Motorola AP 8132: 450-MBit-Access-Point folgt dem Lego-Prinzip
Neuer Access Point mit zwei USB-Erweiterungen. (Bild: Motorola Solutions)

Motorola AP 8132 450-MBit-Access-Point folgt dem Lego-Prinzip

Von Motorola gibt es mit dem AP 8132 einen modular aufgebauten Access Point für professionelle WLAN-Installationen. Er kann sowohl autark als auch als Thin-AP in Betrieb genommen und mit USB-Bausteinen zum Anstecken erweitert werden.

Anzeige

Der AP 8132 von Motorola ist ein modularer und Dual-Band-fähiger WLAN-Access-Point mit einer Bruttogeschwindigkeit von 450 MBit/s. Er kann, je nach Bedarf, um weitere Funktionen ergänzt werden. In der Grundversion bietet das Gerät zwei Radioeinheiten an. Beide beherrschen sowohl 802.11a/n (5 GHz) als auch 802.11b/g/n (2,4 GHz). Wer will, kann die zweite Einheit für den simultanen Dual-Band-Betrieb nutzen, muss das aber nicht tun. Die zweite Funkeinheit kann auch als Sensor für Sicherheitsscans verwendet werden. Wer Dual-Band im Simultanbetrieb und Sicherheitsscans durchführen will, braucht ein separates Sensor-Modul.

Dieses kann seitlich über die integrierten USB-Schnittstellen angesteckt werden. Laut Motorola ist das System insgesamt erweiterbar. So soll es bald auch eine 2x2-Funkeinheit zum Anstecken geben, die das AP-System zu einem Tri-Band-Gerät ausbaut. Seitlich ist Platz für zwei dieser USB-Module.

  • Motorola AP 8132
  • Motorola AP 8132
  • Motorola AP 8132
Motorola AP 8132

Was es mit dem Aufsteckmodul auf der Oberseite auf sich hat, ist noch nicht bekannt. Motorola Solutions ließ eine Anfrage diesbezüglich unbeantwortet. Die Informationen dazu sind aber anscheinend bewusst wenig detailreich. Stattdessen spricht Motorola in seinem Werbematerial von weiteren Möglichkeiten, ohne diese zu benennen. Insgesamt soll die Lösung zukunftstauglich sein, Motorola nennt allerdings keine Zukunftsszenarien, so ist unklar, ob es beispielsweise später ein 802.11ac-Modul geben wird.

Der Access Point hat zwei Gigabit-Ethernet-Schnittstellen. Eine ist als Power-over-Gigabit-Ethernet ausgestattet. Dabei unterstützt der Access Point nicht nur PoE nach 802.11af, sondern auch den vergleichsweise neuen at-Entwurf. Der Access Point braucht dann statt 270 mA gleich 438 mA bei 48 Volt, sofern der Nutzer einen PoE-Switch oder anderes Power Sourcing Equipment hat, welches bereits 802.11at anbieten kann.

Der Access Point kann derzeit mit Controllern betrieben werden, die die Softwareversion WiNG 5.2 nutzen. Die Controller müssen allerdings eine Umstellung auf die Version 5.2.6 durchführen. Das gilt derzeit auch für WiNG-5.3-Nutzer. Ob das kommende WiNG 5.4 den AP 8132 unterstützt, ist noch nicht bekannt. Der Access Point kann aber auch ohne Controller arbeiten.

Weitere Informationen gibt es in dem PDF-Datenblatt des 8132. Datenblätter zu weiteren Modulen stehen noch nicht zur Verfügung.

Zum Preis und zur Verfügbarkeit in Deutschland gibt es derzeit noch keine Angaben. Sicher ist aber, dass der Acess Point vertrieben wird, denn die deutsche Webseite hat bereits Informationen zum AP 8132 und vor einigen Tagen wurde die Firmware offiziell veröffentlicht. Der Preis wird vermutlich hoch sein. Zum Vergleich: Die 71er Serie kann, je nach Ausstattung schnell, über 1.000 Euro kosten. Unklar ist derzeit auch, wie die Grundausstattung des 8132 aussieht. Häufig liefert Motorola seine Access Points ohne Antennen aus, die dann nochmals etwa 20 Euro das Stück kosten. Der AP 8132 braucht sechs Antennen.


Dragos 31. Jul 2012

Naja, bei Lego passen die Teile besser zusammen

as (Golem.de) 31. Jul 2012

Hallo, ja, das ist nicht ganz sauber formuliert. Ich hatte im Kopf bereits die Watt...

Kommentieren



Anzeige

  1. Java-Anwendungsentwickler/-in
    Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  2. Java Software Engineer (m/w)
    edict eGaming GmbH, Hamburg
  3. Mitarbeiter Offer & Sales Development (m/w)
    GDF SUEZ Energy Sales GmbH, Berlin
  4. Fachinformatiker (m/w)
    Clemens Kleine Dienstleistungen GmbH & Co. KG, Düsseldorf

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. VESA-Standard

    Displayport 1.3 A/V für 5K-Displays ist fertig

  2. Panasonic

    Lumix GM5 ist ein Systemkamera-Winzling

  3. Panasonic CM1

    Android-Smartphone mit 1 Zoll großem Bildsensor

  4. Canon

    EOS 7D Mark II - die DSLR für Action-Aufnahmen

  5. Webtorrent

    Bittorrent im Browser dank WebRTC

  6. Bayern

    Datenschutzbeauftragter mahnt mangelnde Verschlüsselung an

  7. Medion Akoya P2214T

    2in1 mit FullHD und Atom-Celeron bei Aldi-Nord

  8. Panasonic LX100

    4K-Konkurrenz für die Sony RX100

  9. Überwachung in Neuseeland

    Snowden und Assange unterstützen Dotcom im Wahlkampf

  10. Minecraft

    Microsoft kauft Mojang



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Neues Moto X im Hands On: Motorolas echtes Topsmartphone
Neues Moto X im Hands On
Motorolas echtes Topsmartphone
  1. Neues Moto G im Hands On Mach's noch einmal, Motorola
  2. Skip 2 Motorolas Schlüsselanhänger für Vergessliche entfleucht
  3. Android Motorola arbeitet an einem 7-Zoll-Tablet

Intel Core i7-5960X im Test: Die PC-Revolution beginnt mit Octacore und DDR4
Intel Core i7-5960X im Test
Die PC-Revolution beginnt mit Octacore und DDR4
  1. Intels Desktop-Chefin im Interview "Wir hatten unsere loyalsten Kunden frustriert"
  2. Intel Core i7-5960X X99-Mainboards angebrannt
  3. Für Core i7-5960X X99-Mainboards ab 200 Euro oder mit Streaming-CPU

Amazons Fire Phone im Kurztest: Überzeugendes Bedienungskonzept und clevere Funktionen
Amazons Fire Phone im Kurztest
Überzeugendes Bedienungskonzept und clevere Funktionen
  1. Trade-In Amazon.de kauft gebrauchte Smartphones und Tablets an
  2. Vor dem Netflix-Marktstart Amazons Video-Streaming-App für Android ist da
  3. Set-Top-Box Amazon.de verschiebt Lieferung für Fire TV auf 2015

    •  / 
    Zum Artikel