Darin waren die Beschäftigten von Motorola Home nicht mehr einberechnet. Der Bereich, in dem Set-Top-Boxen hergestellt werden, wurde im Dezember 2012 für 2,35 Milliarden US-Dollar an die Arris Group verkauft.

Laut einem unbestätigten Bericht sagte Android-Chef Andy Rubin intern, dass die Übernahme von Motorola Mobility eine Art Absicherung gegen Hersteller wie Samsung gewesen sei, die im Android-Ökosystem zu mächtig würden. Google plane, seine Ressourcen für Motorola zu verstärken und die Sparte mit dem Android-Bereich zusammenzulegen.


nf1n1ty 09. Mär 2013

Ich würde an dieser Stelle widersprechen wollen: Das Motorola Milestone war schon ein...

NIKB 09. Mär 2013

Das ist Schwachsinn, das hätten sie billiger haben können, hätten sie das gewollt. Aber...

marvster 08. Mär 2013

...braucht man keine Arbeiter mehr. War eh nur eine Frage der Zeit bis dies passiert und...

Kommentieren



Anzeige

  1. SAP Inhouse Berater BI (m/w)
    SCHOTT AG, Mainz
  2. DB2 Senior Consultant (m/w)
    ORDIX AG, Wiesbaden, Köln oder Neu-Ulm
  3. BW/BI Anwendungsbetreuer (m/w)
    Universitätsklinikum Würzburg, Würzburg
  4. JAVA, JEE Entwickler (m/w)
    IT FRANKFURT GmbH, Frankfurt am Main

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Vic Gundotra

    Chef von Google Plus verlässt das Unternehmen

  2. Quartalsbericht

    Amazon weiter mit hohem Umsatz und etwas Gewinn

  3. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  4. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  5. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  6. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  7. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  8. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  9. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  10. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Digitalkamera: Panono macht Panoramen im Flug
Digitalkamera
Panono macht Panoramen im Flug

Wenn Jonas Pfeil ein Panorama aufnimmt, stellt er nicht Kamera, Stativ und Panoramakopf auf, sondern wirft einen Ball in die Höhe. Um das Panorama anschließend zu betrachten, hantiert er mit einem Tablet. Der Berliner hat Golem.de seine Entwicklung erklärt.

  1. Lytro Illum Neue Lichtfeldkamera für Profis
  2. Nachfolger von Google Glass Google patentiert Kontaktlinsen mit Kameras
  3. Pentax 645Z Mittelformatkamera mit 51 Megapixeln und ISO 204.800

Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Freedesktop-Summit Desktops erarbeiten gemeinsam Wayland und KDBus
  2. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  3. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion

First-Person-Walker: Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?
First-Person-Walker
Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

Walking-Simulator-Spiele nennen sie die einen, experimentelle Spiele die anderen. Rainer Sigl hat einen neuen Begriff für das junge Genre der atmosphärisch dichten Indie-Games erfunden: First-Person-Walker - Spiele aus der Ich-Perspektive mit wenig Gameplay.

  1. Flappy 48 Zahlen statt Vögel
  2. Deadcore Indiegames-Turmbesteigung für PC, Mac und Linux
  3. A Maze 2014 Tanzen mit der Perfect Woman

    •  / 
    Zum Artikel